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Pats bekommen Super-Bowl-Ringe

Von Adrian Franke
Montag, 15.06.2015 | 15:11 Uhr
Nach dem Triumph im Superbowl hat Robert Kraft seinen Patriots ihre Meisterringe überreicht
© getty
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Eagles @ Patriots (Englischer Originalkommentar)

Die New England Patriots haben ihre Super-Bowl-Ringe bekommen, während T.Y. Hiltons auslaufender Vertrag dem Receiver keine Sorgen bereitet. Adrian Peterson nimmt derweil die Rushing-Bestmarken ins Visier und Roddy White glaubt an eine ausbalancierte Offense in Atlanta.

Pats bekommen Ringe: Die New England Patriots haben ihre Super-Bowl-Ringe erhalten. Im Anwesen von Teambesitzer Robert Kraft wurden die Schmuckstücke dem Titel-Team präsentiert, jeder Ring ist mit 205 Diamanten verziert. Innen ist der Pats-Slogan "Do your Job" sowie "We are all Patriots" zu lesen. Auf beide Ausdrücke haben die Pats laut ESPN die Rechte.

"Football ist ein Teamsport. Dieser Ring repräsentiert all das, was das Team durchgemacht und zusammen überwunden hat", so Kraft. Offensive Tackle Sebastian Vollmer wurde damit der erste deutsche Profi, der sich einen Super-Bowl-Ring an den Finger stecken darf. "Vielen Dank an die Kraft-Familie. Was für ein Ring. Was für eine Party. Was für ein Team", postete Vollmer via Twitter.

Hilton macht sich keinen Stress: T.Y. Hilton geht Stand jetzt in das letzte Jahr seines Rookie-Vertrages, der Receiver der Indianapolis Colts würde in dieser Saison 665.000 Dollar kassieren. Colts-Eigentümer Jim Irsay betonte in der Vorwoche, dass Hilton möglichst früh einen neuen Deal unterschreiben soll, doch Hilton bleibt entspannt.

"Wenn sie mich bezahlen wollen, werden sie mich bezahlen. Beide Seiten müssen sich einig werden. Ich überlasse das meinem Berater und gehe selbst einfach da raus und habe Spaß", erklärte der 25-Jährige, der in der Vorsaison 1.345 Receiving-Yards verzeichnete, dem Indianapolis Star. Da auch Quarterback Andrew Luck bald seinen Mega-Deal bekommen wird, ist aus Cap-Sicht für die Colts jetzt ein cleverer Vertrag gefordert.

Peterson will Rekorde: Vor drei Jahren verpasste Adrian Peterson Eric Dickersons Rushing-Rekord nur knapp, der Running Back verzeichnete 2.097 Rushing-Yards - neun Yards hätten für die neue Single-Season-Bestmarke gefehlt. Zu All-Time-Rushing-Leader Emmitt Smith (18.355) Yards fehlt dem 30-Jährigen noch deutlich mehr, Peterson steht aktuell bei 10.190 Yards. Doch auch nach der Suspendierung der Vorsaison hat Peterson nicht an Selbstvertrauen eingebüßt.

So habe er jedes Jahr eine Chance auf Dickersons Rekord und Peterson führte in der St. Paul Pioneer Press mit Blick auf Smiths Bestmarke weiter aus: "Ich denke nicht, dass das unmöglich ist. Viel wird noch passieren. Ich glaube, alles ist möglich. Emmitt hat 15 Jahre gespielt - ich gehe jetzt in meine neunte Saison, habe dann aber nur acht gespielt. Ich denke ich kann länger spielen als er. Ich glaube, ich kann so lange spielen, wie ich will. Ich glaube, ich kann mit 38 Jahren noch der beste Running Back der NFL sein."

White glaubt an balancierte Offense: Falcons-Receiver Roddy White rechnet dank Kyle Shanahan mit einer ausbalancierten Offense in Atlanta. Der neue Offensive Coordinator der Falcons etablierte in der Vorsaison in Cleveland ein beachtliches Running Game, White erklärte jetzt dem Atlanta Journal Constitution: "Ich denke nicht, dass wir 30, 40 Pässe pro Spiel haben werden, wie es in der Vergangenheit der Fall war."

Zwar sei es nicht so, als hätte die Offense den Pass-intensiven Ansatz nicht gemocht, "aber es wird anders sein. Wir müssen zurück zu unserem alten Stil und ein Laufspiel aufziehen. Darauf aufbauend gibt es Play-Action-Pässe und wir können Third Downs schaffen." Dass er selbst dadurch weniger Bälle bekommen könnte, stört den Routinier nicht: "Meine Gelegenheiten werden kommen. Ich muss meine Chancen nutzen, wenn sie kommen."

Die Spieler-Statistiken der NFL

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