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Top-Ten: Super-Bowl-Moments

Gänsehaut. Unfassbar. Großes Kino.

SID
Freitag, 04.02.2011 | 16:08 Uhr
Ein Yard fehlte Titans-Receiver Kevin Dyson zum Ausgleich gegen die Rams
© Getty
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Der Super Bowl ist das größte, beste und wichtigste Football-Spiel des Jahres. Es geht um alles oder nichts. Mehr Spannung geht nicht. Kein Wunder also, dass der Super Bowl einige der besten Spielzüge aller Zeiten hervorgebracht hat. Mit dabei: Der unglücklichste Kicker der Welt, Joe Cool und der Finger der Nation. SPOX blickt auf zehn bemerkenswerte Super-Bowl-Momente zurück.

Eine Sache müssen wir gleich vorweg nehmen. Ja, dies ist eine rein subjektive Auswahl. Und sie ist auch nicht vollständig. Der Super Bowl brachte in seiner Geschichte so viele herausragende Spielzüge hervor, dass wir sie unmöglich in einen Artiel packen können. Deshalb präsentieren wir die Top-Ten der SPOX-Redaktion. In unsortierter Reihenfolge.

Super Bowl XXV: Wide Right

Das Spiel: Buffalo Bills - New York Giants 19:20

Die Daten: 27. Januar 1991; Tampa Stadium; 73.813 Zuschauer

Die Halftime-Show: "A Small World Salute to 25 Years of the Super Bowl"

Der Moment: Die Bills gehen als klarer Favorit ins Spiel. Sie sind ein junges und extrem talentiertes Team mit neun Pro Bowlern. Doch die Giants führen dank eines ausgeklügelten Plans von Defensive Coordinator Bill Belichick - mit genau einem Punkt. Es ist der knappste Super Bowl aller Zeiten. Und einer der dramatischsten. Acht Sekunden vor dem Ende stehen die Bills an der 29-Yard-Linie der Giants. Ein Field Goal soll Buffalo den ersten Super-Bowl-Titel in der Geschichte bringen, Kicker Scott Norwood läuft an und: "No good! Wide right!" (Original-Kommentar von ABC-Kommentator Al Michaels). Die Bills verloren anschließend drei weitere Super Bowls - hintereinander. Bis heute konnten sie die Vince-Lombardi-Trophy nie gewinnen. Norwood beendete nach dem Zwischenfall übrigens umgehend seine Karriere und verkauft heute Immobilien.

Super Bowl X: The Catch

Das Spiel: Dallas Cowboys - Pittsburgh Steelers 17:21

Die Daten: 18. Januar 1976; Orange Bowl, Miami; 80.187 Zuschauer

Die Halftime-Show: "200 Years and Just a Baby: Tribute to America's Bicentennial"

Der Moment: Der "Steel Curtain" der Steelers-Defense dominiert die NFL. Acht von elf Startern fahren zum Pro Bowl. Dennoch wird ein Receiver zum Star des Super Bowls: Lynn Swann. Der fängt zwar nur vier Pässe von Quarterback Terry Bradshaw, erzielt damit aber 161 Yards Raumgewinn (bis dato Super-Bowl-Rekord) und einen Touchdown. Berühmt wird er aber nicht für den Touchdown, oder weil er als erster Wide Receiver zum Super-Bowl-MVP gewählt wird. Nein. Es ist ein Catch, der ihn unsterblich macht: Im zweiten Viertel stolpert er beim Catch über Cowboys-Cornerback Mark Washington, der Ball flutscht ihm wieder aus den Händen, doch noch im Fallen fängt er ihn wieder auf. Unfassbar. Großes Kino.

Super Bowl III: Der Finger der Nation

Das Spiel: New York Jets - Baltimore Colts 16:7

Die Daten: 12. Januar 1969; Orange Bowl, Miami; 75.389 Zuschauer

Die Halftime-Show: "America Thanks" with Florida A&M University

Der Moment: Eigentlich hat dieser Super-Bowl-Moment überhaupt nichts mit dem Spiel selbst zu tun. Sondern nur mit Jets-Quarterback Joe Namath. Broadway Joe, so sein Spitzname. Warum? Weil er große Auftritte liebt. Und so zum Beispiel vor dem Spiel gegen die eigentlich völlig überlegenen Colts einen Sieg seines Teams garantierte. Und tatsächlich: Die Jets gewannen als erstes AFL-Team überhaupt den Super Bowl. Und Joe Namath wurde endgültig zur Legende. Obwohl er im gesamten Spiel selbst keinen Touchdown-Pass warf, wurde er zum MVP gewählt. Als er den Platz verließ, streckte er den Zeigefinger der rechten Hand in den Himmel. Eine absolute Gänsehaut-Geste.

Super Bowl XVII : Gassing up the Diesel!

Das Spiel: Miami Dolphins - Washington Redskins 17:27

Die Daten: 30. Januar 1983; Rose Bowl Stadium, Pasadena; 103.667 Zuschauer

Die Halftime-Show: "KaleidoSUPERscope" with the Los Angeles Super Drill Team

Der Moment: Viertes Viertel. Vierter Versuch und ein Yard zu gehen. Die Redskins liegen hinten - und spielen den Versuch aus. Quarterback Joe Theismann übergibt den Ball an John Riggins. Spitzname: The Diesel. Nicht gerade der schnellste Runner, dafür aber läuft er auch nach vielen Kilometern noch zuverlässig. Und in diesem Fall zu einem der spektakulärsten Touchdowns der Super-Bowl-Geschichte. Im Original-Ton von Redskins-Kommentator Frank Herzog: "There's the snap... Hand to Riggins. Good hole! He's got the first down to the 40... He's GONE! The 35, the 30, the 20. HE'S GONE, HE'S GONE!!! TOUCHDOWN, Washington Redskins!! Woo hoo!!". Darüber hinaus erlief Riggins den damaligen Super-Bowl-Record von 166 Yards und wurde zum MVP gewählt. 2007 kührten die Redskins-Fans Riggins' Run außerdem zum größten Moment der Klub-Geschichte.

Super Bowl XLIII: Der Harrison-Train

Das Spiel: Pittsburgh Steelers - Arizona Cardinals 27:23

Die Daten: 1. Februar 2009, Raymond James Stadium, Tampa; 70.774 Zuschauer

Die Halftime-Show: Bruce Springsteen and the E Street Band

Der Moment: Letzter Spielzug vor der Halbzeit. Die Cardinals sind gerade drauf und dran, das Spiel zu drehen und mit einer Führung in die Pause zu gehen. 18 Sekunden sind noch zu spielen, First Down an der One-Yard-Line der Steelers. Cardinals-Quarterback Kurt Warner passt in die Endzone, doch intercepted by James Harrison! Und der Steelers-Linebacker trägt den Ball 100 Yards bis in die Endzone. Trotz mehrerer Tackling-Versuche wird er erst an der Goalline zu Fall gebracht. Touchdown. Der längste Spielzug der Super-Bowl-Geschichte. Ein 100-Yard-Run eines Linebackers. Wie ein Güterzug. Unfassbar!

Teil II: Joe Cool und weitere herausragende Spielzüge

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