Sonntag, 10.01.2010

NFL: Playoffs, Wildcard Games

Cowboys besiegen die Dämonen

Mit einem 34:14 über die Philadelphia Eagles haben die Dallas Cowboys erstmals seit 13 Jahren ein Playoff-Spiel gewonnen. Die Cincinnati Bengals dagegen müssen schon nach dem Wildcard-Spiel die Segel streichen.

Mit seinem Touchdown im zweiten Viertel eröffnete John Phillips (Nr. 89) Dallas' Punktereigen
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Mit seinem Touchdown im zweiten Viertel eröffnete John Phillips (Nr. 89) Dallas' Punktereigen

Dallas Cowboys - Philadelphia Eagles 34:14 (0:0, 27:7, 7:0, 0:7)

Nach zwei Siegen in der Regular Season gegen die Eagles waren die Cowboys natürlich auch zum Playoff-Start leicht favorisiert. Aber dass Dallas, nach 13 Jahren ohne Sieg in der Postseason, Philly dermaßen aus dem Stadion schießen würde, war dann doch etwas überraschend.

"Das ist die pure Genugtuung, ich bin unheimlich stolz auf mein Team und meinen Coach", jubelte Quarterback Tony Romo, nachdem er selbst eine mehr als respektable Leistung abgeliefert hatte (23/35, 244 Yds, 2 TD, 0 INT). Neben Romo sorgte vor allem Running Back Felix Jones (148 Yds, 1 TD) für die Highlights. Auf Seiten Philadelphias hatte Donovan McNabb gerade in der ersten Hälfte große Probleme und brachte nur vier Pässe an den Mann.

Nur dank Michael Vicks 76-Yard-Touchdown-Pass auf Jeremy Maclin waren die Eagles überhaupt noch im Spiel. Aber letztendlich war alles für die Katz. "Sie waren eindeutig das bessere Team. Es ist sicher kein schönes Gefühl, wenn man den Hintern versohlt kriegt", gestand Coach Andy Reid ein.

Record Breakers: Die NFL-Rekordhalter
Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die Pro Football Hall of Fame in Canton, Ohio. Warum wir sie zeigen? Weil die meisten unserer Rekordhalter entweder schon drin sind - oder bald sein werden
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Die meisten Touchdowns hat Peyton Manning auf dem Konto - schon über 520 sind es, Tendenz steigend. Den Rekord in einer Saison hält er mit 55 ebenfalls (2013)
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Mehr als 5477 Yards hat übrigens noch kein QB geworfen - der Rekord geht also auch an Manning. Oh, und fünf MVP-Awards sind ebenfalls Rekord
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Die meisten Playoff-Spiele als Quarterback gewonnen hat Tom Brady mit bisher 18. Zudem bringt es niemand auf mehr Passing Yards in einem Quarter als er (252)
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Brett Favre ist schon einige Rekorde los. Ihm bleiben die meisten Fumbles (166) und Interceptions (176) aber auch insgesamt 298 Spiele und unglaubliche 71.838 Passing Yards
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Vor ihm hatte jeder Quarterback Respekt: Bruce Smith. Spitzname: The Sack Man. Seine 200 Karriere-Sacks für Buffalo (1985-1999) und Washington (2000-2003) sind NFL-Rekord
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Michael Strahan ist der Mann, der den Rekord für die meisten Sacks in einer Saison hält. 22,5 waren es in der Saison 2001 für die NY Giants
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Der beste Receiver heißt Jerry Rice. Die 49ers-Legende fing in seiner Karriere 197 Touchdown-Pässe. Außerdem hat er die meisten Receptions (1549) und Receiving Yards (22895)
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Die meisten All-Purpose-Yards in einer Saison - also Rushes, Pässe und Returns zusammengerechnet - sammelte Darren Sproles in der Saison 2011 für die Saints. Er brachte es auf 168,5 pro Spiel - Respekt!
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Der fleißigste Running Back der NFL-Geschichte ist Emmitt Smith: 18.355 Yards sammelte der ehemalige Cowboys- und Cardinals-Star von 1990 bis 2004
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Barry Sanders ist Mr. Konstanz. 1997 erlief der Lions-Running-Back in 14 Spielen hintereinander mehr als 100 Yards, bis heute unerreicht!
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404 Yards in einem Spiel. Dabei kam Glyn Milburn für die Broncos als Running Back (131 Yards), Receiver (45 Yards), Punt (95 Yards) und Kick Returner (133 Yards) zum Einsatz
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Der Return-Mann schlechthin ist Devin Hester. Auf 19 Kick- und Punt-Return-Touchdowns insgesamt bringt er es
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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An ihm kommt allerdings niemand vorbei: Kicker Morten Andersen. Der Däne hält den Rekord für die meisten Karriere-Punkte 2544 (Punkte), Spiele (382) und Field Goals (565)
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Cincinnati Bengals - New York Jets 14:24 (7:0, 0:14, 0:7, 7:3)

Im letzten Saisonspiel suchten die Bengals noch allerlei Ausreden für die Pleite gegen die Jets: Keine Lust, bedeutungslos, die Starter haben nicht gespielt usw. Und jetzt? Nachdem sich der Gewinner der AFC North schon in der ersten Playoff-Runde verabschiedet hat, fehlen den Bengals die Worte.

Die Jets machten aber auch alles richtig: Rookie-Quarterback Mark Sanchez spielte auf Sicherheit und machte einen soliden Job (12/15, 182, 1 TD), die Defense zeigte, warum sie mit das Beste ist, was die NFL zu bieten hat, und das Laufspiel funktionierte bestens.

Sanchez ist überhaupt erst der vierte Rookie-QB, dem im ersten Playoff-Spiel gleich ein Sieg gelingt. "Er hat sich stetig verbessert", lobte Coach Rex Ryan seinen Schützling. "Ich habe ihm gesagt, dass seine erste Saison vorbei ist. Seine zweite hat gerade begonnen." Mit Shonn Greene war ein zweiter Neuling ebenfalls in Bestform: 135 Yards, ein Touchdown - so kann es weitergehen.

Gegenüber Cedric Benson war zwar noch stärker (169 Yds (Bengals-Rekord), 1 TD), aber ansonsten war Cincinnati eine einzige Enttäuschung. Besonders Quarterback Carson Palmer zeigte nur sehr wenig (18/36, 146 Yds, 1 TD, 1 INT). "Wir haben einfach gut gespielt", suchte Ryan die Gründe für den Sieg aber bei seinem eigenen Team. "Wir sind gut. Falls das irgendwer immer noch nicht glaubt: Das wird sich bald ändern."

NFL: Die Playoffs im Überblick

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