Suche...

Vorschau

Heiße Cowboys und frustrierte Riesen

Von Florian Bogner
Sonntag, 23.09.2007 | 11:35 Uhr
Dallas Cowboys, Romo
© Getty
Advertisement
MLB
Astros @ Yankees (Spiel 4)
NBA
Celtics @ Cavaliers
MLB
Dodgers @ Cubs (Spiel 3)
NBA
Rockets @ Warriors
MLB
Dodgers @ Cubs (Spiel 4)
NBA
Timberwolves @ Spurs
NHL
Lightning @ Blue Jackets
NBA
Knicks @ Thunder
NFL
Chiefs @ Raiders
NBA
Cavaliers @ Bucks
NBA
Warriors @ Grizzlies
NFL
RedZone -
Week 7
NBA
Hawks @ Nets
NHL
Canucks @ Red Wings
NFL
Falcons @ Patriots
NBA
Warriors @ Mavericks
NFL
Redskins @ Eagles
NHL
Oilers @ Penguins
NBA
Knicks @ Celtics
NBA
Pacers @ Thunder
NBA
Celtics @ Bucks
NFL
Dolphins @ Ravens
NHL
Stars @ Oilers
NBA
Thunder @ Timberwolves
NBA
Cavaliers @ Pelicans
NBA
Spurs @ Pacers
NHL
Ducks @ Hurricanes
NFL
Steelers @ Lions
NHL
Bruins @ Blue Jackets
NBA
Spurs @ Celtics

München - In den ersten zwei Wochen der NFL-Saison hat Tony Romo so ziemlich alles unternommen, um klar zu machen, dass ihm der Makel vom bitteren Playoff-Aus in der letzten Saison nicht ewig anhaften soll.

Die Bilanz des jungen Quarterbacks der Dallas Cowboys: Zwei blitzsaubere Siege über die New York Giants (45:35) und die Miami Dolphins (37:20), garniert mit sechs Touchdown-Pässen bei nur einer Interception.

In Week 3 wartet nun aber die furchteinflößende Defense des Superbowl-Finalisten aus Chicago auf Romo. Doch kein Problem für einen Quarterback, der jetzt schon die Ansätze eines Brett Favre zeigt - meint zumindest Cowboys-Headcoach Wade Phillips.

"Er hat wirklich herausragende Spielzüge drauf und dabei immer ein gutes Auge. Das bewundere ich wirklich an ihm. Der Defense zu entkommen schaffen viele, aber die kriegen dabei sonst nicht viel mit. Er sieht dabei immer noch die Receiver."

Man darf gespannt sein, wie das Sonntagnacht so läuft, das mit dem Receiver-Sehen. Hier ist jedenfalls der SPOX-Sixpack zur dritten Woche der NFL:

1. Raffgierige Cowboys gegen schlampige Bears

Mehr als 82 Punkte hat eine Dallas' Offense in den ersten zwei Spielen nur einmal zustande gebracht - und das ist schon 26 Jahre her. Klar, dass die Erwartungen der Fans steigen. Doch Safety Ken Hamlin wiegelt ab: "Man kann uns doch jetzt noch nicht zum Champion krönen. Es sind doch erst zwei Spiele gespielt."

Die Bears haben bislang die viertwenigsten Punkte der Liga zugelassen, allerdings auch nur die viertwenigsten Punkte erzielt - das ist ausbaufähig. Vor allem Quarterback Rex Grossman kam bisher nicht in Tritt und leistete sich schon drei Interceptions und einen Fumble. Mit sieben Turnovers hält Chicago nach zwei Spielen den Minus-Rekord.

2. LT vs. Favre

Der eine ist der Superstar der letzten Saison, der andere ist ein Star früherer Tage. Doch während LaDainian Tomlinson noch überhaupt nicht in dieser Saison angekommen ist, scheint Brett Favre auf der Gegenseite seinen dritten Frühling zu erleben.

LT, der Touchdown-Rekordmann der San Diego Chargers, hat in zwei Spielen nur lausige 68 Yards Raumgewinn zustande gebracht. Auf der anderen Seite führte Favre die Packers zu zwei Startsiegen und fuhr in der letzten Woche seinen 149. Erfolg als Starting Quarterback ein. Fortsetzung folgt? Nur, wenn LT wieder nicht ins Laufen kommt.

3. Wer verliert, ist weg

Miami Dolphins bei den New York Jets - zugegebenermaßen kein Leckerbissen. Beide stehen 0-2, beide haben bislang nicht viel Anlass zur Hoffnung gegeben. Und jetzt spielen sie auch noch gegeneinander. Heißt so viel wie: Wer verliert, ist weg - zumal der Division Title schon jetzt an New England vergeben scheint.

4. Wie gut sind sie wirklich?

Die Houston Texans und die San Francisco 49ers sind noch ungeschlagen. In Week 3 wird sich zeigen, wie gut beide wirklich sind. "Die Fans erwarten nun von uns, dass wir gewinnen", sagt 49ers-Coach Mike Nolan zur gestiegenen Erwartungshaltung. Nun geht es gegen das wiedererstarkte Pittsburgh, das ebenfalls ungeschlagen ist.

Houston hat hingegen den amtierenden Champion aus Indianapolis zu Gast. Wenn man die letzte Saison mitnimmt, haben die Colts bereits sieben Spiele in Folge gewonnen. Außerdem scheinen die Texans der Lieblingsgegner des Colts-Duos Manning/Harrison zu sein.

Quarterback Peyton Manning warf bereits 25 TD-Pässe gegen Houston und Wide Receiver Marvin Harrison hat in den letzten drei Spielen immer mehr als 100 Yards Raumgewinn beigesteuert.

5. Frustrierte Riesen

Die New York Giants haben in den ersten zwei Spielen 80 Punkte zugelassen. Klar, dass sich bei den Defense-Spielern da jede Menge Ärger angestaut hat. Beispiel gefällig? Als eine Reporterin am Donnerstag Linebacker Antonio Pierce nach dem Defensiv-Verhalten fragte, drückte dieser jedes Mal bei der Erwähnung des Wortes "Defense" auf eine mitgebrachte Stadionhupe und brachte die gute Frau damit gehörig aus dem Konzept.

Noch ein Beispiel? Defensive End Michael Strahan: "Diese Fragen, die die Journalisten immer wieder stellen, finde ich einfach nur sch..." In Week 3 geht es jetzt gegen die Washington Redskins. Die sind noch ungeschlagen. Noch Fragen?

6. McNabb vs. Kitna

Das Heimspiel gegen die Detroit Lions ist ein Must-win-Game für die Philadelphia Eagles. Nach einem 0:2-Start steht das Team bereits mit dem Rücken zur Wand, das kritische Publikum in Philadelphia buhte Quarterback Donovan McNabb nach der Niederlage gegen Washington vergangene Woche vom Feld.

McNabb muss eine deutliche bessere Vorstellung zeigen als in den bisherigen beiden Saisonspielen - den auf ihn wird es genauso ankommen wie auf sein Gegenüber Jon Kitna. Das Laufspiel ist nämlich alles andere als die Stärke der beiden Mannschaften. McNabb vs. Kitna: Wer von den beiden den besseren Tag erwischt, wird wohl als Sieger aus der Partie hervorgehen.

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung