Dallas Mavericks - L.A. Lakers 123:104

Ohne Mühe zum nächsten Sieg

Von Philipp Dornhegge
Mittwoch, 06.11.2013 | 05:24 Uhr
Dirk Nowitzki musste nur in wenigen Szenen mit Gegenwehr der Lakers rechnen
© Getty
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Mit einer ausgeglichenen Teamleistung haben die Dallas Mavericks (3-1) mit 123:104 (BOXSCORE) gegen die L.A. Lakers (2-3) gewonnen. Während Elias Harris nicht zum Einsatz kam, erlebte Dirk Nowitzki einen entspannten Abend.

Der deutsche Superstar spielte nur 28 Minuten und kam dabei auf 11 Punkte, 8 Rebounds und 4 Assists. Topscorer der Partie war der überragende Monta Ellis mit 30 Zählern, dazu verteilte er 9 Assists.

Fünf weitere Mavericks punkteten zweistellig, darunter der sehr auffällige DeJuan Blair (10 Punkte, 8 Rebounds, 4 Assists, 5 Steals). Gal Mekel (9) und Vince Carter (8) scheiterten nur knapp an dieser Marke.

Die Lakers enttäuschten fast durch die Bank, bester Scorer war Nick Young (21).

Die Reaktionen:

Monta Ellis (Mavericks): "Der Weg zum Korb war frei, deshalb habe ich immer wieder attackiert. Und wenn sie mich stoppen wollten, habe ich gepasst."

Steve Nash (Lakers): "Wir hatten ganz offensichtlich unsere Mühe damit, Ellis in Schach zu halten. Er ist immer wieder dahin gelangt, wo er uns wehtun konnte, hat einfache Punkte erzielt und für seine Mitspieler Würfe kreiert. Er hat unsere Defense regelrecht auseinandergerissen."

Rick Carlisle (Trainer Mavericks): "Monta war fantastisch heute - in jeder Hinsicht. Er hat verteidigt, ist zum Korb gezogen, hat Würe getroffen, seine Mitspieler bedient, und er hat kontrolliert gespielt."

Mike D'Antoni (Trainer Lakers): "Man kann sich nicht so abschießen lassen und dann sagen: Wir müssen jetzt lernen, wie man gewinnt. Nein, wir müssen erstmal lernen, wie man richtig Basketball spielt. Das war gar nichts heute. Wir hatten keine Einstellung und keine Überzeugung."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Die Mavericks starten erneut mit Calderon, Ellis, Marion, Nowitzki und Dalembert, auch die Lakers bleiben bei ihrer jüngsten Startig Five aus Nash, Blake, Henry, Williams und Gasol.

5.: Es deuten sich schon in den ersten Minuten eklatante Probleme in der Defense der Lakers an. Dallas bekommt aus dem Pick'n'Roll fast jeden Wurf, den es haben will. Ellis erhöht von der Linie auf 12:6.

12.: Mit Mekel und Blair scheint ein Reservisten-Duo eine gute Chemie entwickelt zu haben. Vier Mal bedient der Israeli den freistehenden Big Man, die letzten beiden Würfe finden den Weg in den Korb. 33:20 Mavericks.

13.: Oh, was für ein Dunk! Carter findet Blair, der im Pick'n'Roll einen Gegner nach dem anderen vorführt - und Blair fliegt herrlich durch die Zone. 37:23 Mavericks.

19.: Young nutzt die Rotation in der Mavs-Defense und zieht die Baseline entlang zum Korb, steigt hoch und stopft. Schöne Aktion, aber es steht weiterhin nur 37:50 aus Lakers-Sicht.

22.: Die Lakers-Defense strauchelt einmal mehr, Nowitzki erwischt Gasol auf dem falschen Fuß und versenkt einen Dunk! Seine ersten Punkte, dennoch führt Dallas klar. 59:39.

27.: Ellis spritzt in einen uninspirierten Pass, der für Gasol gedacht war, und startet den Fastbreak. Ellis verzögert leicht, findet Nowitzki als Trailer, und der Deutsche versenkt den Layup zum 76:50.

31.: Ballgewinn der Mavericks, Marion ist auf und davon und hat einen offenen Weg zum Korb. Klassischer Fall von zu früh gefreut: Matrix springt zu früh ab, der Flug ist zu kurz und der Dunk landet vorn an der Ringkante. Egal, die Mavs haben trotzdem alles im Griff. 87:58.

36.: Die Mavs haben den Fuß vom Gas genommen, die Lakers versuchen noch mal alles. Mit einem 17:4-Run verkürzen die Gäste Ende des dritten Viertels auf 77:94.

39.: Es sind die Jae-Crowder-Minuten! Erst foult der Forward Young beim Dreier, dann versenkt er selbst zwei Distanzwürfe in Folge. Und zu guter Letzt stibitzt er Young den Ball. Das Publikum - zwischenzeitlich eingeschlafen - ist wieder da, das Spiel wohl endgültig entschieden. 107:86 Mavericks.

Mavericks vs. Lakers: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Monta Ellis. Ohne Frage hatten DeJuan Blair und Jae Crowder (Career-High 18 Punkte) großen Anteil am letztlich ungefährdeten Sieg. Doch es war Ellis, der den Stein ins Rollen brachte. Die Lakers-Defense hatte von Anfang bis Ende keine Ahnung, wie sie den Wirbelwind stoppen sollte, fast ohne Gegenwehr kam Ellis auf 30 Punkte und 9 Assists.

Und das Beste: Er brauchte für diese Marken nur 14 Würfe (11 Treffer, dazu 8/8 von der Linie) und verursachte lediglich einen Ballverlust. Eine rundum saubere Leistung des Mavericks-Topscorers.

Der Flop des Spiels: Steve Nash. Dass der zweimalige MVP nicht in Topform ist, ist ein alter Hut. Bei der Pleite in Dallas konnte man einmal mehr Zeuge werden, wie erschreckend es um Nash zu stehen scheint.

In der Defense bringt der Kanadier seit jeher kein Bein an den Boden, aber auch offensiv war er nicht existent.

In nur 20 Minuten Einsatzzeit hatte Nash zwei auffällige Szenen, als er einmal per Layup abschloss und direkt danach aus dem Dribbling zum Dreier hochstieg. Ansonsten wirkte er arg gehemmt, versemmelte die übrigen sechs Würfe kläglich und verzeichnete 1 Turnover. Seine 4 Assists gingen völlig unter.

Das fiel auf:

  • Das Duell Mavericks gegen Lakers war nicht nur das Treffen der Deutschen Nowitzki und Harris (der allerdings nicht im aktiven Kader stand), sondern auch das der Spanier Calderon und Gasol. Die beiden Iberer umarmten sich vor dem Spiel herzlich, konnten dem Spiel dann aber beide nicht ihren Stempel aufdrücken. Gasols Lakers waren überfordert, Calderon überließ seinen Kollegen das Rampenlicht.
  • L.A.s erste Fünf war in der Defense überfordert, konnte aber immerhin mit vier beweglichen Spielern in der Offense einiges bewegen. Die Hereinnahme von Chris Kaman für Shawne Williams veränderte an beiden Endes des Courts das Spiel. Die Zone war dichter, dafür lief der Ball nicht mehr so gut. Schnell wechselte D'Antoni Gasol aus und kehrte zum Small Ball zurück.
  • Nach schwachen Leistungen am Brett in der Preseason und den bisherigen Saisonspielen schien Dirk Nowitzki seinen Fokus darauf gelegt zu haben, mehr Rebounds abzugreifen. Nach wenigen Minuten hatte der Deutsche bereits 4 Abpraller eingesammelt, einen davon riss er Marion vehement aus den Händen (Marion selbst war mit 7 Rebounds aber selbst in guter Form).
  • Im zweiten Viertel dauerte es bis in die Schlussminute, ehe die Lakers das erste Foul begingen. Bei einer guten Mannschaft könnte man das als positives Zeichen deuten, bei den Lakers war dies aber als bloße Hilflosigkeit zu interpretieren. Ohne Gegenwehr ließen die Gäste ihre Gegner agieren - egal ob in der Zone oder am Perimeter.
  • Gal Mekel findet sich immer besser zurecht. Nach nur sieben Einsatzminuten gegen Memphis durfte er diesmal wieder länger ran und stellte dabei eine starke Übersicht und viel Ruhe am Ball zur Schau. Klar: Weil die Lakers ihm viel Platz ließen, konnte der Israeli das Spielfeld in aller Ruhe überblicken und seine Entscheidungen ohne Druck treffen. Besonders sein Zusammenspiel mit dem enorm aktiven DeJuan Blair war viel versprechend.
  • Unlängst wurde Shawn Marion von Rick Carlisle in einem Atemzug mit Michael Jordan, Scottie Pippen und LeBron James erwähnt ob seiner Fähigkeiten, mehrere Positionen effektiv zu verteidigen. Gegen die Lakers wurde er auf Steve Nash angesetzt, wann immer der routinierte Kanadier drohte, seinen Rhythmus zu finden. Mit Blake und Henry auf dem Court konnten sich Calderon und Ellis stattdessen die anderen kleinen Gegner vornehmen.
  • Der einzige Lichtblick in einem tristen Spiel für die Lakers war einmal mehr die Bank. Mit einem imposanten 19:4-Run im dritten und vierten Viertel verkürzten die Lakers den Rückstand - und taten dies auf den Schultern von Jordan Farmar, Nick Young und Jodie Meeks. Die Mavs hatten dabei aber schon auf Sparflamme heruntergefahren.
  • In seiner Rookie-Saison war er die Achillesferse des stets bemühten Jae Crowder, in dieser Saison ist der Dreier bisher eine echte Waffe. In vier Partien hat der Forward 10 seiner 14 Versuche von Downtown getroffen (71 Prozent),l gegen die Lakers waren es vier. Die Kollegen scheinen Vertrauen zu Crowder zu fassen: Selbst Nowitzki verzichtete in einer Szene auf seinen Wurf, um in der Ecke (den freilich freier stehenden) Crowder zu bedienen.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

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