Montag, 05.04.2010

Nach zwei Pleiten in Serie

Dirk Nowitzki und Jason Kidd schlagen Alarm

Selbstzweifel in Dallas: Ausgerechnet im Saisonendspurt stecken die Dallas Mavericks im Tief. Es fehlt Konstanz, die richtige Einstellung - und eine Identität. "Das ist traurig", sagt Jason Kidd.

Dirk Nowitzki (l.) und Jason Kidd waren dieses Jahr zusammen beim All-Star-Game in Dallas
© Getty
Dirk Nowitzki (l.) und Jason Kidd waren dieses Jahr zusammen beim All-Star-Game in Dallas

Ist es ein vorsorglicher Warnschuss an die Teamkollegen - oder echter Ausdruck der Besorgnis?

Nachdem die Dallas Mavericks mit einem 116:121 zuhause gegen die Oklahoma City Thunder das zweite Spiele in  Folge verloren haben, schlägt Jason Kidd Alarm.

Mit 50 Siegen und 27 Niederlagen ist Dallas zwar weiter Zweiter der Western Conference, doch Denver, Utah und Phoenix weisen hinter den Mavs allesamt die gleiche Bilanz auf und warten auf die nächsten Ausrutscher der Mavs.

Kidd: "Das ist traurig"

"Wir sind eines der tiefsten Teams der Liga. Jetzt müssen wir die Zeit bis zur nächsten Partie gegen Memphis am Mittwoch nutzen, um uns klarzuwerden, wer wir überhaupt sein wollen. Das ist traurig, so etwas vor den letzten fünf Regular-Season-Spielen sagen zu müssen", sagt der Spielmacher.

Was genau Kidd meint, verdeutlicht Dirk Nowitzki. Nachdem mit Brendan Haywood einer der besten Verteidiger der Liga verpflichtet wurde, verbesserte sich die Defense der Mavs merklich.

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Auch Nowitzki mit Kritik

Doch seit einigen Spielen agiert Dallas am eigenen Brett wesentlich nachlässiger.

"Wir müssen defensiv alles geben. Wenn wir einen Plan haben, muss sich jeder daran halten. Es reicht nicht, wenn nur ein oder zwei Spieler mitmachen, es müssen sich alle an der Verteidigung beteiligen", so Nowitzki ungewohnt deutlich.

Die Unbeständigkeit ist das größte Problem der Mavs. Defensiv - und auch offensiv, wie Jason Terry erklärt: "Im Angriff brauchen wir durchgängig einen Plan, wie wir vorgehen wollen. Unsere guten Spielzüge kommen zu sporadisch. Daran ist jeder Spieler schuld."

Selbstzweifel in Dallas

Eines ist klar: Die Euphorie nach der imposanten 13-Sieges-Serie ist längst verflogen.

In den letzten 11 Partien setzte es 6 Niederlagen, während dieser Zeitspanne kassierten die Mavs im Schnitt 104,6 Punkte.

"So, wie wir derzeit spielen, macht es keinen Sinn zu träumen", sagt Nowitzki. Kidd bringt die Selbstzweifel in Dallas auf den Punkt: "Vielleicht sind wir doch nicht so gut, wie wir gedacht haben."

Das Restprogramm der Dallas Mavericks

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