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NBA – Toronto Raptors News und Gerüchte: Danny Green will trotz Wurfkrise "einfach weiter werfen"

Von SPOX
Danny Green muss sich in den NBA Finals steigern, damit die Toronto Raptors gewinnen können.

Die Toronto Raptors hoffen vor Spiel 1 der NBA Finals (Fr., 3 Uhr auf DAZN) auf eine Explosion von Scharfschütze Danny Green, außerdem könnte ein Youngster bald zurückkehren. Patrick McCaw spricht außerdem erstmals über seinen Abschied von den Golden State Warriors.

Danny Green spricht über Shooting-Probleme

Danny Green gilt bei den Raptors als prototypischer 3-and-D-Spieler, zuletzt war vom "3" aber nichts zu sehen - in den Conference Finals traf der designierte Scharfschütze kaum einen Wurf. Vor dem Duell mit den Warriors blickt daher in Kanada viel auf Green, der neben Kawhi Leonard und Patrick McCaw der einzige Raptor mit einem NBA-Titel im Trophäenschrank ist.

Green selbst sprach am Montag ebenfalls über seine Wurfprobleme: "Ich muss einfach weiter werfen", so Green. "Nicht darüber nachdenken. Und das ist nicht leicht, weil mir die ganze Welt sagt, dass ich bloß nicht drüber nachdenken und weiterwerfen soll. Leute schicken mir Nachrichten mit dem Inhalt: ‚Denk' nicht drüber nach.' Aber das weiß ich schon. Ich stelle mich nicht in Frage."

Green traf gegen die Bucks lediglich 4 seiner 23 Würfe von der Dreierlinie (15,3 Prozent), von den letzten 15 fiel sogar nur noch ein einziger durch die Reuse. In der Regular Season hatte er noch 45,5 Prozent von Downtown getroffen.

Die Statistiken von Danny Green in den Playoffs 18/19

PunkteFG%3FG%
Regular Season10,346,545,5
Runde 1 vs. Orlando8,037,835,7
Runde 2 vs. Philadelphia8,737,837,1
Runde 3 vs. Milwaukee3,518,817,4

"Ich muss einfach weiter werfen", wiederholte Green. "Nicht darüber nachdenken und alle Geräusche von den Medien, meinem Postfach und allen anderen ausblenden. Ich hatte einige gute Looks, ich muss sie einfach nur treffen."

Kyle Lowry zeigte sich dabei optimistisch, dass sein Backcourt-Kollege in den Finals wieder besser treffen wird. "Es wird eine neue Serie für Danny", so der Point Guard. "Die andere Serie ist jetzt vorbei und spielt keine Rolle mehr. Wichtig ist nur, dass wir Wege gefunden haben, Spiele zu gewinnen. Darum ging es. Danny wird schon zurechtkommen. Er wird für Game 1 bereit sein."

Patrick McCaw erklärt seinen Abschied von den Warriors

Neben Green und Leonard ist McCaw der einzige Raptor mit Finals-Erfahrung - in den letzten beiden Jahren gewann er jeweils noch im Trikot der Warriors den Titel, bevor er vor dieser Saison nach langem Hin und Her das Team verließ. Im Januar absolvierte er drei Partien für die Cavaliers, nur um dann entlassen zu werden und sich später den Raptors anzuschließen. Nun trifft er erstmals auf sein Ex-Team.

"Es wird verrückt sein, zum ersten Mal gegen sie zu spielen", sagte McCaw zu The Undefeated. "Ich war nicht mehr bei ihnen, seitdem wir in Cleveland gewonnen haben. Das letzte Mal, als ich alle gesehen habe, war ich noch bei den Warriors. Das erste Spiel wird sehr emotional sein, ich bin bereit dafür. Wir haben eine Chance. Sie müssen erstmal herkommen, das ist ein großer Vorteil. Die letzten beiden Jahre über hatten die Warriors den Heimvorteil. Das ist definitiv ein Vorteil für Toronto."

McCaw, der bei den Raptors kein fester Rotationsspieler ist, sprach zudem über seinen mysteriösen Abschied aus Golden State: Die Dubs hatten ihm vor der Saison als Restricted Free Agent einen Zweijahresvertrag angeboten, er nahm diesen jedoch nicht an und bat die Franchise später darum, das eingehende Angebot der Cavaliers nicht zu matchen, gegen den Rat seiner Agenten.

McCaw wollte weg: "Ich könnte sagen, dass es Spielzeit war, aber eigentlich war ich als junger Mann einfach emotional", sagte der nun 23-Jährige. "Ich wollte einfach mehr. Nicht zwingend mehr Spielzeit, aber mehr Möglichkeiten für mich selbst. Ich nehme den Warriors nichts übel. Ich denke einfach nur, dass ich als junger Spieler andere junge Spieler gesehen habe, die ihr Ding gemacht haben, und gedacht habe: ‚OK, ich bin wie sie, und ich könnte exakt das tun, was sie gerade tun.'"

McCaw hat die Warriors in der gesamten Saison noch nicht gesehen und somit auch noch nicht seinen Meister-Ring für die Saison 2017/18 erhalten. Der Guard rechnet allerdings nicht damit, dass dies nun vor Spiel 3 der diesjährigen Finals nachgeholt wird.

Comeback von O.G. Anunoby rückt näher

Die Zeichen verdichten sich, dass O.G. Anunoby den Raptors in den Finals irgendwann wieder zur Verfügung stehen könnte. Nachdem der Forward nach einer Blinddarm-Operation bisher die kompletten Playoffs verpasst hat, geht es nun endlich bergauf: "Er ist ungefähr 10 Tage davon entfernt, wieder spielen zu können", sagte Raptors-Coach Nick Nurse am Dienstag zu SportsNet.

"Es geht ihm besser. Er ist auf dem Court, bewegt sich. Er ist noch nicht bei 100 Prozent, aber er erholt sich langsam", so Nurse weiter. Anunoby stand seit dem letzten Spiel der Regular Season am 9. April nicht mehr für die Raptors auf dem Court. Insbesondere seine Defense könnten die Kanadier aber sicherlich gut gebrauchen.

Steve Kerr fürchtet Papa Fred VanVleet

Fred VanVleet erlebte bei den Raptors einen kuriosen Verlauf der Conference Finals. In den ersten drei Spielen fiel kaum ein Wurf in den Korb, dann platzte der Knoten - nachdem zwischen den Spielen 3 und 4 sein zweites Kind auf die Welt kam, traf VanVleet in den letzten drei Spielen unglaubliche 14 seiner 17 Würfe aus der Distanz.

Diese Wende ist auch Steve Kerr nicht entgangen: "VanVleet hat für sich anscheinend alles komplett gedreht, indem er ein Kind bekommen hat. Ich hoffe, dass er im Lauf der Finals nicht noch mehr Kinder bekommt", witzelte der Warriors-Coach am Montag.

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