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NBA - Daten und Fakten zu den Finals: Kawhi die Maschine und Currys Dreierregen

 
Die Finals stehen vor der Tür, in den kommenden Wochen entscheidet sich, ob die Warriors oder die Raptors die Larry O'Brien-Trophy mit nach Hause nehmen. SPOX wirft vor dem Start der Serie einen Blick auf die beeindruckendsten Daten und Fakten.
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Die Finals stehen vor der Tür, in den kommenden Wochen entscheidet sich, ob die Warriors oder die Raptors die Larry O'Brien-Trophy mit nach Hause nehmen. SPOX wirft vor dem Start der Serie einen Blick auf die beeindruckendsten Daten und Fakten.
Kawhi Leonard liefert eine überragende Postseason ab - das ist soweit nichts Neues. Die Zahlen liefern aber beeindruckende Details, wie dominant die Klaue in den Playoffs tatsächlich ist.
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Kawhi Leonard liefert eine überragende Postseason ab - das ist soweit nichts Neues. Die Zahlen liefern aber beeindruckende Details, wie dominant die Klaue in den Playoffs tatsächlich ist.
In den kompletten Playoffs 2019 hat Leonard bisher 561 Punkte erzielt. Nur vier Spieler haben in der NBA-Historie mehr Zähler in einer Postseason vor den Finals erzielt: LeBron James, Hakeem Olajuwon, Michael Jordan und Kevin Durant.
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In den kompletten Playoffs 2019 hat Leonard bisher 561 Punkte erzielt. Nur vier Spieler haben in der NBA-Historie mehr Zähler in einer Postseason vor den Finals erzielt: LeBron James, Hakeem Olajuwon, Michael Jordan und Kevin Durant.
Kawhi mit starken Playoffs? Das ist kein neues Phänomen. Er ist einer von nur drei Spielern, die in ihrer Karriere auf mehr als 3.000 Playoff-Minuten kommen, mindestens 50 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent aus der Distanz treffen (Dank an Zach Lowe).
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Kawhi mit starken Playoffs? Das ist kein neues Phänomen. Er ist einer von nur drei Spielern, die in ihrer Karriere auf mehr als 3.000 Playoff-Minuten kommen, mindestens 50 Prozent aus dem Feld und 40 Prozent aus der Distanz treffen (Dank an Zach Lowe).
Der Raptors-Forward ist nicht der einzige, der derzeit für Furore sorgt. Seit dem Ausfall von Kevin Durant zaubert Stephen Curry wie am Fließband spektakuläre Auftritte aufs Parkett. In fünf Spielen ohne KD legte der Chefkoch 35,8 Punkte im Schnitt auf.
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Der Raptors-Forward ist nicht der einzige, der derzeit für Furore sorgt. Seit dem Ausfall von Kevin Durant zaubert Stephen Curry wie am Fließband spektakuläre Auftritte aufs Parkett. In fünf Spielen ohne KD legte der Chefkoch 35,8 Punkte im Schnitt auf.
In diesen fünf Partien hämmerte Curry 30 Dreier bei 72 Versuchen (41,7 Prozent) durch die Reuse. Dem Splash Brother fehlen nur zwei Triples, um zum ersten Spieler mit 100 Dreiern in den NBA Finals aufzusteigen.
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In diesen fünf Partien hämmerte Curry 30 Dreier bei 72 Versuchen (41,7 Prozent) durch die Reuse. Dem Splash Brother fehlen nur zwei Triples, um zum ersten Spieler mit 100 Dreiern in den NBA Finals aufzusteigen.
Übrigens: Mit derzeit 447 erfolgreichen Dreipunktewürfen führt er die Rangliste mit den meisten Dreiern in den Playoffs bereits an.
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Übrigens: Mit derzeit 447 erfolgreichen Dreipunktewürfen führt er die Rangliste mit den meisten Dreiern in den Playoffs bereits an.
Toronto und Curry verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Stephs Vater Dell verbrachte die letzten drei Jahre seiner Karriere bei den Raptors (1999 bis 2002). Schon damals an der Middle School sorgte Steph mit seinem Shooting für Staunen.
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Toronto und Curry verbindet eine gemeinsame Vergangenheit. Stephs Vater Dell verbrachte die letzten drei Jahre seiner Karriere bei den Raptors (1999 bis 2002). Schon damals an der Middle School sorgte Steph mit seinem Shooting für Staunen.
Apropos Shooting: Auf Seiten der Raptors ist Fred VanVleet nach der Geburt seines zweiten Kindes vor wenigen Wochen absolut on fire. In den anschließenden drei Partien gegen die Bucks versenkte der Backup-Guard 14 seiner 17 Dreierversuche!
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Apropos Shooting: Auf Seiten der Raptors ist Fred VanVleet nach der Geburt seines zweiten Kindes vor wenigen Wochen absolut on fire. In den anschließenden drei Partien gegen die Bucks versenkte der Backup-Guard 14 seiner 17 Dreierversuche!
Laut statmuse ist das ein Rekord: Noch nie hat jemand vor ihm über drei Spiele in der Playoff-Historie so gut von Downtown getroffen wie VanVleet (82,4 Prozent) bei mindestens 15 Versuchen.
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Laut statmuse ist das ein Rekord: Noch nie hat jemand vor ihm über drei Spiele in der Playoff-Historie so gut von Downtown getroffen wie VanVleet (82,4 Prozent) bei mindestens 15 Versuchen.
VanVleet hat aktuell also das heiße Händchen, bei Danny Green ist das Gegenteil der Fall. Der Shooting Guard der Raptors versenkte in den Conference Finals äußerst magere 17,4 Prozent aus dem Dreierland.
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VanVleet hat aktuell also das heiße Händchen, bei Danny Green ist das Gegenteil der Fall. Der Shooting Guard der Raptors versenkte in den Conference Finals äußerst magere 17,4 Prozent aus dem Dreierland.
Vielleicht helfen ihm seine guten Erinnerungen an die Finals, sich aus diesem Slump zu befreien? 2013 (damals noch im Trikot der Spurs) stellte er mit 27 erfolgreichen Triples einen neuen Finals-Rekord auf.
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Vielleicht helfen ihm seine guten Erinnerungen an die Finals, sich aus diesem Slump zu befreien? 2013 (damals noch im Trikot der Spurs) stellte er mit 27 erfolgreichen Triples einen neuen Finals-Rekord auf.
Der wurde mittlerweile allerdings von Steph Curry - wem auch sonst - gebrochen (32 Dreier in 2016). Green hält aber immerhin noch den Rekord für die beste Dreierquote in der Finals-Geschichte (52,2 Prozent) unter Spielern mit mindestens 50 Versuchen.
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Der wurde mittlerweile allerdings von Steph Curry - wem auch sonst - gebrochen (32 Dreier in 2016). Green hält aber immerhin noch den Rekord für die beste Dreierquote in der Finals-Geschichte (52,2 Prozent) unter Spielern mit mindestens 50 Versuchen.
Ein wichtiger Faktor in der Serie zwischen den Raptors und Warriors wird die Defense sein. Insgesamt stehen drei ehemalige Defensive Player of the Year auf dem Parkett: Draymond Green, Kawhi Leonard und Marc Gasol.
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Ein wichtiger Faktor in der Serie zwischen den Raptors und Warriors wird die Defense sein. Insgesamt stehen drei ehemalige Defensive Player of the Year auf dem Parkett: Draymond Green, Kawhi Leonard und Marc Gasol.
Zusätzlich hoffen die Dubs-Fans auch auf einen (oder mehrere) großen Auftritt des ehemaligen LeBron-Stoppers Andre Iguodala und auch Klay Thompson oder Danny Green genießen den Ruf als Edel-Verteidiger.
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Zusätzlich hoffen die Dubs-Fans auch auf einen (oder mehrere) großen Auftritt des ehemaligen LeBron-Stoppers Andre Iguodala und auch Klay Thompson oder Danny Green genießen den Ruf als Edel-Verteidiger.
Werfen wir einen Blick an die Seitenlinie: Raptors-Coach Nick Nurse ist der erste ehemalige G-League-Coach, der sein Team als Head Coach in die NBA Finals geführt hat. Das gelang ihm in seiner Premieren-Saison - übrigens genau wie Steve Kerr 2015.
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Werfen wir einen Blick an die Seitenlinie: Raptors-Coach Nick Nurse ist der erste ehemalige G-League-Coach, der sein Team als Head Coach in die NBA Finals geführt hat. Das gelang ihm in seiner Premieren-Saison - übrigens genau wie Steve Kerr 2015.
Das ist nicht die einzige Verbindung zwischen den beiden Head Coaches. Als Kerr 2014 seinen Posten bei den Dubs antrat, hatte er angeblich Interesse, Nurse in seinen Staff zu holen. Nurse blieb allerdings in Toronto als Assistent von Dwane Casey.
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Das ist nicht die einzige Verbindung zwischen den beiden Head Coaches. Als Kerr 2014 seinen Posten bei den Dubs antrat, hatte er angeblich Interesse, Nurse in seinen Staff zu holen. Nurse blieb allerdings in Toronto als Assistent von Dwane Casey.
Noch ein kleiner Fun Fact zu Nick Nurse: Er ist der einzige Head Coach in der Geschichte der G-League, der mit zwei verschiedenen Franchises den Titel holen konnte.
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Noch ein kleiner Fun Fact zu Nick Nurse: Er ist der einzige Head Coach in der Geschichte der G-League, der mit zwei verschiedenen Franchises den Titel holen konnte.
In den diesjährigen NBA Finals stehen insgesamt 16 Spieler mit G-League-Erfahrung. Bei den Raptors handelt es sich dabei unter anderem um Danny Green, Jeremy Lin oder Pascal Siakam. Bei den Dubs gehören Shaun Livingston oder Kevon Looney dazu.
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In den diesjährigen NBA Finals stehen insgesamt 16 Spieler mit G-League-Erfahrung. Bei den Raptors handelt es sich dabei unter anderem um Danny Green, Jeremy Lin oder Pascal Siakam. Bei den Dubs gehören Shaun Livingston oder Kevon Looney dazu.
Die Raptors stehen erstmals in ihrer Franchise-Geschichte (Gründung: 1995) in den NBA Finals. Damit ist Toronto auch der erste Finalist, der nicht in den USA beheimatet ist.
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Die Raptors stehen erstmals in ihrer Franchise-Geschichte (Gründung: 1995) in den NBA Finals. Damit ist Toronto auch der erste Finalist, der nicht in den USA beheimatet ist.
Das ist nicht die einzige internationale Note in den Finals. Im Raptors-Kader finden sich sechs verschiedene Nationalitäten. Nimmt man die Assistant Coaches und GM Masai Ujiri noch dazu, kommt Toronto sogar auf acht.
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Das ist nicht die einzige internationale Note in den Finals. Im Raptors-Kader finden sich sechs verschiedene Nationalitäten. Nimmt man die Assistant Coaches und GM Masai Ujiri noch dazu, kommt Toronto sogar auf acht.
Die internationalen Spieler der Raptors sind folgende: Anunoby (England), Boucher (Kanada), Gasol (Spanien), Ibaka (Kongo/Spanien) und Siakam (Kamerun). Von den Warriors kommen Bogut (Australien) und Jerebko (Schweden) hinzu.
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Die internationalen Spieler der Raptors sind folgende: Anunoby (England), Boucher (Kanada), Gasol (Spanien), Ibaka (Kongo/Spanien) und Siakam (Kamerun). Von den Warriors kommen Bogut (Australien) und Jerebko (Schweden) hinzu.
Neben den Celtics sind die Warriors die einzige NBA-Franchise, die in der langen Historie der Association fünf Mal in Folge in die Finals einziehen konnte. Boston schaffte dies sogar zehn Mal in Folge (1957 bis 1966).
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Neben den Celtics sind die Warriors die einzige NBA-Franchise, die in der langen Historie der Association fünf Mal in Folge in die Finals einziehen konnte. Boston schaffte dies sogar zehn Mal in Folge (1957 bis 1966).
Holt sich Golden State dieses Jahr den Titel, dann wären sie neben den Bill-Russell-Celtics das einzige Team, das vier Ringe in fünf Jahren holen konnte. Das wäre zudem gleichbedeutend mit dem ersten Threepeat seit den Lakers 2002.
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Holt sich Golden State dieses Jahr den Titel, dann wären sie neben den Bill-Russell-Celtics das einzige Team, das vier Ringe in fünf Jahren holen konnte. Das wäre zudem gleichbedeutend mit dem ersten Threepeat seit den Lakers 2002.
Damit noch nicht genug: Mit der dann siebten Championship der Franchise-Geschichte würden die Dubs an den Chicago Bulls (6) auf den alleinigen dritten Rang der Teams mit den meisten NBA-Titeln vorbeiziehen (LAL: 16, BOS: 17).
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Damit noch nicht genug: Mit der dann siebten Championship der Franchise-Geschichte würden die Dubs an den Chicago Bulls (6) auf den alleinigen dritten Rang der Teams mit den meisten NBA-Titeln vorbeiziehen (LAL: 16, BOS: 17).
Sollte Golden State die Serie tatsächlich für sich entscheiden, könnte Stephen Curry unter Umständen seinen ersten Finals-MVP einstreichen. Dieser Award fehlt ihm trotz dreier Ringe bisher noch im Trophäenschrank.
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Sollte Golden State die Serie tatsächlich für sich entscheiden, könnte Stephen Curry unter Umständen seinen ersten Finals-MVP einstreichen. Dieser Award fehlt ihm trotz dreier Ringe bisher noch im Trophäenschrank.
Allerdings könnte Durant seinem Teamkollegen natürlich einen Strich durch die Rechnung machen, sollte er in Topform zurückkommen. Mit seinem dritten Finals-MVP in Folge stünde er in einer Reihe mit Michael Jordan (dem gelang das zweimal) und Shaq.
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Allerdings könnte Durant seinem Teamkollegen natürlich einen Strich durch die Rechnung machen, sollte er in Topform zurückkommen. Mit seinem dritten Finals-MVP in Folge stünde er in einer Reihe mit Michael Jordan (dem gelang das zweimal) und Shaq.
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