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NBA

NBA: Steve Kerr kritisiert PK von Russell Westbrook: "Gefährlich für die Liga"

Von SPOX
Russell Westbrook ist bekannt für seine bizarren Pressekonferenzen.

Russell Westbrook von den Oklahoma City Thunder sorgte nach Spiel 3 für Aufsehen, als er Fragen von diversen Reportern nicht beantwortete oder diese mit "Nächste Frage" abkanzelte. Warriors-Coach Steve Kerr kritisierte dieses Verhalten und sieht darin eine Gefahr für die Liga.

Nach Spiel 3 hatte Westbrook sich geweigert, die Fragen von Berry Tramel (The Oklahoman) zu beantworten, bei einer Frage eines weiteren Reporters antwortete der OKC-Star nur "Next Question." Nach der Niederlage in Spiel 4 spielte Russ dieses Spiel weiter und antwortete auf eine Frage auf Tramel: "Das ist eine gute Frage, ich bin mir nicht sicher".

Warriors-Coach Steve Kerr kann dem nur wenig abgewinnen. "Ich denke, dass dies gefährlich für die Liga ist", sagte Kerr zu Ethan Strauss von The Athletic. "Wir müssen da als Liga vorsichtig sein. Im Moment läuft alles rund, die Fans lieben das Spiel, die soziale Dynamik, die Mode. Was ihnen aber noch wichtiger ist, ist die Verbindung mit den Spielern."

Dem müssen sich die Spieler laut Kerr bewusst werden, weswegen ein Verhalten wie das von Westbrook eher kontraproduktiv sei. Was Kerr nicht erwähnte, war, dass auch seine Spieler sich nicht immer den Medien stellen. So verließen zum Beispiel Kevin Durant und Draymond Green nach dem Comeback der Clippers in Spiel 2 wortlos die Arena.

Hat Westbrook ein Problem mit den Medien?

Unterstützung für Kerr gab es auch von Charles Barkley, der im nationalen Fernsehen bei TNT Westbrook ebenfalls harsch anging. "Das ist unprofessionell", tobte Sir Charles. "Es gehört zu deinem Job, mit der Presse zu reden. Du bekommst keine 30, 40 Millionen Dollar, nur um Basketball zu spielen. Russ ist ein guter Junge, aber das muss er ändern."

OKC-Beatwriter Tramel schrieb dagegen bereits vor einem Monat in einer Kolumne über die Schwierigkeiten von Westbrook mit den Medien. Laut Tramel sei Westbrooks Verhalten die Konsequenz, dass er in seinem Leben alles kontrollieren wolle.

"Westbrook hat mit mir persönlich kein Problem", schrieb Tramel. "Es ist ein grundsätzliches Problem mit den Medien. Ich weiß nicht, wo das herkommt, aber es festigte sich in den vergangenen Jahren, auch dank der Medienpolitik der Thunder. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen."

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