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NBA

OKC-Trio debütiert furios, Uncle Drew stark

Von SPOX
Carmelo Anthony und Russell Westbrook

Oklahoma City Thunder (1-1) - New Orleans Pelicans (0-2) 102:91 (BOXSCORE)

Es waren gerade einmal 10 Minuten, die das neue Star-Trio der Thunder gemeinsam auf dem Court verbrachte. Russell Westbrook sollte nach einer Knie-Injektion noch nicht überbelastet werden, daher spielte er bei seinem Debüt nur im ersten Viertel. In dieser kurzen Zeit deuteten der MVP und seine beiden neuen Co-Stars Paul George und Carmelo Anthony allerdings an, was sie zusammen erreichen können, wenn sie sich erst eingespielt haben.

"Er ist so schnell, dass man dafür nicht wirklich scouten oder planen kann", sagte George über Westbrook. "Es ist definitiv ein Luxus, so jemanden neben dir auf dem Court zu haben. Er wird für mich und Carmelo so viele Möglichkeiten kreieren. Es war sehr gut, einen Eindruck davon zu bekommen." Insbesondere für PG-13: Mit 25 Punkten war der frühere Pacer mit Abstand Topscorer und auch der einzige Spieler in Double Figures bei OKC. Melo und Westbrook kamen jeweils auf 9 Punkte.

Das reichte gegen ein Pelicans-Team, bei dem offensiv nicht wahnsinnig viel zusammenlief, gerade von Downtown (10/32 3FG). Topscorer der Gäste waren Anthony Davis (14) und DeMarcus Cousins (13), die beiden Twin Towers spielten aber auch lediglich 17 beziehungsweise 14 Minuten.

San Antonio Spurs (1-1) - Sacramento Kings (1-1) 113:93 (BOXSCORE)

Komischer Spielverlauf in San Antonio: Ein Viertel lang dominierten die Gäste, aber nach dem ersten Viertel spielten im Prinzip nur noch die Spurs. Während die Starter der Kings allesamt recht gut auftraten, kam von der Bank fast gar nichts, zumal gleich sechs Spieler, darunter Zach Randolph, George Hill und Vince Carter, geschont wurden. Bei den Spurs verhielt es sich fast genau anders herum.

Starter Danny Green war mit 20 Zählern zwar Topscorer der Partie, das neue Lineup um ihn, Dejounte Murray, LaMarcus Aldridge (10 Punkte), Pau Gasol und Rückkehrer Rudy Gay harmonierte aber noch nicht wirklich. Es wurde deutlich besser, als von der Bank nach und nach Patty Mills (15 Zähler), Joffrey Lauvergne (7, dazu 10 Rebounds) oder auch Bryn Forbes (9) hereinkamen.

Topscorer der Kings war Willie Cauley-Stein mit 14 Punkten, Skal Labissiere kam auf 13. Rookie-Guard De'Aaron Fox gefiel mit 12 Zählern und 6 Assists bei nur zwei Ballverlusten.

Utah Jazz (3-0) - Phoenix Suns (1-1) 112:101 (BOXSCORE)

Dante Exum ist und bleibt ein riesengroßer Pechvogel. Der Australier hatte in seiner dreijährigen Karriere regelmäßig mit Verletzungen zu kämpfen, die Saison 2015/16 setzte er bekanntlich komplett aus. Nun fiel er nach bloß drei Minuten gegen die Suns böse auf die Schulter und musste sofort in die Kabine. "Es sah nicht gut aus", sagte ein sichtlich bedienter Coach Quin Snyder im Anschluss. Er sei "am Boden zerstört" für Exum, schrieb Rudy Gobert später bei Twitter. Noch ist nichts bekannt, wie lange Exum ausfallen wird.

Das Spiel verkam dadurch zur Nebensache, auch wenn die Jazz sich beim dritten Sieg in Folge erneut richtig gut präsentierten. Insbesondere Rodney Hood und Alec Burks zeigten mit je 19 Punkten, dass sie durchaus in der Lage sein könnten, den Abgang von Gordon Hayward vergessen zu machen.

Bei den Gästen kamen die drei besten Scorer allesamt von der Bank: Troy Daniels und Alex Len machten jeweils 18 Punkte, Tyler Ulis kam auf 14.

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