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NBA

Cavs beenden Memphis-Serie, Dubs entkommen

Von SPOX
LeBron James war gegen die Grizzlies für 23 Punkte gut

Die Cleveland Cavaliers haben ohne große Mühe die Siegesserie der Memphis Grizzlies durchbrochen. Die Golden State Warriors setzten sich in einem engen Spiel gegen die Pelicans durch. In der Verlängerung holten sich die Suns den Sieg, Tom Thibodeau jubelt bei seiner Rückkehr nach Chicago und OKC verzweifelt an den Blazers.

Cleveland Cavaliers (18-5) - Memphis Grizzlies (17-9) 103:86 (BOXSCORE)

Pure Dominanz. Lediglich im ersten Viertel führten die Grizzlies gegen den Meister kurzzeitig, dann übernahmen LeBron James und Co. Mit zwei Runs Ende des ersten und Mitte des zweiten Abschnittes setzten sich die Cavs früh auf 20 Punkte ab und schauten nicht mehr zurück. Damit endete auch die sechs Spiele andauernde Siegesserie von Memphis.

Grizzlies-Coach David Fizdale beorderte Zach Randolph (18 Punkte) in die Starting Five, Marc Gasol bekam eine Pause. Die Cavs schonten Kyrie Irving, für ihn startete DeAndre Liggins. Also schmissen LBJ und Kevin Love die Show. Love kam auf 29 Punkte und 13 Rebounds, LeBron hatte am Ende 23 Zähler, 6 Rebounds und 8 Assists im Boxscore stehen. J.R. Smith fad endlich seinen Touch wieder und warf sich zu ebenfalls 23 Punkten (6/10 Dreier).

Nach der Halbzeit schaltete Cleveland einen Gang zurück, doch die fehlende Feuerkraft der Grizzlies (40 Prozent aus dem Feld, 18 Prozent von Downtown) nahm den Gästen die Möglichkeit, noch einmal ins Spiel zurückzukommen.

Beide Teams treffen Mittwoch erneut aufeinander. Tyronn Lue kündigte bereits an, dass James, Irving und Love den Flug nach Memphis nicht antreten werden, um zu regenerieren.

Chicago Bulls (13-11) - Minnesota Timberwolves (7-18) 94:99 (BOXSCORE)

Es war das erste Mal, dass Tom Thibodeau auf sein altes Team traf - und er sollte einen Sieg mit aus dem United Center nehmen. Aber es war ein ganz schöner Kraftakt. Nach einem schwachen Start lagen die Wolves bereits im zweiten Viertel mit 21 Punkten im Hintertreffen, doch Minnesota steckte nicht auf.

Dank Andrew Wiggins (23 Punkte, 9 Rebounds) und Zach LaVine (24 Punkte, 6 Rebounds, 6 Assists) kämpfte sich das Team aus dem hohen Norden wieder zurück und war Mitte des dritten Viertels wieder dran. In der Crunchtime war es dann ein Block von LaVine gegen Dwyane Wade, der das Spiel entschied.

Wade regte sich anschließend dermaßen über den ausbleibenden Pfiff auf, dass er mit zwei Technicals unter die Dusche musste. Ricky Rubio verwandelte die fälligen Freiwürfe, der Drops war gelutscht.

New Orleans Pelicans (8-18) - Golden State Warriors (22-4) 109:113 (BOXSCORE)

Das war richtig bitter für die Pels. New Orleans zeigte ein starkes Spiel und bot dem Spitzenreiter der Western Conference lange Paroli, doch am Ende setzte sich die Erfahrung und die Cleverness des Champions von 2015 durch. Man könnte auch sagen: Die Pelicans waren einfach zu grün hinter den Ohren.

Das entscheidende Play gelang dabei Draymond Green. Die Pels bekamen nach einem Warriors-Missverständnis in der Foul-Strategie noch einmal den Ball und hatten die Chance auf den Sieg, doch Green schlug Anthony Davis wenige Sekunden vor dem Ende den Ball im Post aus den Händen. Alle Beschwerden der Braue halfen nichts. Das Spiel war verloren.

Davis legte 28 Punkte, 8 Rebounds und 5 Blocks auf, Langston Galloway kam von der Bank auf 20 Punkte. Für die Dubs, die lediglich 11 Ballverluste produzierten, war Stephen Curry Topscorer mit 30 Punkten. Green kam auf ein Triple-Double (12 Punkte, 12 Rebounds, 10 Assists).

Der lustigste Moment des Spiels gehörte dem MVP: Curry versenkte einen schweren Turnaround-Jumper direkt vor der Pels-Bank und klatschte anschließend mit dem Defensive Coordinator von New Orleans, Darren Erman ab. Er arbeitete bis 2014 bei den Warriors.

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