Sonntag, 22.02.2015

Chicago Bulls - Phoenix Suns 112:107

Bulls knocken neu formierte Suns aus

Lange Zeit läuft gerade in der Defensive wenig zusammen bei den Chicago Bulls (35-21). Doch dank einer Energieleistung im letzten Viertel holt sich das Team von Tom Thibodeau den 112:107-Sieg (BOXSCORE) gegen die Phoenix Suns (29-27), bei denen Neuzugang Brandon Knight allerdings gleich einen guten Eindruck hinterlässt.

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Die Phoenix Suns waren eines der aktivsten Teams am letzten Tag der Transferperiode. Nun liefen sie erstmals ohne die weggegebenen Goran Dragic und Isaiah Thomas auf, dafür aber mit Neuzugang Brandon Knight. Der kam zunächst von der Bank, machte aber mit 13 Punkten (6/12 FG) und 5 Assists gleich ein gutes Spiel und war einer der Gründe, warum Phoenix drei Viertel lang das Spiel dominierte.

Gemeinsam mit P.J. Tucker (20 Punkte, 8/13 FG, 6 Rebounds), Marcus Morris (17 Punkte, 8/15 FG) und Eric Bledsoe (13 Punkte, 7 Rebounds, 8 Assists) bereitete der neue Spielmacher den Bulls gerade in der Defensive enorme Probleme.

Doch Chicago kämpfte sich zurück und machte angeführt von einem bärenstarken Pau Gasol, der mit 22 Punkten und 14 Rebounds sein 36. Double-Double der Saison (Liga-Bestwert) auflegte, im Schlussviertel alles klar.

Neben dem Spanier punkteten fünf weitere Bulls zweistellig. Derrick Rose (16 Punkte, 5 Assists) und Jimmy Butler (19 Punkte, 5 Rebounds) leisteten im Backcourt gute Arbeit, Mike Dunleavy (15 Punkte, 3/5 Dreier) und Aaron Brooks (12 Punkte, 3/6 Dreier) waren vor allem aus der Distanz treffsicher.

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Die Reaktionen:

Brandon Knight (Suns): "Mir wurde erst kurz vor dem Deal gesagt, dass ich hierher transferiert werde. Ich will nicht leugnen, dass ich schon sehr überrascht war. Ich hätte nicht gedacht, dass ich getradet werde. Deswegen kam das Spiel auch sehr schnell für mich. Ich versuche immer noch zu begreifen, was wir bei den Suns als Gruppe tun."

Pau Gasol (Bulls): "Wir sind ein vielseitiges Team, das auf verschiedene Art und Weise erfolgreich sein kann. Wir müssen aber gleichzeitig verstehen, was für uns am Besten funktioniert."

Taj Gibson (Bulls): "Die Zeit ist gekommen. Wir haben jetzt keine Ausreden mehr. Wir müssen unsere Verbesserungen nun vornehmen und zeigen. Hoffentlich war das einer der Abende, an dem sich das gezeigt hat."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Die Phoenix Suns treten erstmals ohne Goran Dragic und Isaiah Thomas mit Bledsoe, Green, Tucker, Morris und Len in der Starting Five an. Neuzugang Brandon Knight kommt also zunächst von der Bank. Bei den Bulls dagegen nichts Neues. Wie schon bei der gestrigen Niederlage gegen die Pistons starten Rose, Butler, Dunleavy, Gasol und Noah.

5.: Das Spiel der Suns sieht flüssig aus in den ersten Minuten. Ein Beispiel? Green schneidet zum Korb, zeigt dann aber in der Zone ein gutes Auge und legt butterweich ab zu Alex Len. Der Center haut den Spalding per Dunk in die Reuse. 13:9 Suns.

12.: Licht und Schatten bei Brandon Knight. Erst spielt er Wright mit einem schönen Pass frei. Der Big Man vollendet direkt in Ringnähe. Im nächsten Spielzug wirft er den Pass aber in die Arme von Jimmy Butler. Der schnappt sich die Kugel, läuft Coast to Coast und haut die Zuschauer im United Center per Slam Dunk aus den Sitzen. 33:26 Bulls.

17.: Die Bulls werden nachlässig und schenken zweimal in Folge leichtfertig den Ball her. Dadurch können die Suns das tun, was sie so gerne tun: Den Fastbreak rennen. Knight läuft ihn mit Archie Goodwin. Der Point Guard bedient seinen Backcourt-Kollege per Lob Pass. Goodwin hat leichtes Spiel. Thibodeau nimmt die Auszeit. 43:42 Suns.

All-Star Game 2015: Stars, Sternchen und Russell
Herzlich Willkommen zum All-Star Game im Madison Square Garden zu New York. Den Anfang machte Christina Aguilera. Auch New York's Finest Nas durfte sie auf der Bühne unterstützen
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Queen Latifah durfte in diesem Jahr vor dem Spiel die amerikanische Nationalhymne vortragen und machte sich bei der Akustikversion von "The Star-Spangled Banner" wirklich hervorragend
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Und dann ging es auch schon los. Marc und Pau Gasol duellierten sich direkt mal beim Sprungball, den Pau gewann. Mit den beiden Gasols wurde zum ersten Mal überhaupt ein Brüderpaar ins ASG gewählt
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John Wall von den Wizards war zum zweiten Mal beim Spiel der Besten dabei und wusste in der Anfangsphase durchaus zu überzeugen. Im Endeffekt sammelte er der Guard 19 Punkte und verteilte 7 Assists
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Der Mann, der sich an diesem Abend aber am meisten vorgenommen hatte, war jedoch Russell Westbrook. Allein in den elf Minuten, die er in der ersten Hälfte spielte, stellte Russ einen neuen Rekord auf und erzielte 27 Punkte
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Damit machte Westbrook schnell allen klar, dass er den Titel des MVPs mit nach OKC nehmen möchte. Doch auch LeBron hatte Bock aufs Spiel und sorgte für etliche Highlights. Seine 30 Punkte und 7 Assists waren am Ende aber zu wenig
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In der Halbzeitpause gab Ariana Grande ein Medley ihrer größten Hits zum Besten. Als sie dann noch die Rapperin Nicky Minaj auf die Bühne holte, kannte die Begeisterung im MSG keine Grenzen mehr
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Wie immer beim ASG waren auch in diesem Jahr viele Stars und Sternchen live dabei. Hier freuen sich NBA-Legende Dikembe Mutombo und der ehemalige US-Präsident Bill Clinton über die Aktionen auf dem Spielfeld
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Gerade noch in Action auf der Bühne und dann als gemeiner Zuschauer in der ersten Reihe. Ms. Minaj gibt egal, wo sie sich aufhält, eine gute Figur ab
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Und welche beiden Künstler durften in New York nicht fehlen? Ganz genau, Sean Combs aka. Puff Daddy und Jay-Z. Die beiden Rap-Mogule sind große NBA-Fans und gaben sich im MSG die Ehre
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In der zweiten Hälfte sorgte dann Stephen Curry für eins der Highlights des Spiels. Erst dribbelte er drei Gegner aus, um dann mit einem unfassbar hoch abgelegten Layup zwei Punkte zu erzielen. Von der Dreierlinie (3/10) lief es für ihn eher nicht so gut
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Auch Durant und Hometown-Hero Anthony hatten heute nur Nebenrollen inne. KD spielte nur knapp 10 Minuten und erzielte magere 3 Punkte und Melo traf nur 6 seiner 20 Würfe für 14 Punkte
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Spike Lee, seines Zeichen Edelfan der New York Knickerbockers, tauschte sich mit der Lakers-Legende Magic Johnson aus. Starke Brille übrigens vom Regisseur
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Money Mayweather war in New York natürlich auch am Start. Angesprochen auf den möglichen Mega-Kampf gegen Manny Pacquiao sagte er, dass noch nichts unterschrieben sei
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Im Endeffekt gewann der Westen auch wegen der starken Leistung von James Harden, der knapp an einem Triple-Double vorbeischrammte. 29 Punkte, 8 Rebounds und 8 Assists standen für den Bearded One am Ende zu Buche
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Ebenfalls stark: Chris Paul. Sein Double-Double aus 12 Punkten und 15 Assists war schon gut, aber besonders auffällig war seine starke Verteidigung gegen LeBron in der Crunch-Time
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Rush Hour-Star Chris Tucker hatte an der Leistung jedenfalls seinen Spaß
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Rush Hour-Star Chris Tucker hatte an der Leistung jedenfalls seinen Spaß
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Und auch Ben Stiller plus Ehefrau fotografierten die Stars auf dem Parkett. Ob die beiden vor dem Spiel damit gerechnet hatten, dass dieser Spieler MVP wird? ...
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... Und zwar hat es Westbrook echt klargemacht. Mit seinen 41 Punkten (16/28 FG) verfehlte er nur knapp den Scoringrecord von Wilt Chamberlain, der 1962 42 Punkte auflegte
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... Und zwar hat es Westbrook echt klargemacht. Mit seinen 41 Punkten (16/28 FG) verfehlte er nur knapp den Scoringrecord von Wilt Chamberlain, der 1962 42 Punkte auflegte
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24.: Die Bulls haben ihren Rhythmus verloren. Bledsoe bringt die Suns per Jumper aus der Mitteldistanz mit vier Punkten Vorsprung in Front. Butler versucht es auf der Gegenseite auch mit dem Mitteldistanzwurf, doch er produziert mit seinem Fadeaway einen fürchterlichen Air Ball. So geht es mit 56:52 für die Suns in die Pause.

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28.: Die Bulls leisten sich den nächsten Ballverlust in der Offensive. Phoenix läuft den Drei-Mann-Fastbreak. Bei den Bulls ist lediglich Butler mit nach hinten geeilt. Genau der ist aber zur Stelle und schickt den Lob Pass von P.J. Tucker mit einem bärenstarken Block zurück an seinen Absender. Tucker revanchiert sich gleich im nächsten Angriff und haut den Dreier aus der Ecke rein. 64:58 Suns.

34.: Das sieht ja bereits nach einer fruchtbaren Partnerschaft aus. Bledsoe trägt den Ball nach vorne, bedient dann Neu-Kollege Knight. Der zieht aus der Distanz ab und haut den Dreier über zwei Bulls hinweg in die Maschen. Chicago schnuppert immer wieder am Ausgleich, ehe Phoenix doch wieder einen Nadelstich setzt. 78:73 Suns.

38.: Da machen die Bulls den Ausgleich, und zwar wie! Noah zeigt mal wieder, was für ein unglaublich guter Passgeber er doch ist und bedient Gibson per Lob Pass. Der stopft den Alley-Oop-Dunk durch den Ring. Aaron Brooks lässt einen Dreier nach einem weiteren Noah-Pass folgen und plötzlich bebt das United Center. Auszeit Suns. 88:85 Bulls.

42.: Die Bulls drehen richtig auf. Vor allem Brooks spielt plötzlich wie von einem anderen Stern, nachdem drei Viertel lang überhaupt nichts zusammenlief. Dreier Brooks, Dreier Snell und schon führen die Bulls mit 98:89. Hornacek wirft mit Auszeiten um sich.

48.: Tucker bringt die Suns mit einem enorm schwierigen Dreier eine Minute vor Schluss auf vier Punkte ran. Bledsoe verkürzt im Fastbreak nach einem Bulls-Turnover auf zwei, doch der enorm starke Gasol ist da und macht gegen Len die sehr wichtigen Punkte in der Zone. Was machen die Suns? Der bislang eiskalte Markieff Morris haut den Dreier über Noah hinweg rein. Aber die Bulls bleiben cool. Rose und Butler entscheiden das Spiel von der Freiwurflinie. 112:107 Bulls.

Chicago Bulls vs. Phoenix Suns: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Pau Gasol. Der Spanier scheint auch nach dem All-Star-Weekend nicht müde zu werden und zeigte die nächste enorm starke Vorstellung im Bulls-Jersey. Gasol war von Beginn an heiß und traf sowohl aus der Mitteldistanz, wie auch unter dem Korb sehr sicher. 9 von 13 verwandelte Feldwürfe können sich sehen lassen.

Zur Krönung verwandelte er einen wichtigen Dreier aus der Ecke. Doch auch hinten glänzte Gasol mit 14 Rebounds und 2 Blocks, die zu einem ganz wichtigen Zeitpunkt gegen Ende des Spiels kamen.

Der Flop des Spiels: Markieff Morris. Gasols direkter Gegenspieler erlebte einen Abend zum Vergessen. Morris sucht das gesamte Spiel über vergeblich seinen Rhythmus. Der Power Forward nahm die meisten Würfe aller Suns (15), traf aber blöderweise auch die wenigsten Würfe aller Suns (3).

In der Defensive war Morris zudem mit dem variablen Gasol leicht überfordert. Beinahe wäre der Big Man mit seinem Dreier kurz vor Schluss noch zum Helden geworden, dann schafften es aber die Teamkollegen nicht mehr.

Das fiel auf:

  • Trotz der Änderungen im Kader änderte sich nicht viel an der Spielweise der Suns: Volldampf voraus. Phoenix drückte enorm aufs Tempo und bereitete der Bulls-Defensive so häufig große Probleme. Chicago tat sich hinten nicht leicht. Phoenix stand zur Halbzeit bei 58 Prozent verwandelten Feldwürfen. Am Ende waren es immer noch 53,4 Prozent.
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  • Die Suns-Bank fing den Abgang von Sixth-Man-of-the-Year-Kandidat Isaiah Thomas gut ab. 49 Punkte machten die vier Phoenix-Bankspieler zusammen. Neben Knight nutzte vor allem Archie Goodwin (12 Punkte, 6/8 FG) seine Einsatzzeit.
  • Chicago hatte bis zum Schluss Probleme mit den flinken Suns, doch der Block von Jimmy Butler Anfang der zweiten Hälfte war so etwas wie eine Initialzündung. Das Team mit den ligaweit meisten Blocks pro Spiel hatte zur Halbzeit keinen einzigen auf seinem Konto. Nach der Pause verteidigten die Bulls den eigenen Korb dann aber wieder besser.
  • Ein seltenes Phänomen: Derrick Rose hatte bereits früh im Spiel mit Foulpropblemen zu kämpfen und kam so anfangs nicht in Tritt. Sein Stellvertreter Aaron Brooks machte allerdings über drei Viertel auch keinen guten Eindruck, leistete sich vier Turnover in begrenzter Spielzeit und traf nur einen seiner acht Wurfversuche. Im letzten Durchgang traf Brooks dann aber perfekte 3 von 3 aus dem Feld für 8 Punkte und war somit neben dem im letzten Viertel ebenfalls perfekten Taj Gibson (5/5 FG, 10 Punkte) ein großer Faktor für den entscheidenden Bulls-Run.
  • Phoenix schien ein Viertel lang zu brauchen, um in der Offensive zurechtzukommen. 8 Ballverluste leisteten sich die Suns in den ersten 12 Minuten, alleine Bledsoe hatte 5 Turnover auf seinem Konto. Danach passten die Lauf- und Passwege und es kamen nur noch 5 Ballverluste dazu.
  • Die Bulls dagegen schmissen den Ball 17 Mal weg und machten die Suns so stark. Erst als Chicago im letzten Viertel besser auf den Ball aufpasste (3 TO), kam Phoenix ins Straucheln, weil sich eben nicht mehr so viele Fastbreak-Situationen auftaten. Ein absoluter Schlüsselpunkt des Spiels.

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Martin Gödderz

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