Montag, 06.01.2014

Miami Heat - Toronto Raptors 102:97

James hält Heat-Sieg fest

Die Miami Heat (26-8) haben gegen die Toronto Raptors (16-16) einen hart umkämpften 102:97-Erfolg gefeiert (BOXSCORE). Für stark spielende Raptors endete eine fünf Spiele andauernde Siegesserie.

LeBron James erzielte gegen Toronto 30 Punkte
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LeBron James erzielte gegen Toronto 30 Punkte

LeBron James machte am Ende den Unterschied für Miami. Er war mit 30 Punkten der beste Scorer des Spiels und behielt in der entscheidenden Phase die Ruhe (versenkte 4 Freiwürfe in den letzten 20 Sekunden) und Übersicht.

Ebenfalls stark für die Heat: Michael Beasley, der von der Bank 17 Punkte und 4 Rebounds beisteuerte. Dwyane Wade kam auf 14 Punkte und 9 Rebounds; Chris Bosh erzielte 8 Punkte und schnappte sich 11 Rebounds. Ray Allen spielte 25 Minuten, seine Würfe wollten allerdings nicht fallen (1/7 aus dem Feld und erneut kein Dreier).

DeMare DeRozan hatte die Raptors früh in Führung gebracht und erzielte 18 seiner 26 Punkte in der ersten Halbzeit. Während er im weiteren Verlauf von den Heat etwas mehr aus dem Spiel genommen wurde, fand Jonas Valanciunas ins Spiel. Der Center war zu Beginn des Spiels komplett abgemeldet, kam am Ende aber noch auf 17 Punkte und 5 Rebounds.

Kyle Lowry (17 Punkte, 4 Rebounds, 9 Assists) und Amir Johnson (17 Punkte, 8 Rebounds) spielten ebenfalls stark. Patrick Patterson kam von der Bank und steuerte 11 Punkte und 7 Rebounds bei.

Die Reaktionen:

LeBron James (Heat): "Die Raptors sind seit dem Rudy-Gay-Deal ein sehr gutes Team. Sie haben eine sehr gute Balance und ihre Guards machen enormen Druck. Wir wussten also, dass es heute schwierig für uns wird. Aber in der letzten halben Minute waren wir endlich in der Lage, sie zu stoppen. Das war ein guter Sieg für uns."

Kyle Lowry (Raptors): "Das Schlussviertel hat uns wirklich wehgetan. Miami wurde aggressiver und wir konnten unser Spiel nicht mehr so gut aufziehen. In der Transition waren wir am Ende zu langsam."

DeMar DeRozan (Raptors): "Erst lief für uns alles bestens - doch dann kam LeBron und hat ein paar ganz wichtige Dinger gemacht."

Dwane Casey (Trainer Raptors): "Mir hat gefallen, wie wir gekämpft haben. Aber leider gibt es in der NBA keine Medaille für tollen Einsatz. Trotzdem mag ich das, was wir hier aufbauen. Wir bewegen uns in die richtige Richtung."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Bei den Heat fällt Shane Battier erneut aus - für ihn startet wie beim Sieg in Orlando Routinier Rashard Lewis. Es beginnen: Lewis, James, Bosh, Chalmers und Wade.

Toronto setzt mit Johnson, Valanciunas, Lowry, DeRozan und Ross auf die Starting Five, die auch beim Sieg gegen die Wizards auf dem Parkett stand.

4.: Starkes Fastbreak der Heat. LeBron greift sich in der eigenen Paint den Rebound, spielt zu Wade, bekommt den Ball per Alley-oop direkt wieder zurück und versenkt. Insgesamt die Heat sehr treffsicher: Chalmers und Wade mit perfekter Quote. 12:7 für Miami. Man merkt sofort, dass die Heat die erstarkten Raptors ernst nehmen. Guter Einsatz gleich zu Beginn.

7.: Intensives Spiel auf beiden Seiten - besonders in der Defensive ist Toronto sehr gut zur Stelle. Johnson blockt gegen in die Paint ziehenden Chalmers und rettet den Ball dann auch noch athletisch vor dem Aus. Chalmers lässt das allerdings nicht auf sich sitzen und schnappt sich gleich danach den Steal. Lewis vollendet. 19:14 für die Heat.

Dennis Schröder: #TheGoldenPatch
Dennis Schröder wird 23 Jahre alt! Zeit, um noch einmal auf seine Karriere zurückzublicken, die einst in Braunschweig begann
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Bereits als 11-Jähriger wurde er auf einem Braunschweiger Freiplatz entdeckt. 2010 lief er schon für die SG Braunschweig in der Pro B auf
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Schnell wurde der Point Guard mit gambischen Wurzeln auch für die Juniorenteams des DBB nominiert. 2011 spielte er bei der U18-EM
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Auch in der BBL fasste der Spielmacher schnell Fuß. 2011 gab Schröder bei den New Yorker Phantoms Braunschweig sein BBL-Debüt.
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Schon damals ließ er sein Talent aufblitzen. In diesem Fall hechelt Nationalspieler Heiko Schaffartzik dem Guard hinterher
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In der Saison 2012/13 machte Schröder einen großen Satz. 12 Punkte legte er im Schnitt auf. Das bescherte ihm viel Respekt
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Bei der Wahl zu Braunschweigs Sportler des Jahres landete Schröder auf dem dritten Platz. Dafür wurde er zum Most Improved Player in der BBL gewählt
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Beraten wird das Supertalent vom ehemaligen deutschen Nationalspieler Ademola Okulaja
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Zu den Stärken Schröders zählt aufgrund seiner Schnelligkeit das Pick-n-Roll-Spiel und das Eins-gegen-Eins
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Das blieb auch den NBA-Scouts nicht verborgen. Beim Nike Hoop Summit in den USA durfte er sich beweisen und überzeugte
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Dort machte auch Dirk Nowitzki 1999 auf sich aufmerksam und führte die europäischen Talente mit 33 Punkten zum Sieg
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Dort machte auch Dirk Nowitzki 1999 auf sich aufmerksam und führte die europäischen Talente mit 33 Punkten zum Sieg
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Schröder gelangen 18 Punkte und 6 Assists. Damit hatte er großen Anteil am Sieg der Weltauswahl gegen die USA. Kurz danach gab Schröder bekannt, dass er am NBA-Draft 2013 teilnehmen wird
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Schröder gelangen 18 Punkte und 6 Assists. Damit hatte er großen Anteil am Sieg der Weltauswahl gegen die USA. Kurz danach gab Schröder bekannt, dass er am NBA-Draft 2013 teilnehmen wird
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Die Atlanta Hawks sicherten sich die Dienste von Schröder. Die Franchise wählte ihn an 17. Stelle aus
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Die Atlanta Hawks sicherten sich die Dienste von Schröder. Die Franchise wählte ihn an 17. Stelle aus
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Auch Coach Mike Budenholzer und der damalige General Manager Danny Ferry halten große Stücke auf den Youngster
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In der Summer League beeindruckte Schröder dann auch die letzten Zweifler. Der Point Guard erzielte durchschnittlich 10,8 Punkte und 5,6 Assists
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In der Summer League beeindruckte Schröder dann auch die letzten Zweifler. Der Point Guard erzielte durchschnittlich 10,8 Punkte und 5,6 Assists
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Kein Wunder, dass Dennis Schröder in den USA schon Everybody's Darling ist. Das Posen hat er auf jeden Fall drauf
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Kein Wunder, dass Dennis Schröder in den USA schon Everybody's Darling ist. Das Posen hat er auf jeden Fall drauf
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Auch seine Spannweite ist für einen Guard beeindruckend. Der Playmaker trägt die 17 bei den Atlanta Hawks
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Auch seine Spannweite ist für einen Guard beeindruckend. Der Playmaker trägt die 17 bei den Atlanta Hawks
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In seinem ersten NBA-Spiel kam es gleich zum Aufeinandertreffen mit Dirk Nowitzki. Atlanta spielte zum Start gegen die Dallas Mavericks
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In seinem ersten NBA-Spiel kam es gleich zum Aufeinandertreffen mit Dirk Nowitzki. Atlanta spielte zum Start gegen die Dallas Mavericks
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Die zweite Saison begann vielversprechend: Mit einem krachenden Dunk gegen die Spurs flog er erstmals in die Top 10 und machte gehörig auf sich aufmerksam
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Die zweite Saison begann vielversprechend: Mit einem krachenden Dunk gegen die Spurs flog er erstmals in die Top 10 und machte gehörig auf sich aufmerksam
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Gegen die Lakers erzielte Schröder am 17.12.2014 mit 24 Punkten ein neues Career High in der Regular Season, zudem verteilte er 10 Vorlagen
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Gegen die Lakers erzielte Schröder am 17.12.2014 mit 24 Punkten ein neues Career High in der Regular Season, zudem verteilte er 10 Vorlagen
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Ende 2014 gelang Schröder gegen Cleveland sein erstes Double Double - in nur 22 Spielminuten
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Ende 2014 gelang Schröder gegen Cleveland sein erstes Double Double - in nur 22 Spielminuten
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Im Rahmen des Allstar Games 2015 nahm Schröder an der Taco Bells Skills Challenge teil - und schlug sich durchaus beachtlich
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Im Rahmen des Allstar Games 2015 nahm Schröder an der Taco Bells Skills Challenge teil - und schlug sich durchaus beachtlich
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Beim Spiel der Internationals gegen die US-amerikanischen Rookie und Sophomores glänzte Schröder mit 13 Punkten und 9 Assists
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Beim Spiel der Internationals gegen die US-amerikanischen Rookie und Sophomores glänzte Schröder mit 13 Punkten und 9 Assists
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Auch in den Playoffs vertraute Coach Bud auf Dennis, Gegen Washington und Cleveland leistete Schröder einen wertvollen Beitrag
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Auch in den Playoffs vertraute Coach Bud auf Dennis, Gegen Washington und Cleveland leistete Schröder einen wertvollen Beitrag
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Bei der Wahl zum Most Improved Player 2015 erhielt Schröder von den US-Journalisten vier Stimmen - der Weg geht weiter nach oben
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Bei der Wahl zum Most Improved Player 2015 erhielt Schröder von den US-Journalisten vier Stimmen - der Weg geht weiter nach oben
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Anschließend glänzte Schröder bei der EuroBasket auf internationalem Parkett
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Anschließend glänzte Schröder bei der EuroBasket auf internationalem Parkett
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Insgesamt legte Schröder in der Vorrunde des Turniers im Schnitt 21 Punkte, 4,6 Rebounds und 6 Assists auf
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Insgesamt legte Schröder in der Vorrunde des Turniers im Schnitt 21 Punkte, 4,6 Rebounds und 6 Assists auf
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In seine dritten NBA-Saison hat sich Schröder endgültig in Atlanta etabliert
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In seine dritten NBA-Saison hat sich Schröder endgültig in Atlanta etabliert
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Bei der Wahl zum Sixth Man of the Year 2016 landete Schröder mit 17 Punkten auf Platz 9
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Bei der Wahl zum Sixth Man of the Year 2016 landete Schröder mit 17 Punkten auf Platz 9
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Auch privat läuft es für den Deutschen super. Schröder eröffnete unlängst in Atlanta die "#DS17 Lounge"
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Auch privat läuft es für den Deutschen super. Schröder eröffnete unlängst in Atlanta die "#DS17 Lounge"
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Doch kommen wir zurück zum Sportlichen. In Spiel 1 der zweiten Playoff-Runde erzielt Schröder mit 27 Punkten ein neues Career High. Es läuft...doch trotzdem schieden die Hawks mit 0-4 aus
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Doch kommen wir zurück zum Sportlichen. In Spiel 1 der zweiten Playoff-Runde erzielt Schröder mit 27 Punkten ein neues Career High. Es läuft...doch trotzdem schieden die Hawks mit 0-4 aus
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In der anschließenden Offseason wurde sein Vorgesetzter Jeff Teague zu den Indiana Pacers getradet....
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In der anschließenden Offseason wurde sein Vorgesetzter Jeff Teague zu den Indiana Pacers getradet....
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Das heißt: Wachablösung! In der kommenden Saison 2016/17 wird Schröder der Starter auf der Eins sein
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Das heißt: Wachablösung! In der kommenden Saison 2016/17 wird Schröder der Starter auf der Eins sein
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12.: Weiterhin sehr feiner Basketball auf beiden Seiten, schnelles und oft sehr flüssiges Spiel. Zuerst James auf Ray Allen, der den Ball vom Perimeter direkt auf Beasley in der Paint weiterspielt - und B-Easy versenkt mit dem Slam. Auf der anderen Seite DeRozan mit dem Buzzer Beater zum Ausgleich. 10 Punkte im ersten Viertel vom Raptors-Guard. 29:29.

21.: Enges Spiel in Miami: Beide Seiten schenken sich nichts. Die Heat sind bisher in der Paint deutlich aktiver, besonders durch Beasley. Auf der anderen Seite halten die Raptors mit formidablem Shooting dagegen (62 Prozent) - was allerdings auch durch das teilweise zu lockere Abwehrverhalten der Heat begünstigt wird. Das Resultat: Ein ausgeglichenes Spiel. 46:46.

27.: Die Raptors kommen mit Volldampf aus der Kabine - 12:2-Run. Johnson mit einigen starken Aktionen, dazu ist DeRozan weiter treffsicher, jetzt auch von Downtown. Bei den Heat musste Chalmers mit Problemen an der Achillessehne in der Kabine bleiben. Für ihn kommt Cole ins Spiel. Mittlerweile steht es 64:58 für Toronto.

35.: Die Heat mit einem Zwischenspurt. Nachdem sie bereits mit 9 Punkten zurücklagen, kommen sie durch einen 9:0-Run wieder zum Ausgleich. Hauptgrund dafür ist, dass Miami jetzt in der Defense besser steht und aggressiver zur Sache geht. Die Raptors treffen zwar immer noch 60 Prozent aus dem Feld - müssen aber deutlich mehr kämpfen. 77:77.

41.: Beide Seiten haben ihre Defense angepasst. Die Heat haben DeRozan in der zweiten Hälfte deutlich besser im Griff und erlauben ihm kaum noch offene Looks. Toronto konzentriert sich mehr auf James und hält ihn bisher bei 4 Punkten im zweiten Durchgang. Aktuell dennoch Miami mit leichtem Vorteil - und der 2-Punkte-Führung.

48.: Hier geht es bis zur letzten Sekunde: Erst verpasst Johnson den offenen Hookshot für Toronto, dann sichert sich aber Valanciunas einen Rebound und versenkt. Freiwürfe von James bringen den Abstand wieder auf drei Punkte, bevor Haslem einen Layup von Lowry blockt und die Raptors damit zum Dreier-Versuch zwingt. Lowry mit einem guten Wurf - doch kann nicht versenken. James schnappt sich den Rebound und hält damit den Sieg für die Heat fest.

Miami Heat vs. Toronto Raptors: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: LeBron James. Der Heat-Forward war mit 30 Punkten der beste Scorer auf dem Parkett und sicherte Miami mit einer ganz starken Schlussphase den Sieg. Er traf nicht nur wichtige Freiwürfe, sondern schnappte sich auch entscheidende Rebounds. Bei den Raptors überzeugte DeMar DeRozan. Der Guard war besonders in der ersten Halbzeit extrem stark. 18 Punkte bei 8 von 10 Versuchen aus dem Feld erzielte er vor der Pause. Anschließend wurde er von der Heat-Defense allerdings besser bewacht und bekam kaum noch offene Looks. Trotzdem fand er immer wieder Wege zum Korb (26 Punkte) oder setzte seine Mitspieler ein (7 Assists). Auch Michael Beasley (17 Punkte) spielte bis zu einer Verletzung stark.

Der Flop des Spiels: Chris Bosh. Der Heat-Center wurde von Beginn an wenig ins Spiel eingebunden, nahm in der kompletten ersten Hälfte nur drei Würfe - und setzte alle daneben. Erst Mitte des dritten Viertels traf er erstmals aus dem Feld. Zwar kam er nach der Pause etwas besser in die Partie (am Ende 8 Punkte, 11 Rebounds), vergab aber in der entscheidenden Phase leichte Punkte und machte das Spiel unnötig spannend. Rashard Lewis (2 Punkte, 1 Assist in 12 Minuten), zuletzt noch stark als Battier-Ersatz, spielte gegen Toronto nur wenig überzeugend. Bei den Raptors hatte Terrence Ross einen sehr ruhigen Abend.

Das fiel auf:

  • Die neuen Raptors funktionieren - und die starken Spiele sind keine Eintagsfliege. Nach dem Erfolg gegen die Indiana Pacers sahen sie auch gegen Miami erneut sehr gut aus. Seit dem Rudy-Gay-Deal läuft es einfach. Das Team wirkt deutlich besser aufeinander abgestimmt, die neuen Spieler integrieren sich hervorragend, bisherige Rollenspieler treten deutlich selbstbewusster auf. Das hat zur Folge, dass der Ball gut durch die eigenen Reihen läuft und regelmäßig gut positionierte Teamkollegen gefunden werden (24 Assists gegen die Heat). Außerdem war man in der Defense sehr flexibel und stellte sich auf den Gegner ein.
  • Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
    1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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    1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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    1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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    1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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    1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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    2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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    2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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    2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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    2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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    2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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    2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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    2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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    2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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    2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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    2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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    2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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    2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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    2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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    2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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    2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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    2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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    2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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  • Miami dominierte lange Zeit die Paint (50 Punkte, 42 Rebounds), während die Raptors beim Shooting glänzten (zwischenzeitlich mehr als 60 Prozent aus dem Feld). Im späteren Verlauf des Spiels stellten sich beide Teams jedoch deutlich besser auf den Gegner ein. Miami ließ besonders DeRozan nicht mehr unbedrängt zum Wurf kommen, während Toronto James im dritten Viertel bei nur 4 Punkten hielt.
  • Miami musste während des Spiels immer wieder umstellen. Chalmers spielte nur 15 Minuten und blieb nach der Pause verletzt in der Kabine, für ihn kam Norris Cole in die Partie. Lewis, zuletzt noch stark als Battier-Ersatz, kam nur auf 2 Punkte. James wechselte deshalb auf die Power-Forward-Position - und Beasley bekam mehr Minuten. Er machte seine Sache gut, bis er spät im Spiel verletzt in die Kabine musste.
  • Insgesamt waren beide Teams von Beginn an mit vollem Einsatz bei der Sache. Allerdings oft auch auf Kosten von Fouls. Bosh und Lewis sammelten bereits in den ersten Minuten jeweils zwei Fouls, auch bei den Raptors war das Spiel sehr körperbetont (2 Fouls in 2 Minuten bei Salmons). Nach dem ersten Viertel hatten die Teams zusammen bereits 16 Fouls.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

Jan-Hendrik Böhmer

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