Samstag, 28.12.2013

Golden State Warriors - Phoenix Suns 115:84

Curry nimmt Phoenix auseinander

Die Golden State Warriors (18-13) haben sich mit einem deutlichen 115:84-Sieg (BOXSCORE) über die Phoenix Suns (17-11) Selbstvertrauen für den anstehenden Roadtrip geholt. Stephen Curry war der überragende Spieler auf dem Feld.

Stephen Curry legte gegen die Phoenix Suns eine Gala-Vorstellung aufs Parkett
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Stephen Curry legte gegen die Phoenix Suns eine Gala-Vorstellung aufs Parkett

Das nennt man wohl eine Monster-Performance. Stephen Currys Triple Double (14 Punkte, 16 Assists, 13 Rebounds) ist nicht nur beeindruckend, es beinhaltet auch gleich zwei Karrierebestwerte. Der Spielmacher der Warriors dominierte vor allem das zweite und dritte Viertel nach Belieben. Die Suns bekamen nie Zugriff.

Neben Curry ragte offensiv vor allem Klay Thompson heraus. Der Shooting Guard traf 9 seiner 11 Würfe und kam trotz Foulproblemen auf 21 Zähler. David Lee erzielte 17 Punkte, 7 Rebounds und 5 Assists. Andrew Bogut und Andre Iguodala spielten defensiv stark.

Bei den Suns lief während der gesamten Partie nicht viel zusammen. Gerade der hochgelobte Backcourt mit Goran Dragic und Eric Bledsoe fand nie einen Weg, sich der guten Defense zu entziehen. Beide enttäuschten mit jeweils 7 Punkten. Phoenix' Topscorer war der Ex-Bamberger P.J. Tucker mit 11 Punkten und 12 Rebounds.

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Keine Überraschungen auf beiden Seiten: Golden State startet mit Curry, Thompson, Iguodala, Lee und Bogut. Suns-Coach Hornacek vertraut Bledsoe, Dragic, Tucker, Frye und Plumlee.

5.: Curry nimmt den Dreier aus dem Block heraus und trifft. Die Warriors treffen hier am Anfang alles. 13:10 für Golden State.

15.: Dragic zieht gegen drei Gegenspieler zum Korb, legt den Ball aber trotzdem rein. Es bleibt ein enges Spiel. 32:30 für die Warriors.

17.: Starke Aktion von Bogut. Der Center räumt Marcus Morris ab und leitet dann den Fastbreak ein, den Thompson erfolgreich abschließt. 39:32 für Golden State.

21.: Die Warriors ziehen davon! Curry steckt wunderbar durch auf Lee und der vollendet zum 50:36. Golden State ist auf einem 15:4-Lauf und Curry bereits jetzt auf dem Weg zu einem Triple Double (12 Punkte, 8 Assists, 8 Rebounds).

30.: Golden State dominiert jetzt die Partie. Curry mit einem starken Dribbling und dann dem Pass raus auf Iguodala, der den Dreier aus der Ecke versenkt. Das gleiche Spiel gibt es im nächsten Angriff noch einmal. Dieses Mal bedient Curry Thompson und der trifft den nächsten Dreier. 73:51 für die Warriors.

37.: Jetzt läuft Thompson heiß. Der Guard trifft zwei Jumper in Serie und steht bereits bei 21 Punkten. Das Spiel müsste durch sein. Die Warriors führen mit 90:65.

48.: Die Second Unit darf sich noch austoben. Nedovic trifft einen Dreier zum 113:84. Das Ding ist lange durch.

Golden State Warriors - Phoenix Suns: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Da kann es keine zwei Meinungen geben. Stephen Curry war der überragende Akteur auf dem Parkett. Der Point Guard startete zwar etwas unkonzentriert in die Partie und leistete sich einige Turnover, doch dann diktierte er gnadenlos das Geschehen. Bereits zur Halbzeit hatte er sein Triple Double fast zusammen. Das holte er dann nach der Pause nach. Curry sicherte sich zudem Karrierebestwerte in Rebounds und Assists. Am Ende hatte er 14 Punkte, 13 Rebounds und 16 Assists auf dem Konto.

Der Flop des Spiels: Eric Bledsoe. Der Guard gehört sicher zu den positiven Überraschungen der Saison. Allerdings konnte Bledsoe gegen die Warriors sein Spiel zu keiner Zeit durchbringen. Iguodala klebte wie ein Kettenhund an ihm und machte so den Weg in die Zone zu einem Spießrutenlauf. Kam Bledsoe mal durch, warteten dort immer noch Bogut und Lee. Der Spielmacher hatte zudem mit Foulproblemen zu kämpfen. Am Ende kam er in 19 Minuten auf 7 Punkte und 3 Ballverluste. Backcourt-Kollege Dragic erlebte ebenfalls einen gebrauchten Abend.

Das fiel auf:

  • Klay Thompson lief schnell heiß und traf 3 der ersten 4 Würfe, kassierte dann aber bereits Mitte des ersten Viertels sein drittes Foul. Coach Jackson zeigte sich mutig und brachte den Shooting Guard bereits nach drei Minuten im zweiten Viertel wieder - mit Erfolg. Thompson punktete sofort wieder und bekam erst gegen Ende des Spiel wieder Foulprobleme.
  • Es trafen zwei der besten 3er-Teams aufeinander, nur sehen konnte man davon nichts. Phoenix traf in der ersten Halbzeit nur 1/11 vom Perimeter. Bei den Warriors waren es 2/11. Ganz verwunderlich war dies allerdings nicht, da beide Teams auch zu den besten Perimeter-Verteidigern gehören. Golden State schraubte die Quote allerdings nach der Pause auf 40 Prozent (8/20) hoch.
  • Defensive Player of the Year seit 1983
    1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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    1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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    1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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    1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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    1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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    1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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    1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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    1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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    1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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    1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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    1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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    1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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    Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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    Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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    1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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    1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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    1996: Gary Payton (G, Seattle SuperSonics)
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    1996: Gary Payton (G, Seattle SuperSonics)
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    1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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    1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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    1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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    1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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    2001: Dikembe Mutombo (C, Philadelphia 76ers)
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    2001: Dikembe Mutombo (C, Philadelphia 76ers)
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    2002, 2003, 2005, 2006: Ben Wallace, Detroit Pistons
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    2002, 2003, 2005, 2006: Ben Wallace, Detroit Pistons
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    2004: Ron Artest (F, Indiana Pacers)
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    2004: Ron Artest (F, Indiana Pacers)
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    2007: Marcus Camby (C, Denver Nuggets)
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    2007: Marcus Camby (C, Denver Nuggets)
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    2008: Kevin Garnett (F, Boston Celtics)
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    2008: Kevin Garnett (F, Boston Celtics)
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    2009 - 2011: Dwight Howard (C, Orlando Magic)
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    2009 - 2011: Dwight Howard (C, Orlando Magic)
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    2012: Tyson Chandler (C, New York Knicks)
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    2013: Marc Gasol (C, Memphis Grizzlies)
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    2014: Joakim Noah (C, Chicago Bulls)
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    2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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    2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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  • Steph Curry startete wild in die Partie und hatte schnell 5 Turnover auf seinem Konto. Danach fand er aber sein Spiel und stand bereits zur Halbzeit vor einem Triple Double (14 Punkte, 9 Assists, 9 Rebounds). Die Rebounds waren eine Folge der vielen vergebenen Dreier der Suns. Die Würfe sprangen zumeist weit ab und Curry konnte so häufig direkt ins Transition Game starten.
  • Der Suns-Backcourt versuchte sein altbekanntes Spiel aufzuziehen. Immer wieder suchten Bledsoe und Dragic den Weg in die Zone und das wurde auch mal schmerzhaft. Gerade Bogut räumte unter dem eigenen Brett kräftig ab. Bledsoe, der früh mit Foulproblemen zu kämpfen hatte, wurde im 1-on-1 zudem von Iguodala verteidigt und hatte keinen leichten Stand.
  • Phoenix hat die achtbeste Trefferquote (46,4 Prozent) in der Liga. Gegen die gute Verteidigung der Warriors mussten sie sich allerdings jeden Wurf hart erkämpfen. Zudem fielen selbst offene Dreier nicht. Die Folge war eine katastrophale Quote von 36 %.
  • Die vielen Fehlversuche der Suns führten natürlich zu vielen Rebounds und auch da hatten die Warriors klar die Nase vorn. Golden State gewann das Duell unter den Körben mit 56:41.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

Marc-Oliver Robbers

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Marc-Oliver Robbers(Verantwortlicher Redakteur NBA.de)

Marc-Oliver Robbers, Jahrgang 1982, ist seit Anfang 2013 bei SPOX.com und leitet die NBA-Basketball-Redaktion. Kam 2011 als Praktikant aus dem Oldenburger Münsterland zu SPOX und ist nach einem kurzen Abstecher zu Sport1.de nun zurück im Hause PERFORM. Kernressort: Basketball, aber auch im Fußball und Tennis zuhause.

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