Christmas Games: Knicks - Thunder 94:123

Knicks-Klatsche ohne Melo

Von Philipp Dornhegge
Mittwoch, 25.12.2013 | 23:03 Uhr
Russell Westbrook orchestrierte die Thunder-Offense gegen die Knicks mit meisterhafter Hand
© getty
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Die New York Knicks (9-19) mussten am 1. Weihnachtstag auf ihren Superstar Carmelo Anthony verzichten. Gegen die Oklahoma City Thunder (23-5) hatten die Knicks beim 94:123 (BOXSCORE) im Madison Square Garden keine Chance und kassierten die deutlichste Christmas-Day-Heimniederlage der NBA-Historie.

Im ersten Viertel hielt der Gastgeber noch ordentlich mit und war vor allem offensiv überzeugend, doch in der Folge ging nichts mehr. Defensiv lieferte New York ohnehin einmal mehr eine schwache Vorstellung ab.

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Russell Westbrook nutzte die Lücken in des Gegners Defense zu einem Triple-Double (14 Punkte, 13 Rebounds, 10 Assists in nur 29 Minuten). Kevin Durant steuerte 29 Punkte, 7 Rebounds und 6 Assists bei, Serge Ibaka kam auf 24 Zähler. Die Reservisten Reggie Jackson und Jeremy Lamb erzielten 18 bzw. 13 Punkte.

Bei den Knicks war Amar'e Stoudemire (22) Topscorer, Tim Hardaway Jr. (21) und J.R. Smith (20) punkteten ebenfalls zweistellig.

Der Star des Spiels: Russell Westbrook. Der Spielmacher hatte in der ersten Hälfte Probleme mit seinem Wurf, allerdings nahm er alle seine Schüsse aus dem Fluß des Spiels heraus und erzwang nichts. Am Ende langte es dennoch für 14 Punkte. Darüber hinaus war er am Brett und beim Ballverteilen eine Klasse für sich (13 Rebounds, 10 Assists) und hatte sein Triple-Double schon Mitte des dritten Viertels perfekt gemacht. Ebenfalls stark: Kevin Durant und Serge Ibaka.

Der Flop des Spiels: J.R. Smith. Ohne Carmelo Anthony im Roster dachte sich der amtierende Sixth Man of the Year wohl, dass er jetzt der Franchise Player der Knicks sei. Anders ist sein wildes und gewissenloses Geballere kaum zu erklären. Der Flügelspieler begann noch relativ besonnen, versuchte aber jeden Fehler in der Defense gleich mit einem eigenen Treffer zu kompensieren. Herauskam eine Ego-Performance allererster Güte. Waren Hardaway, Shumpert, Murry und vor allem Udrih noch um Ballmovement bemüht, fungierte Smith fast ausschließlich als schwarzes Loch.

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Das fiel auf:

  • Die Thunder haben eine der effizientesten Offenses der Liga, und gegen eine der löchrigeren Defenses konnte man all die Qualität sehen. Der Ball lief, die Schwachstellen des Gegners wurden gnadenlos bearbeitet und das Tempo ständig hoch gehalten. Außer einem Ibaka-Fehlwurf war Russell Westbrook der einzige Gästespieler, der im ersten Abschnitt mal daneben warf (1/6 Field Goals), dafür verteilte er im Startabschnitt 6 der 13 (!) Teamassists. Überraschend schlecht lief es in der Defense: Die Knicks trafen ihrerseits 57 Prozent ihrer Würfe.
  • Um den Shotblocker Serge Ibaka in Ringnähe zu haben, stellte Scott Brooks Kendrick Perkins gegen Andrea Bargnani. Der Italiener nutzte die Schnelligkeitsvorteile, um vom Perimeter in die Zone zu ziehen. 7 schnelle Punkte ließen Gutes erhoffen. Dann bekam Bargnani eine längere Pause und ward danach kaum mehr gesehen (1/5 Field Goals, 2 Punkte).
  • Weil Raymond Felton mit einer Bauchmuskelverletzung ausfällt, Pablo Prigioni einen gebrochenen Zeh und Metta World Peace Knieprobleme hat und Carmelo Anthonys Knöchel einen Einsatz unmöglich machte, blieb Knicks-Coach Mike Woodson nichts anderes übrig, als seinen Youngstern viel Spielzeit zu geben. Tim Hardaway Jr. ist eh schon Teil der Rotation und war gegen die Thunder mit mutigen Drives einer der Lichtblicke, Touré Murry gab in der Defense alles und spielte sehr umsichtig. Vielleicht können die Knicks aus der Not eine Tugend machen.
  • Oklahoma Citys Bank ist vielleicht so gut wie nie zuvor, viele junge Leute leisten ihren Beitrag. Doch im Madison Square Garden dominierte die reine Starpower. Westbrook avancierte zum achten Spieler in der NBA-Geschichte, der am Christmas Day ein Triple-Double verbucht, Serge Ibaka traf so gut wie jeden Wurf und ließ in der Defense nichts zu. Und Durant war einfach Durant. Die beiden Ballhandler Westbrook und Durant zeigten auch, dass ein überragender Help Defender wie Tyson Chandler völlig wirkungslos ist, wenn die Perimeter Defense dermaßen überfordert ist wie Udrih, Smith und Co. mit den beiden All-Stars und die Hilfe für die Hilfe fast nie da ist.

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