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Summer League in Las Vegas

Schröder und Harris betreten die NBA-Bühne

Von Marc-Oliver Robbers
Freitag, 12.07.2013 | 14:34 Uhr
Dennis Schröder wurde von den Atlanta Hawks an 17. Stelle im Draft ausgewählt
© getty
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Mit der Summer League in Las Vegas startet das zweite große Sichtungsturnier und gleichzeitig ist es das NBA-Debüt für Dennis Schröder, der erstmals im Trikot der Atlanta Hawks auflaufen wird (0 Uhr im LIVE-TICKER in Rund um die NBA). Auch Elias Harris will die Chance bei den L.A. Lakers nutzen und sich für einen NBA-Vertrag empfehlen.

Die Summer League in Orlando ist noch nicht einmal zu Ende, da startet auch schon die Liga in Las Vegas. Und während das Turnier in Florida mit seiner Turnhallen-Atmosphäre eher wenig Charme versprüht, wird die Summer League in der Zockermetrople als großes Event aufgezogen.

22 Teams sind in Las Vegas am Start und spielen in zwei Hallen (Thomas & Mack Center und COX Pavilion) den Summer-League-Champion aus. Dabei liegt das Hauptaugenmerk für die deutschen Fans natürlich auf dem Debüt von Dennis Schröder für die Atlanta Hawks.

Schröder und Harris spielen vor

Der Deutsche will mit guten Leistungen seinen Pick rechtfertigen und an seine Leistungen vom Nike Hoop Summit anschließen. Doch Schröder ist nicht der einzige Deutsche, der in Las Vegas auf sich aufmerksam machen will. Denn auch Elias Harris ist dabei.

Der Forward wurde zwar im Draft nicht berücksichtigt, bekam aber von den L.A. Lakers einen Vertrag für die Summer League und will sich jetzt für ein Engagement in der NBA empfehlen. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, denn anders als bei den Lottery Teams, wo die hochgedrafteten Spieler im Fokus stehen und das Spiel diktieren, ist bei den Lakers durchaus ein Vakuum.

Summer League Live: Seht alle Spiele von Schröder, Harris und Ohlbrecht!

Selbst wenn im Team von Kobe Bryant kein Platz für Harris ist, besteht immer noch die Möglichkeit, mit guten Leistungen andere Teams auf sich aufmerksam zu machen. Darüber muss sich Schröder keine Sorgen machen und doch ist das Turnier nicht ganz unwichtig für den Point Guard.

Immerhin haben die Hawks immer noch keinen Starting-Point-Guard verpflichtet. Jeff Teague wird sich wohl gen Milwaukee verabschieden und an Brandon Jennings und Monta Ellis hat Atlanta kein Interesse. Überzeugt Schröder nun mit starken Leistungen, ist es durchaus möglich, dass die Verantwortlichen als zweiten Spielmacher jemanden von kleinerem Format holen, was natürlich mehr Spielzeit für Schröder bedeutet. Los geht's für den Braunschweiger um 0 Uhr gegen die L.A. Clippers (LIVE-TICKER in Rund um die NBA).

Komplizierter Turniermodus

Doch kommen wir noch einmal zum Turniermodus zurück. Der ist, ähnlich wie in Orlando, auf den ersten Blick etwas undurchsichtig. In der Vorrunde bestreitet jedes Team drei Spiele. Dort gilt ebenfalls das Punktesystem. Für einen Sieg erhält ein Team 3 Punkte, jedes gewonnene Viertel gibt 1 Punkt extra. Geht ein Viertel unentschieden aus, werden die Punkte geteilt.

Das war kompliziert? Keine Sorge, es geht noch komplizierter. Nach drei Spielen wird abgerechnet. Die zehn besten Teams dürfen sich zurücklehnen und erhalten für die erste Turnierrunde ein Freilos. Die restlichen 12 Teams müssen sich erst noch für das Achtelfinale qualifizieren.

Und das geht so: Der Tabellenelfte spielt gegen den 22., der Zwölfte bekommt es mit dem 21. zu tun und so weiter. Danach startet das Achtelfinale und das Turnier nimmt im bekannten Modus seinen Lauf. Damit die unterlegenen Achtelfinal-Teams noch eine weitere Möglichkeit zum Testen haben, gibt es am 19. Juli eine Trostrunde mit einem weiteren Spiel. So sind jedem Teilnehmer mindestens fünf Spiele garantiert.

No.1-Pick Bennett fehlt verletzt

Wer ist eigentlich dabei? No.1-Pick Anthony Bennett auf jeden Fall nicht. Der Power Forward der Cleveland Cavaliers kuriert eine Schulter-Operation aus, soll aber rechtzeitig zum Trainings Camp wieder fit sein. Mit Dion Waiters und Tyler Zeller schicken die Cavs aber dennoch zwei klangvolle Namen ins Rennen.

Wizards-Pick Otto Porter wird genauso dabei sein wie Bobcats-Pick Cody Zeller, der Unterstützung von Michael Kidd-Gilchrist und Bismack Biyombo erhält. Auch Patrick Ewing Jr., der in der Vorsaison ein kurzes Gastspiel bei den Telekom Baskets Bonn gab, gehört zum Kader der Bobcats.

Ben McLemore führt das Team der Sacramento Kings an, das nur aus Rookies besteht. Ein interessantes Experiment könnte man bei den New York Knicks beobachten. Head Coach Mike Woodson plant, Swingman Iman Shumpert als Point Guard auszuprobieren. Zudem steht mit C.J. Leslie ein Spieler im Kader, der überraschend nicht gedraftet wurde und es nun über den Umweg Summer League in die NBA schaffen möchte.

Ohnehin ist Las Vegas in diesen Tagen auch ein großer Basar. Trades, Verhandlungen oder einfacher Meinungsaustausch - alles ist möglich. Das bleibt nicht aus, wenn von 21 NBA Teams Offizielle vor Ort sind. Und so wird im Spielerparadies nicht nur auf dem Platz um Verträge gekämpft, sondern auch daneben.

Der Spielplan der Summer League im Überblick

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