Los Angeles Clippers - Portland Trail Blazers 96:83

Revanche geglückt! Griffin dominiert die Blazers

Von Marc-Oliver Robbers
Montag, 28.01.2013 | 06:58 Uhr
Blake Griffin (r.) erzielte gegen die Portland Trail Blazers 23 Punkte und 9 Assists
© Getty
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Die Los Angeles Clippers (33-13) haben ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie beendet und für die Pleite gegen die Portland Trail Blazers (22-22) am Vortag Revanche genommen. Dank eines überragenden Blake Griffin gewannen die Clippers mit 96:83.

Es geht also auch ohne Chris Paul. Der Point Guard fehlte das fünfte Spiel in Serie aufgrund einer Knieverletzung, aber anders als in den Spielen zuvor, gelang es den Clippers dieses Mal den Ausfall zu kompensieren. Blake Griffin war von den Blazers nie zu stoppen und dominierte die Zone. Der All Star machte 23 Punkte, verteilte 9 Assists und griff sich 5 Rebounds.

Caron Butler kam auf 12 Punkte, Eric Bledsoe erzielte 10 Punkte. Von der starken Clippers-Bank ist besonders Lamar Odom zu erwähnen. Der Ex-Maverick holte 8 Punkte, 13 Rebounds und 6 Assists.

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Auf Seiten der Trail Blazers war LaMarcus Aldridge (21 Punkte, 11 Rebounds) bester Werfer. Damian Lillard erzielte 16 Punkte. J.J. Hickson schrammte knapp an einem Double-Double (15 Punkte, 9 Rebounds) vorbei. Nicolas Batum konnte nicht an sein Triple-Double vom Vortag anknüpfen und blieb unauffällig.

Die Reaktionen:

Blake Griffin (Clippers) über das Fehlen von Chris Paul: "Jeder muss sich steigern, und das haben wir heute versucht. Chris ist ein wichtiger Part in unserer Mannschaft. Er lenkt unser Spiel und hat in 85 Prozent den Ball in der Offensive in seinen Händen. Es ist klar, wenn er fehlt, ändert sich unser ganzes Spiel. Aber andere Jungs haben sich in den Vordergrund gespielt. Eric Bledsoe hat einen starken Job gemacht."

Eric Bledsoe (Clippers): "Ich habe einfach aggressiver gespielt und mich darüm gekümmert. In meinen letzten Spielen war ich etwas passiv, heute habe ich aber einen guten Job gemacht und bin aggressiv geblieben. Meine Teamkollegen haben mir gesagt, dass ich immer weiter attackieren soll, und jeder im Team hat gut gespielt."

Vinny del Negro (Coach Clippers): "Unser wichtigster Passgeber ist nicht dabei, deshalb müssen wir mehr Angriffe über Blake laufen lassen, damit er Spielzüge für uns kreieren kann. Er zieht so viel Aufmerksamkeit auf sich, aber er ist so selbstlos. Er trifft gute Entscheidungen und macht seine Mitspieler besser. Das machen All-Stars in dieser Liga."

Damian Lillard (Blazers): "Es ist immer schwer ein Team zweimal in Serie zu schlagen, vor allem an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Sie sind ein richtig gutes Team. Letzte Nacht haben wir einen besseren Job gemacht, wir haben ihr Transition-Game besser kontrolliert und nicht so einfache Punkte zugelassen."

Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tipoff: Beide Teams nehmen im Vergleich zur gestrigen Partie keine Änderungen vor. Bei den Clippers fehlt weiterhin Paul, für ihn startet erneut Bledsoe. Außerdem schickt Clippers-Coach Vinny del Negro Willie Green, Butler, Griffin und DeAndre Jordan aufs Feld. Chauncey Billups fehlt dagegen weiterhin. Portland geht mit Lillard, Wesley Matthews, Batum, Aldridge und Hickson in die Partie.

2.: Matthews schnappt sich den Ball von Butler, langer Pass auf Lillard, der bedient Hickson per No-Look-Pass im Rücken und der Center hämmert den Ball durch den Ring. 6:4 für die Blazers.

10.: Lob City at its best! Bledsoe mit dem Alley-oop-Pass auf Griffin und der Power Forward versenkt ohne Mühe. Ausgleich! 27:27!

14.: Crawford schnappt sich den Defensiv-Rebound und wirft dann im Stile eines Quarterbacks den Ball über den gesamten Court zum gestarteten Hill. Der Veteran schließt ohne Probleme per Korbleger ab. 35:32 für die Clippers!

20.: Matthews bedient Lillard und der streut den offenen Dreier ein. Wieder Ausgleich! 46:46! Zuvor hatte Crawford aus ähnlicher Position auf der Gegenseite trotz Foul getroffen, aber die Referees entschieden auf Offensivfoul. Die Entscheidung scheint immer noch in den Clippers-Köpfen herumzuspuken. Es ist ein Bruch im Spiel von L.A.!

26.: Wow! Das ist richtig stark! Bledsoe bedient Griffin mit einem Lobpass, aber noch in der Luft spielt er den Ball raus zum freien Green und der streut den freien Dreier ein. Es ist bereits der achte Assist von Griffin! 60:50 für die Clippers!

33.: From Coast to Coast! Bledsoe schnappt sich den Defensiv-Rebound, läuft den Fastbreak und schließt energisch per Korbleger ab. Die Clippers setzen sich ab. 74:59!

35.: Griffin lässt Hickson stehen als wäre er irgendein Highschool-Spieler und knallt den Ball per Tomahawk-Dunk durch den Korb! Auf der Gegenseite verliert Price den Ball an Green, der passt auf Griffin, der in bester Point-Guard-Manier hinter dem Rücken dribbelt und Bledsoe für den einfachen Korbleger bedient. 78:62!

41.: Diese Tiefe ist unglaublich! Barnes kommt von der Bank und nagelt erst den Wurf aus der Distanz rein. Im nächsten Angriff penetriert er zum Korb und trifft per Korbleger. 88:71 für Los Angeles!

48.: Der Deckel ist drauf! Hollins steckt durch auf Turiaf und der Center rundet das Spiel mit seinem Dunk ab. 96:79!

Der Star des Spiels: Blake Griffin. Der All Star befindet sich momentan einfach in Topform. Das hat Griffin in beiden Spielen gegen die Blazers eindrucksvoll bewiesen. Am Vortag reichten seine Gala (24 Punkte, 10 Assists, 8 Rebounds) noch nicht zum Sieg. Im zweiten Anlauf klappte es aber. Der Power Forward war zu keiner Zeit von Portland zu kontrollieren und wütete in der Zone quasi ohne Gegenwehr. Dazu bewies Griffin mit 9 Assists erneut, dass er für einen Big Man über außergewöhnliche Passing Skills verfügt.

Der Flop des Spiels: Die Blazers-Bank. Es ist zwar eine alte Leier, aber das macht es ja nicht besser. Wenn die Starter der Blazers nicht alle einen guten Tag erwischen, wird es eng für Portland. Unterstützung von der Bank gibt es einfach viel zu selten. Auch gegen die Clippers mussten die Blazers-Fans das wieder leidvoll erfahren. Dabei geht es gar nicht alleine um die Punkte (16), auch in Sachen Rebounds (10) und Assists (2) kommt von der Second Unit einfach zu wenig. So wird das nichts mit den Playoffs.

Die Analyse: Beide Teams starteten treffsicher ins Spiel. Ein Highscoring-Game und Trefferquoten von jenseits der 60-Prozent-Marke im ersten Viertel waren die Folge. Die Clippers bewiesen zudem auch ihre Gefahr von der Dreierlinie (4 von 5). Besonders Butler kam gut in die Partie und versenkte seine beiden Versuche.

Del Negro rotierte früh durch und setzte bereits im ersten Viertel neun verschiedene Spieler ein, die es aber auch aufs Scoreboard schafften. Dabei gehörte die Zone den Clippers. 30 Punkte erzielte L.A. bereits in der ersten Hälfte direkt unter dem Korb, allein Griffin machte 15 Punkte. Komischerweise ließ Blazers-Coach Stotts Center Hickson lange Zeit auf der Bank schmoren und brachte den den Big Man erst gegen Ende des zweiten Viertels zurück ins Spiel.

So richtig weg kamen die Clippers aber dennoch nicht. Das lag zum einen daran, dass sie trotz aller Punkte in der Zone, Probleme beim Rebound hatten und auch Aldridge und Lillard nicht in den Griff bekamen.

Das änderte sich erst nach der Pause. Portland leistete sich einen Turnover nach dem anderen und verlor zudem den Shooting-Touch. Am Ende waren es satte 19 Ballverluste bei den Blazers. Die Clippers zogen dank einem überragenden Griffin und ihrer Überlegenheit in der Zone davon. Zwar entschied Portland das Reboundduell (39:37) knapp für sich, aber L.A. erzielte mehr als die Hälfte ihrer Punkte in der Zone (56), die Blazers kamen dagegen nur auf 24 Zähler.

Ein weiterer Faktor war der Team-Basketball der Clippers. Die Mannschaft zeigte sich völlig selbstlos und verteilte ganz starke 33 Assists bei 42 Treffern aus dem Feld. So kann man natürlich auch den Ausfall des Point Guards kompensieren.

Im Schlussviertel durfte sich dann die Clippers-Bank austoben und das taten sie so richtig. Die Tiefe der Bank ist schier unglaublich und könnte den Unterschied gegenüber den anderen Topteams in den Playoffs machen. Egal wer da auf dem Court stand, es war kein Leistungsabfall zu sehen. Hill, Odom, Crawford, Barnes oder selbst Turiaf zeigten eine richtig gute Leistung. Kein Vergleich zu den Blazers, denen bekanntlich diese Tiefe abgeht. 31:16 ging das Duell an die Clippers-Reserve und war damit ähnlich deutlich wie das Gesamtergebnis.

Der NBA-Spielplan im Überblick

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