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LeBron James zieht mit Malone gleich

Von SPOX
Sonntag, 23.12.2012 | 10:03 Uhr
Beim Sieg über die Atlanta Hawks erzielte LeBron James zum 29. Mal mehr als 20 Punkte
© Getty
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Die Miami Heat fertigen Utah mit 105:89 ab. LeBron James zieht dabei in einer Statistik mit Jazz-Legende Karl Malone gleich. Die Bulls verlieren nach ihrem grandiosen Sieg über die New York Knicks gegen Atlanta. Und: Die Washington Wizards verlieren innerhalb von zwei Tagen zweimal gegen die Detroit Pistons.

Miami Heat (18-6) - Utah Jazz (14-14) 105:89

Generalprobe gelungen! Bevor die Miami Heat am ersten Weihnachtsfeiertag Oklahoma City zur Finals-Neuauflage empfangen, haben sie noch schnell die Utah Jazz mit 105:89 abgefertigt. Dabei fehlte beim Meister Chris Bosh, der aufgrund einer Erkältung nicht mitwirken konnte.

Dafür lieferte LeBron James zum 29. Mal in Folge mehr als 20 Zähler ab (30 Punkte, 9 Rebounds, 7 Assists) ab und zog damit ausgerechnet mit Jazz-Legende Karl Malone gleich.

Dazu leistete er sich im sechsten Spiel in Folge nicht ein einziges persönliches Foul. "Stünde er nur herum, würde sich verstecken oder sich aus unseren Plays heraushalten, würde ich mir Sorgen machen", schwärmte Heat-Coach Erik Spoelstra. "Aber er ist unser defensiver Playmaker."

Nachdem in der ersten Hälfte kein Team mit mehr als sechs Punkten geführt hatte, zogen die Heat zu Beginn von Halbzeit zwei kontinuierlich bis auf 20 Zähler davon. Nach einem kurzen Run der Jazz, die im zweiten Durchgang aufgrund einer Daumenverletzung auf Mo Williams (5 Punkte) verzichten mussten, sorgten James und Ray Allen (18 Punte, 2 Steals) von Downtown für die Entscheidung.

Atlanta Hawks (16-9) - Chicago Bulls (15-11) 92:75

Momentum? Selbstvertrauen? Egal! Wie sonst lässt sich erklären, dass die Bulls, die zuvor in New York gewonnen hatten, derart deutlich in Atlanta verloren, das in der vorangegangenen Nacht in Philadelphia noch chancenlos gewesen war.

"Eine harte Niederlage", ärgerte sich auch Chicagos Joakim Noah (10 Punkte, 9 Rebounds). "In der einen Nacht fühlst du dich gut, weil du ein großes Spiel gewonnen hast, und in der nächsten kommst du mit der falschen Einstellung raus und verlierst. Wir hatten einfach zu wenig Energie."

Das größte Problem neben mangelnder Energie: Neben Noah scorte einzig Luol Deng zweistellig (11 Punkte). Atlantas Starter erzielten satte 33 Punkte mehr als die der Bulls. Dennoch führte Chicago im zweiten Viertel sogar mit 31:28, ehe die Hawks einen 25-6-Run starteten und mit 53:37 in die Halbzeit gingen.

Als der Rückstand der Bulls nach dem dritten Viertel immer noch 25 Punkte betrug, ließ Coach Tom Thibodeau seine Starter im kompletten Schlussabschnitt auf der Bank. Chicago hatte den Hawks schlicht nichts entgegenzusetzen. Speziell Al Horford war nicht zu stoppen. Der Center legte ein Double-Double auf (20 Punkte, 10 Rebounds) und traf 9 seiner 12 Würfe.

Washington Wizards (3-22) - Detroit Pistons (9-21) 87:96

Im Back-to-back-Duell der beiden Teams setzten sich erneut die Detroit Pistons durch. Damit haben die Wizards die letzten sieben Spiele in Folge verloren und weisen mit 3-22 die schlechteste Bilanz aller NBA-Teams auf.

Nach der klaren 68:100-Niederlage in Detroit, hielt Washington das Heimspiel lange offen. Vor allem Shooting Guard Jordan Crawford, der in der zweiten Halbzeit 20 seiner 21 Punkte erzielte, stemmte sich gegen die Niederlage. Unterstützung bekam er von Emeka Okafur, der ein Double-Double auflegte (14 Punkte, 14 Rebounds).

Doch als noch 6:15 Minuten auf der Uhr standen, wollte bei den Wizards nichts mehr gehen. Vier Minuten lang fiel kein einziger Wurf, wodurch die Pistons von 88:81 auf 94:81 davonziehen konnten.

Der Topscorer der Pistons, Power Forward Charlie Villanueva (19 Punkte 7 Rebounds, 2 Assits, 2 Steals), war mit der Leistung zufrieden. "Zweimal in Folge gegen ein Team zu spielen ist schwierig, speziell nach unserem klaren Sieg Freitagnacht. Wir wussten, dass sie aus der Kabine kommen und alles geben würden, was sie können. Doch wir sind fokussiert geblieben und haben in der Defense kaum etwas zugelassen."

New Orleans Hornets (5-22) - Indiana Pacers (16-12) 75:81

Was für ein Comeback der Pacers! Ende des zweiten Viertels lag Indiana bereits mit 22 Punkten zurück. Doch was danach passierte, können sich die Hornets nicht erklären. Der dritte Spielabschnitt ging aus Sicht von New Orleans mit 7:24 verloren.

"Wir wussten in dieser Situation nicht, worauf es ankommt. Wenn deine Starter nicht treffen, erwartest du, dass jemand von der Bank kommt und dem Team einen Schub gibt und Impulse setzen kann. Doch das war heute Nacht nicht der Fall", gab sich Hornets-Coach Monty Williams enttäuscht.

Die Wende für die Pacers leitete ausgerechnet ein ehemaliger Hornet ein. David West fand in der zweiten Halbzeit seinen Wurf, erzielte insgesamt 25 Punkte (7 Rebounds, 2 Assists), wobei er neun seiner letzten elf Würfe traf.

Für New Orleans war dies bereits die elfte Niederlage in Folge. Topscorer der Hornets war Center Robin Lopez, der das Scoreboard füllte (24 Punkte, 11 Rebounds, 1 Assist, 2 Steals, 6 Blocks).

Houston Rockets (14-12) - Memphis Grizzlies (18-7) 121:96

James Harden war wiedermal nicht zu stoppen. Seine 31 Punkte (2 Rebounds, 8 Assists, 3 Steals) sorgten für den klaren Sieg der Rockets. Dabei ging der Gameplan von Houston-Coach Kevin McHale voll auf, der die starke Grizzlies' Defense mit Fast Breaks überwinden wollte. Bevor sich die Defense der Gäste formieren konnte, war der Spalding meist schon im Korb.

Im Durchschnitt ließen die Grizzlies in dieser Saison lediglich 89,2 Punkte zu (NBA-Bestwert in dieser Statistik). Doch gegen Harden fand Memphis einfach keine Mittel. Der Shooting Guard erzielte seine gesamten Punkte in den ersten drei Vierteln. "Wir wussten wie physisch stark sie sind. Sie spielen den Ball gerne in die Zone, wo sie dann leichte Layups zu Punkten nutzen wollen. Unser Job heute war es, das Tempo hochzuhalten und gut zu verteidigen", so der Topscorer.

Doch Harden war nicht alleine für den Erfolg verantwortlich. Jeremy Lin (15 Punkte, 6 Rebounds, 11 Assists, 2 Steals, 1 Block) und Markus Morris (16 Punkte) machten ebenfalls eine starke Partie.

Bei den Grizzlies konnte Mike Conley mit Abstrichen überzeugen. Mit 16 Punkten (1 Rebound, 6 Assists, 3 Steals, 1 Block) war der Point Guard Topscorer der Gäste.

Milwaukee Bucks (14-12) - Cleveland Cavaliers (6-23) 82:94

Die sechs Spiele andauernde Niederlagenserie der Cavs hat ein Ende. Topscorer Dion Waiters steuerte 18 Punkte (5 Rebounds, 2 Assists, 1 Steal) zum Erfolg bei. Doch der spielentscheidende Faktor war nicht Waiters, sonder die Defense.

Die Cavs hatten einen Plan, den sie perfekt umgesetzt haben. "Mit diesem Backcourt und der Feuerpower, die die Bucks haben, ist es wichtig, einen der Stars aus dem Spiel zu nehmen. Wir haben Brandon Jennings die ganze Nacht aus dem Spiel genommen. Das war der Schlüssel des Erfolgs", so Cavs-Coach Byron Scott.

Jennings traf nur 3 von 13 und hatte nach Spielende lediglich 7 Punkte auf dem Scoreboard. Während Cleveland mit Jennings einen Point Guard aus dem Spiel nehmen konnte, drehte der andere mächtig auf. Monta Ellis erzielte 37 Punkte (Saison-Höchstwert), die aber auch nicht zum Sieg gereicht haben.

Nun können sich beide Teams erstmal ausruhen. Die Cavs müssen erst am 27. Dezember gegen die Washington Wizards ran. Am gleichen Tag geht es für die Bucks zu Hause gegen die Brooklyn Nets.

Denver Nuggets (15-13) - Charlotte Bobcats (7-20) 110:88

Das Inside-Game der Denver Nuggets war heute einfach nicht zu stoppen. Dank Kosta Koufus (16 Punkte, Saison-Höchstwert) sowie Andre Iguodala und Kenneth Faried (jeweils 15 Punkte) konnten sich die Nuggets zwei Tage nach der Niederlage gegen die Portland Trail Blazers mit einem Sieg rehabilitieren.

Doch Denvers Sieg bedeutet auch gleichzeitig die 15 Niederlage in Folge für die Charlotte Bobcats. Allerdings mussten die Bobcats auch ohne Gerald Henderson und Ben Gordon auskommen, die beide verletzungsbedingt passen mussten.

Mitte des zweiten Viertels sah es für Bobcats gar nicht so schlecht aus. Nach einem Driving Layup von Topscorer Ramon Sessions (23 Punkte, 1 Rebound, 1 Assist, 2 Steals) führte Charlotte mit 44:39. Der anschließende 15:3-Run der Nuggets drehte allerdings die Partie. Denver ging mit einem 64:46-Führung in die Halbzeit.

Bobcats-Point-Guard Kemba Walker sieht das derzeitige Problem in der Unerfahrenheit der Mannschaft. "Wir haben zwar einige Veteranen in unserem Team, aber der Kern der Mannschaft ist richtig jung. Niederlagen sind einer der härtesten Dinge, die man in seiner Karriere erlebt, speziell wenn man so häufig verliert, wie wir es derzeit tun. Aber man sollte nie aufgeben und immer mit breiter Brust auftreten, da irgendwann auch wieder Siege folgen werden."

Portland Trail Blazers (13-12) - Phoenix Suns (11-16) 96:93

Die Portland Trail Blazers sind derzeit richtig gut in Form. Der Sieg gegen die Suns war bereits der fünfte in Folge. Es ist die zweitlängste Serie seit Februar 2011, als Portland sechs aufeinanderfolgende Spiele gewann.

Einen großen Beitrag dazu leisteten Rookie Damian Lillard und J.J. Hickson. Letzterer erzielte mit 19 Punkten und 15 Rebounds sein siebtes Double-Double in Serie. Lillard kam auf 25 Zähler und sieben Assists. Allein in der zweiten Hälfte erzielte der Point Guard 18 Punkte.

Ebenfalls stark: Nicolas Batum. Der Small Forward war mit 42 Minuten am längsten auf dem Court und verbuchte dabei 13 Punkte, 9 Rebounds und 8 Assists.

Die Vorentscheidung in der Partie fiel knapp vier Minuten vor Schluss, als Lillard und Sasha Pavlovic zwei Dreier in Folge verwandelten und die Trail Blazers somit auf 92:85 davonziehen konnten. Die Suns kamen eine Minute vor Schluss dank Marcin Gortats Layup auf 94:91 heran. Und tatsächlich bot sich den Suns noch die Chance zum Ausgleich. Doch Goran Dragic vergab den Dreier.

Bester Scorer bei den Suns war Marcin Gortat (18 Punkte, 9 Rebounds, 2 Steals).

Der NBA-Spielplan im Überblick

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