Donnerstag, 26.01.2012

NBA-Schlaglichter

Das Lakers-Imperium schlägt zurück

Die Los Angeles Lakers rücken die Verhältnisse in der City of Angels wieder zurecht und schlagen die Clippers. Indiana fügt den Chicago Bulls derweil die erste Heimpleite der Saison zu und die New York Knicks verlieren mal wieder in Cleveland.

Derek Fisher gewann mit den Lakers das Stadtduell in Los Angeles
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Derek Fisher gewann mit den Lakers das Stadtduell in Los Angeles

Los Angeles Lakers (11-8) - Los Angeles Clippers (9-6) 96:91

Lob City hier, Lob City da... Auch wenn es die Lakers kaum in der Öffentlichkeit rumposaunen: Dass der Stadtrivale in letzter Zeit in aller Munde ist, geht dem 16-fachen NBA-Champion gehörig auf die Nerven.

Die Lösung: Den Clippers im direkten Duell zeigen, was eine Harke ist. Endlich mal, nachdem der "kleine Bruder" die letzten Duelle (zweimal in der Pre-Season, einmal in der Regular Season) für sich entschieden hatte.

Und die Lakers haben zumindest an diesem Abend die Rangfolge der letzten Jahre wieder hergestellt. Dank Kobe Bryant und Pau Gasol. Die Black Mamba erzielte 12 seiner 24 Punkte im letzten Viertel. Der Spanier verbuchte seinerseits ein Double-Double (23 Punkte, 10 Rebounds).

Bei den Clippers überzeugte vor allem Blake Griffin mit 26 Punkten und neun Rebounds. Chris Paul kam bei seinem Comeback nach seiner Verletzung zwar nur auf 4 Punkte, dafür verteilte er mal wieder 12 Assists.

Der entscheidende Moment kam dabei in der letzten Minute. Andrew Bynum (19 Punkte, 6 Rebounds) machte erst vorne einen Layup, bevor er in der Defensive DeAndre Jordan abräumte und damit die drei Spiele andauernde Niederlagenserie der Lakers beendete.

Chicago Bulls (16-4) - Indiana Pacers (12-5) 90:95

Premiere der etwas anderen Art in Chicago: Die Bulls haben zum ersten Mal in dieser Saison zu Hause ein Spiel verloren. Doch damit nicht genug: Denn für die Pacers war es eine Art Revanche, nachdem Indiana in den letztjährigen Playoffs gegen die Bulls den Kürzeren zog.

"Es ist klasse, ausgerechnet hier zu gewinnen", betonte Pacers-Coach Frank Vogel nach der Partie. Spätestens jetzt sollte klar sein: Die Pacers sind "erwachsen" geworden. Wer angeführt von Danny Granger (22 Punkte) und Roy Hibbert (20) beim derzeit besten Team in der Eastern Conference gewinnt, den muss man auf dem Zettel haben.

"Der Unterschied zum letzten Jahr ist, dass wir viel selbstbewusster und überzeugt davon sind, dass wir auch in der Crunchtime punkten können", so Vogel.

Ein weiterer Schlüssel zum Sieg war die Defensive gegen MVP Derrick Rose. Der Guard kam im letzten Abschnitt nur auf zwei Zähler (insgesamt 24 Punkte). Deswegen war der Ball in der letzten halben Minute auch bei Brian Scalabrine, da Rose kein Weg in die Zone fand.

Der Wurf der White Mamba fand aber nicht sein Ziel. "Ich habe meinem Teamkollegen vertraut. Ich glaube, es war die richtige Entscheidung", sagte Rose danach trotzdem.

Cleveland Cavaliers (7-10) - New York Knicks (7-11) 91:81

Der April, der weiß nicht, was er will. Im NBA-Jargon müsste es heißen: Die Knicks, die wissen nicht, was sie wollen. Nachdem man gegen die Bobcats gerade eben eine Pleitenserie beendet hatte, folgte 24 Stunden später der nächste Dämpfer.

Eine Pleite gegen Cleveland. Bei allem Respekt für die Cavs, aber wer mit solchen Erwartungen wie die Knicks in die Saison geht, muss in Ohio eigentlich gewinnen.

Zu allem Überfluss muss sich Carmelo Anthony (15 Punkte, 5/14) nun auch noch mit einer Daumenverletzung herumschlagen. "Er ist total am Arsch", so Melo. Dieselbe Aussage könnte man derzeit auch über die Knicks treffen.

23 Turnovers, kein Aufbäumen im letzten Viertel, sieben Pleiten aus den letzten acht Partien: Der Big Apple geht am Stock. Und zukünftige Reisen nach Cleveland können sich die Knicks eigentlich gleich sparen.

Seit 2006 konnten sie nicht mehr bei den Cavaliers gewinnen. Für die erneute Pleite war unter anderem Anderson Varejao mit 16 Rebounds sowie Antawn Jamison mit 15 Punkten verantwortlich.

Die große Frage bleibt aber: Wie geht's mit den Knicks weiter? "Wir müssen einen Weg finden, Punkte zu erzielen", so New Yorks Coach Mike D'Antoni. Klingt logisch, oder?

Dallas: Endlich sind die Ringe da!
Vor dem Spiel gegen die Minnesota Timberwolves bekamen die Mavs ihre Meisterringe überreicht. Dirk Nowitzki freut sich besonders
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Vor dem Spiel gegen die Minnesota Timberwolves bekamen die Mavs ihre Meisterringe überreicht. Dirk Nowitzki freut sich besonders
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Dirk bedankt sich bei Dallas Mavericks-Besitzer Mark Cuban, der für die Ringe insgesamt 1,4 Millionen Euro bezahlte
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Dirk bedankt sich bei Dallas Mavericks-Besitzer Mark Cuban, der für die Ringe insgesamt 1,4 Millionen Euro bezahlte
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Und so sehen die Championship-Ringe in der Nahaufnahme aus: In der Mitte ist das Mavericks-Logo und drum herum steht der Schriftzug "World Champions"
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Und so sehen die Championship-Ringe in der Nahaufnahme aus: In der Mitte ist das Mavericks-Logo und drum herum steht der Schriftzug "World Champions"
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Die Liebe liegt im Detail: Auf der Seite der Ringe steht der Name des neuen Besitzers, noch ein Mavs-Logo und das Zeichen der NBA
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Dieser feine Ring gehört unserem deutschen Superstar Dirk Nowitzki. Der dicke Schriftzug seines Nachnamens ist auf der Seite eingraviert
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Dieser feine Ring gehört unserem deutschen Superstar Dirk Nowitzki. Der dicke Schriftzug seines Nachnamens ist auf der Seite eingraviert
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Philadelphia 76ers (12-6) - New Jersey Nets (6-13) 90:97

Topscorer: Lou Williams (17), Jrue Holiday (14) - Deron Williams (34), Anthony Morrow (16)

Toprebounder: Jodie Meeks (8), Evan Turner (7) - Kris Humphries (19), Shelden Williams (7)

Topassistgeber: Jrue Holiday (7), Lou Williams (6) - Deron Williams (11)

Washington Wizards (3-15) - Charlotte Bobcats (3-16) 92:75

Topscorer: Nick Young (20), Andray Blatche (17) - Matt Carroll (17), Tyrus Thomas, Cory Higgins (beide 13)

Toprebounder: Andray Blatche, JaVale McGee (beide 10) - Tyrus Thomas (9), Bismack Biyombo (7)

Topassistgeber: Jordan Crawford (5) - Kemba Walker (4)

Detroit Pistons (4-15) - Miami Heat (13-5) 98:101

Topscorer: Austin Daye (28), Greg Monroe (20) - LeBron James (32), Chris Bosh (27)

Toprebounder: Greg Monroe (10) - Chris Bosh, LeBron James (beide 6)

Topassistgeber: Rodney Stuckey (6), Brandon Knight (5) - LeBron James (7)

Houston Rockets (10-8) - Milwaukee Bucks (7-10) 99:105

Topscorer: Kevin Martin (29), Luis Scola (18) - Stephen Jackson, Brandon Jennings (beide 20)

Toprebounder: Samuel Dalembert (18) - Ersan Ilyasova (19), Carlos Delfino (5)

Topassistgeber: Kyle Lowry (10) - Beno Udrih (7), Brandon Jennings (6)

Oklahoma City Thunder (15-3) - New Orleans Hornets (3-15) 101:91

Topscorer: Kevin Durant (25), James Harden (18) - Jarrett Jack (20), Gustavo Ayon (16)

Toprebounder: Kevin Durant, Serge Ibaka (beide 17) - Emeka Okafor (8), Trevor Ariza (6)

Topassistgeber: James Harden (6), Russell Westbrook (5) - Jarett Jack (5)

Die 10 am meisten gehassten NBA-Spieler
Das Forbes-Magazin hat die zehn am meisten gehassten NBA-Spieler ermittelt. Es sind zwei Kardashian-"Opfer" dabei und drei Heat-Jungs
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Das Forbes-Magazin hat die zehn am meisten gehassten NBA-Spieler ermittelt. Es sind zwei Kardashian-"Opfer" dabei und drei Heat-Jungs
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Platz 10: Lamar Odom (Dallas Mavericks). Keine Sorge, Dirk Nowitzki ist neben dem Ehemann von Khloe Kardashian nur Staffage
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Platz 9: Dwyane Wade (Miami Heat). Es geht um den Herrn links im Bild. Er ist aber nicht der einzige der "Big Three" in diesem Ranking
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Platz 9: Dwyane Wade (Miami Heat). Es geht um den Herrn links im Bild. Er ist aber nicht der einzige der "Big Three" in diesem Ranking
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Platz 8: Paul Pierce (Boston Celtics).
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Platz 8: Paul Pierce (Boston Celtics).
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Platz 7: Carmelo Anthony (New York Knicks).
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Platz 7: Carmelo Anthony (New York Knicks).
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Platz 6: Chris Bosh (Miami Heat). Das zweite Mitglied der "Big Three"
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Platz 6: Chris Bosh (Miami Heat). Das zweite Mitglied der "Big Three"
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Platz 5: Metta World Peace (Los Angeles Lakers). Ob der neue friedliche Name das Rüpel-Image von Ron Artest etwas aufpolieren kann?
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Platz 5: Metta World Peace (Los Angeles Lakers). Ob der neue friedliche Name das Rüpel-Image von Ron Artest etwas aufpolieren kann?
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Platz 4: Tony Parker (San Antonio Spurs). Er hat sich von TV-Star Eva Longoria scheiden lassen
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Platz 4: Tony Parker (San Antonio Spurs). Er hat sich von TV-Star Eva Longoria scheiden lassen
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Platz 3: Kobe Bryant (Los Angeles Lakers). Seine Frau hat gerade die Scheidung eingereicht
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Platz 3: Kobe Bryant (Los Angeles Lakers). Seine Frau hat gerade die Scheidung eingereicht
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Platz 2: LeBron James (Miami Heat) hat sich als dritter Teil der "Big Three" durch seinen Abgang aus Cleveland extrem unbeliebt gemacht
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Platz 2: LeBron James (Miami Heat) hat sich als dritter Teil der "Big Three" durch seinen Abgang aus Cleveland extrem unbeliebt gemacht
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Platz 1: Kris Humphries (New Jersey Nets). Der am meisten gehasste NBA-Spieler ist eindeutig Opfer der Scheidung von TV-Star Kim Kardashian
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Platz 1: Kris Humphries (New Jersey Nets). Der am meisten gehasste NBA-Spieler ist eindeutig Opfer der Scheidung von TV-Star Kim Kardashian
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San Antonio Spurs (12-7) - Atlanta Hawks (13-6) 105:83

Topscorer: DeJuan Blair, Matt Bonner (beide 17) - Jeff Teague (20), Josh Smith (13)

Toprebounder: Tim Duncan (11), Tiago Splitter (8) - Marvin Williams (9)

Topassistgeber: Tony Parker (7) - Jie Johnson (7)

Utah Jazz (10-6) - Toronto Raptors (6-13) 106:111

Topscorer: Paul Millsap (31), Devin Harris (24) - Andrea Bargnani, Linas Kleiza (beide 25)

Toprebounder: Derrick Favors (12), Paul Millsap (11) - DeMar DeRozan (8)

Topassistgeber: Devin Harris (6) - Jerryd Bayless, Jose Calderon (beide 7)

Sacramento Kings (6-13) - Denver Nuggets (13-5) 93:122

Topscorer: Jimmer Fredette (19), DeMarcus Cousins (17) - Danilo Gallinari (23), Nene (16)

Toprebounder: DeMarcus Cousins (15) - Kosta Koufos (7), Kenneth Faried (6)

Topassistgeber: Tyreke Evans (7), Isaiah Thomas (6) - Andre Miller (10)

Golden State Warriors (6-11) - Portland Trail Blazers (11-8) 101:93

Topscorer: Stephen Curry (32), David Lee (26) - LamArcus Aldridge (18), Nicolas Batum, Jamal Crawford (beide 16)

Toprebounder: Ekpe Udoh (7) - Marcus Camby (16)

Topassistgeber: Monta Ellis (12), Stephen Curry (7) - Raymond Felton (7)

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