Dienstag, 21.12.2010

NBA-Schlaglichter

Magic stolpern in die nächste Verlegenheit

Trotz der Monster-Trades der letzten Tage verlieren die Orlando Magic weiter - auch gegen einen vermeintlichen Lieblingsgegner. Die Washington Wizards verzichten noch auf ihren Neuzugang, gewinnen aber deutlich. Die Golden State Warriors verlieren daheim gegen Houston, stellen aber den Star des Tages. Dazu bekommt ihr Rookie Standing Ovations.

Gilbert Arenas konnte sich beim Debüt für die Orlando Magic kaum mal richtig in Szene setzen
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Gilbert Arenas konnte sich beim Debüt für die Orlando Magic kaum mal richtig in Szene setzen

Atlanta Hawks (18-12) - Orlando Magic (16-11) 91:81

Orlando war nach den Monster-Trades mit Phoenix und Washington das einzige Team, das seine Neuzugänge aufs Feld schickte, musste von allen drei Mannschaften aber den größten Rückschlag hinnehmen.

Nachdem Atlanta schon vor kurzem die jahrelange Durststrecke gegen die Magic beenden konnte, gewann das Team im zweiten Duell gleich wieder und zieht in der Southeast Division vorerst an seinem Rivalen vorbei. Orlando spielte mit der erwarteten Starting Five aus Nelson, Richardson, Türkoglu, Bass und Howard. Arenas kam von der Bank.

Die drei Neuen kamen zusammen aber lediglich auf 6 Treffer bei 23 Versuchen und insgesamt 27 Punkte. Zu wenig gegen die Hawks, die in Al Horford (24 Punkte, 11 Rebounds) ihren besten Spieler hatten.

Dwight Howard machte 19 Punkte und griff 20 Rebounds ab, aber es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das Team harmoniert. Gut für Dallas: Die Mavs treffen Dienstagnacht auf ihrer Reise durch Florida auf Orlando.

Indiana Pacers (13-14) - New Orleans Hornets (16-12) 94:93

What a finish in Indianapolis! In einer dramatischen Schlussphase ging es hin und her: Erst brachte David West (18 Punkte) seine Hornets mit einem Dreipunktspiel in Front, dann kontert Pacers-Forward James Posey (fünf Dreier in 19 Minuten), bevor erneut West per Jumper für eine hauchdünne Führung der Gäste sorgt.

Indiana mit der Auszeit und einem letzten Versuch. Danny Granger (27 Punkte) probiert's aus der Distanz, alle New-Orleans-Spieler veruchen, ihn dabei zu stören.

Das Problem: Es war gar nicht der letzte Versuch. Plötzlich steht Mike Dunleavy unter dem Korb frei, tippt Grangers Fehlwurf mit der Schlusssirene in den Korb - und die Pacers gewinnen das Spiel.

"Ich habe gesehen, dass mein Gegenspieler zu Granger gerannt ist", erklärte Dunleavy. "Da bin ich einfach auf direktem Weg zum Korb."

Washington Wizards (7-19) - Charlotte Bobcats (9-18) 108:75

Neuzugang Rashard Lewis machte noch gar nicht mit, und trotzdem läuft es nach dem Trade bei den Wizards. Nach sieben Pleiten gelang den Hauptstädtern ein gewaltiger Befreiungsschlag und man muss sich fragen: War das Loswerden von Gilbert Arenas vielleicht wichtiger als das Holen von Lewis?

Nick Young ist zwar ein Kumpel von Arenas, wirkte aber trotzdem befreit: Mit 21 Zählern war er bester Scorer auf dem Parkett. "Ich war immer darauf eingestellt, von der Bank zu kommen. Das ist nicht einfach. Vielleicht kann ich mich jetzt als Starter beweisen", erklärte Young seine Leistung.

Die Bobcats derweil sind ohne Gerald Wallace eine absolute Gurkentruppe. "Die ersten zehn Angriffe konnte Washington locker scoren. Danach war eigentlich schon alles gelaufen", war Coach Larry Brown enttäuscht von seinem Team.

Am Rande verkündete Wizards-Trainer Flip interessante Gedankenspiele: Er plane, Ex-Maverick Josh Howard zum Aushilfs-Point-Guard zu machen, so lange John Wall verletzt ist. Der gelernte Small Forward kam gegen Charlotte von der Bank und machte 6 Punkte.

Golden State Warriors (9-18) - Houston Rockets (13-15) 112:121

Die Bay Area hat einen neuen Publikumsliebling: Rookie Ekpe Udoh begeisterte die Fans in der Oracle Arena mit seiner Leistung dermaßen, dass sie ihm im vierten Viertel mit Standing Ovations huldigten. Der Nummer-Sechs-Pick des Drafts hatte gerade einen Putback-Dunk mit links versenkt und gefühlte zwei Sekunden später unter dem eigenen Korb einen vermeintlich offenen Korbleger von Courtney Lee emphatisch in die Ränge geblockt.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1996: Chicago Bulls (4-2 gegen Seattle Supersonics). Finals MVP: Michael Jordan
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1998: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2002: L.A. Lakers (4-0 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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Udoh hatte den Saisonstart verpasst, Kritiker befürchteten schon einen Fehleinkauf. Aber wenn er so weiter macht, wird er den Warriors noch viel Freude machen. Udoh spielte 25 Minuten und verbuchte 5 Punkte, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Blocks.

Geradezu überragend war zudem Monta Ellis (44 Punkte, 15 von 20 aus dem Feld). Das alles nütze aber nichts, weil die Defense erneut viel zu porös war und jedem Rockets-Starter zweistellige Punktzahlen gestattete. Bester Mann: Kevin Martin (30).

L.A. Clippers (8-21) - Minnesota Timberwolves (6-23) 113:90

Na, das sieht doch mal ganz gut aus, liebe Clippers! Drei Siege in Folge, wo kommen die denn her? Nach Detroit und Chicago mussten nun die Wolves dran glauben. Die sind das Verlieren natürlich gewohnt.

In Bezug auf die Clippers reden alle immer nur von Blake Griffin, der genau wie Ryan Gomes 22 Punkte und 10 Rebounds verbuchte. Aber die Personalie Eric Gordon sollte man nicht vergessen. Der Shooting Guard hat nach dem WM-Sieg in der Türkei den nächsten Schritt gemacht, ist Topscorer des Teams und wäre ein All-Star-Kandidat - wenn er für ein anderes Team spielen würde.

Gegen Minnesota standen starke 36 Zähler zu Buche. Ebenfalls auffällig: Baron Davis, der mal wieder von Beginn an ran durfte und es Coach Vinny Del Negro mit 12 Assists dankte.

Portland Trail Blazers (15-14) - Milwaukee Bucks (10-16) 106:80

Topscorer: LaMarcus Aldridge (29), Wesley Matthews (22) - John Salmons (23), Keyon Dooling (12)

Toprebounder: LaMarcus Aldridge (19), Wesley Matthews (6) - Luc Richard Mbah a Moute (7), Andrew Bogut, Jon Brockman (je 5)

Topassistgeber: Andre Miller (9), Rudy Fernandez (7) - Keyon Dooling (5), Earl Boykins (3)

Milwaukee Bucks müssen lange auf Brandon Jennings verzichten

San Antonio Spurs (24-3) - Phoenix Suns (13-14) 118:110

Topscorer: Gary Neal (22), Tim Duncan - Jared Dudley (27), Grant Hill (19)

Toprebounder: Tim Duncan (15), DeJuan Blair (8) - Robin Lopez (7), Channing Frye (6)

Topassistgeber: Tim Duncan (6), DeJuan Blair, Tony Parker (je 4) - Steve Nash (10), Goran Dragic (4)

Cleveland Cavaliers (8-20) - Utah Jazz (20-9) 90:101

Topscorer: Daniel Gibson (29), Mo Williams (16) - C.J. Miles (22), Raja Bell, Paul Millsap (je 19)

Toprebounder: J.J. Hickson (9), Mo Williams, Antawn Jamison (je 6) - Al Jefferson (13), Paul Millsap (7)

Topassistgeber: Mo Williams (10), Daniel Gibson (4) - Deron Williams (10), C.J. Miles (5)

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