Montag, 09.08.2010

NBA: News und Gerüchte

Van Gundy: "Miami wird den Rekord brechen"

Jeff Van Gundy ist sich sicher, dass die Miami Heat in der kommenden Saison mehr als 72 Spiele gewinnen und den Rekord der Chicago Bulls brechen werden. Derweil denkt Rasheed Wallace über einen Rücktritt vom Rücktritt nach - und US-Präsident Barack Obama zockt mit LeBron James und Co.

LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh gelten jetzt schon als Titelfavorit Nummer eins
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LeBron James, Dwyane Wade und Chris Bosh gelten jetzt schon als Titelfavorit Nummer eins

73 Siege für die Miami Heat? Dass die Miami Heat mit Dwyane Wade, LeBron James, Chris Bosh und Co. ab sofort ein ganz heißer Titelkandidat sind, ist klar. Aber geht es nach Jeff Van Gundy, brauchen die anderen Teams fast gar nicht mehr anzutreten.

Der Ex-Coach und jetzige TV-Experte glaubt, dass Miami nicht zu stoppen sein wird. "Die Heat werden den NBA-Rekord für die meisten Siege in einer Saison brechen", sagte Van Gundy im "Miami Herald". Aktuell gehört dieser Rekord immer noch Michael Jordans Chicago Bulls, die in der Saison 1995-96 eine 72-10-Bilanz aufstellten.

Damit ist es aber noch nicht genug mit möglichen neuen Rekorden. Van Gundy weiter: "Ich glaube, dass sie auch eine echte Chance haben, die 33-Spiele-Siegesserie der Lakers zu toppen. Und nur die Lakers haben überhaupt eine geringe Chance, die Heat in einer Playoff-Serie zu schlagen. Die Heat werden in der kommenden Saison nie zwei Spiele in Folge verlieren."

Van Gundy glaubt, dass Miamis Team "unverteidigbar" ist und "nach Belieben" scoren wird. Dazu käme mit Erik Spoelstra ein Coach, der dafür sorgen wird, dass die Heat auch defensiv zu den Top-3-Teams der NBA zählen werden. Van Gundys Fazit: "Die anderen 29 Teams sollten besser hoffen, dass der Lockout ein Jahr nach vorne verschoben wird."

Hintergrund: Nach der nächsten Saison könnte es aufgrund eines drohenden Tarifstreits zu einem Lockout kommen.

Die besten und schlechtesten Teams
Unerreicht: Die Bulls der Jordan-Ära. Der Rekord von 72 Siegen der Bulls aus der Saison 1995/96
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Unerreicht: Die Bulls der Jordan-Ära. Der Rekord von 72 Siegen der Bulls aus der Saison 1995/96
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An zweiter Stelle: Die Los Angeles Lakers der Saison 1971/72 mit dem legendären Wilt Chamberlain und 69 Siegen, gleichauf mit den Bulls der Spielzeit 96/97
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An zweiter Stelle: Die Los Angeles Lakers der Saison 1971/72 mit dem legendären Wilt Chamberlain und 69 Siegen, gleichauf mit den Bulls der Spielzeit 96/97
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Mit 68 Siegen sind die Philadelphia 76ers von 1966/67 das viertbeste Team aller Zeiten. Deren Superstar: Wilt Chamberlain
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Mit 68 Siegen sind die Philadelphia 76ers von 1966/67 das viertbeste Team aller Zeiten. Deren Superstar: Wilt Chamberlain
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Die fünftbeste Bilanz weisen die Celtics von 1972/73 auf. 68 Siege holte sich das Team, ohne Bill Russell oder Larry Bird, dafür mit Don Nelson
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Die fünftbeste Bilanz weisen die Celtics von 1972/73 auf. 68 Siege holte sich das Team, ohne Bill Russell oder Larry Bird, dafür mit Don Nelson
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Den sechsten Platz teilen sich Bulls, Lakers, Celtics und Mavericks. Ja, die Mavs von 2006, die 67 Siege holten, um in Runde 1 an den Warriors zu scheitern
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Den sechsten Platz teilen sich Bulls, Lakers, Celtics und Mavericks. Ja, die Mavs von 2006, die 67 Siege holten, um in Runde 1 an den Warriors zu scheitern
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Ein Rekord für die Ewigkeit? 1973 stellten die Philadelphia 76ers den Allzeit-Negativ-Rekord von 73 Niederlagen bei 9 Siegen auf
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Ein Rekord für die Ewigkeit? 1973 stellten die Philadelphia 76ers den Allzeit-Negativ-Rekord von 73 Niederlagen bei 9 Siegen auf
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Auf dem geteilten zweiten Platz liegen die Mavericks von 1993 mit nur 11 Siegen und 71 Niederlagen unter Coach Richie Adubato...
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Auf dem geteilten zweiten Platz liegen die Mavericks von 1993 mit nur 11 Siegen und 71 Niederlagen unter Coach Richie Adubato...
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Nicht besser waren die Denver Nuggets 1998. Sinnbildlich hierfür schauen fünf Spieler der Nuggets Dale Davis von den Pacers beim Dunking zu
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Nicht besser waren die Denver Nuggets 1998. Sinnbildlich hierfür schauen fünf Spieler der Nuggets Dale Davis von den Pacers beim Dunking zu
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Geht es um die größten Loser der NBA, dürfen die Clippers natürlich nicht fehlen. Und wer ist der einsame Clipper auf diesem Bild? Mike Woodson!
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Last but not least: Die New Jersey Nets von 2010. Nur 12 Siege bedeuten einen geteilten fünften Platz mit den Clippers von 1987 - Glückwunsch
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Last but not least: Die New Jersey Nets von 2010. Nur 12 Siege bedeuten einen geteilten fünften Platz mit den Clippers von 1987 - Glückwunsch
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Tritt Rasheed doch nicht zurück? Es wird seit Wochen als sicher angesehen, dass Rasheed Wallace seine Karriere beendet, aber völlig entschieden ist die Sache wohl noch nicht.

"Ich weiß, dass Rasheed darüber nachdenkt, noch einmal zurückzukommen", sagte Neu-Celtic Shaquille O'Neal und schickte gleich eine Botschaft hinterher: "Komm noch einmal für ein oder zwei Jahre zurück, Rasheed!"

Sollte Wallace in der nächsten Saison bei den Celtics spielen, hätten sie mit Kevin Garnett, Glen Davis, Jermaine O'Neal, Kendrick Perkins (wenn dieser wieder fit ist), Semih Erden, Shaq und Wallace einen extrem tief besetzten Frontcourt.

Obama spielt mit NBA-Stars: Barack Obama hat sich mit einem Basketball-Staraufgebot selbst ein verspätetes Geschenk zu seinem 49. Geburtstag am 4. August gemacht.

Der US-Präsident traf sich am Sonntag mit 16 prominenten Korbjägern zu einem "Spielchen" in einer Sporthalle in Washington, darunter die NBA-Superstars Kobe Bryant (Los Angeles Lakers), LeBron James (Miami Heat) und Carmelo Anthony (Denver Nuggets) sowie der frühere Lakers-Star Earvin "Magic" Johnson.

Das Spiel wurde für im Krieg verwundete US-Truppen-Mitglieder veranstaltet. Im Anschluss an das sportliche Vergnügen feierte Basketball-Fan Obama mit einigen der Spieler sowie Freunden und Familie im Garten des Weißen Hauses mit einem Barbecue seinen Ehrentag.

Pistons wollen McGrady

SPOX

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