Montag, 01.03.2010

NBA-Schlaglichter

Lange Zwangspause für Shaq

Die Cleveland Cavaliers haben nicht einmal gespielt und trotzdem verloren, denn Center Shaquille O'Neal wird wohl bis zum Ende der Regular Season ausfallen. Die Lakers gewinnen derweil auch fast ohne Kobe Bryant ein Statement-Game und die Spurs besiegen die Suns knapp.

Shaquille O'Neal hat in dieser Saison einen Schnitt von 12 Punkten und 6,7 Rebounds
© Getty
Shaquille O'Neal hat in dieser Saison einen Schnitt von 12 Punkten und 6,7 Rebounds

Shaquille O'Neal muss unters Messer. Der Center der am Sonntag spielfreien Cleveland Cavaliers wird am rechten Daumen operiert und wird wohl sechs bis acht Wochen - also bis zum Ende der Regular Season - ausfallen.

Bitter für die Cavs, aber noch Glück im Unglück, schließlich soll Shaq vor allem in den Playoffs eine wichtige Rolle unter dem Korb spielen. "Wir werden das schon hinkriegen", sagte Point Guard Mo Williams. "Wir werden uns dem Sturm stellen, während der große Mann sich ein bisschen ausruht."

Los Angeles Lakers (45-15) - Denver Nuggets (39-20) 95:89

So etwas nennt man dann wohl ein Statement. Im Duell der beiden besten Teams im Westen besiegten die Lakers die Nuggets, obwohl ihr Superstar Kobe Bryant einen rabenschwarzen Tag erwischte. Bryant schoss nur 17,6 Prozent aus dem Feld und kam nicht über 14 Punkte hinaus.

Trotzdem reichte es zum Lakers-Sieg. Denn anstelle von Bryant sprangen eben andere Spieler in die Bresche. Lamar Odom kam auf 20 Punkte und 12 Rebounds, Pau Gasol steuerte 15 Punkte und 14 Rebounds bei. Dazu kamen 17 Punkte und 6 Steals von Ron Artest.

San Antonio Spurs (33-24) - Phoenix Suns (37-24) 113:110

Manchmal sind es die einfachen Dinge des Lebens, die einen zur Verzweiflung bringen können. An diesem Tag war es ein popliger Slam Dunk, der die Suns eine mögliche Overtime bei den Spurs kostete.

Ausgerechnet Jason Richardson, zweimaliger Slam-Dunk-Champion, dunkte 41 Sekunden vor Schluss auf den Ring und verpasste so den Ausgleich für die Suns. Aber er nahm's gelassen: "Ich vergebe nicht gerne Dunks, vor allem nicht in der Crunch Time. Aber solche Sachen passieren eben, da kann man nichts machen."

Ob ihm da alle seine Teamkollegen zustimmen? Amare Stoudemire wird sich sicher nicht gefreut haben, dass seine Saisonbestmarke von 41 Punkten inklusive 12 Rebounds für die Katz war.

Die Cheerleader der NBA
Sie heizen die Stimmung in den NBA-Hallen an: die Cheerleader
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Orlando Magic (40-20) - Miami Heat (29-31) 96:80

Wenigstens eine gute Nachricht gab es an diesem Abend für die Heat. Superstar Dwyane Wade ist nach vier Spielen Verletzungspause wieder dabei. Trotzdem gab es bei den bärenstarken Magic nichts zu holen.

Wade machte zwar 21 Punkte, aber 17 davon schon in der ersten Halbzeit. Danach ging ihm ein wenig die Puste aus. "Ich war noch ein bisschen eingerostet", gab er zu.

Auch Magic-Star Dwight Howard erwischte mit nur 7 Punkten und 5 Rebounds einen schlechten Tag. Aber der Rest des Teams, bei dem jeder einzelne Spieler punktete und mindestens zwei Rebounds holte, machte das wett. "Wenn jeder gut spielt, braucht niemand großartig zu spielen", resümierte Jameer Nelson (12 Punkte).

New Jersey Nets (6-53) - Washington Wizards (21-36) 85:89

Es ist eben nicht jedes Team so schwach wie die Boston Celtics. Okay, die Celtics sind auch nicht immer so erbärmlich wie bei ihrer peinlichen Heimpleite gegen die Nets, aber trotzdem hätte man in New Jersey nichts dagegen gehabt, wenn auch die Wizards einen ähnlich schwarzen Tag erwischt hätten.

Haben sie aber nicht, und folglich setzte es nach dem sechsten Sieg nun die 53. Pleite der Saison. Dabei lief es eigentlich super, die Nets führten auch dank 20 Punkten und 19 Rebounds von Yi Jianlian schon mit 14 Punkten. Doch dann drehten Andray Blatche mit einem Karriere-Rekord von 36 Punkten sowie 15 Rebounds und Randy Foye mit zwei entscheidenden Jumpern in der Schlussphase den Spieß doch noch um.

Sacramento Kings (20-39) - Los Angeles Clippers (24-35) 97:92

Die Clippers können es einfach nicht. Sie können nicht außerhalb ihres geliebten Los Angeles gewinnen. In Sacramento - wahrlich keiner NBA-Festung - setzte es die fünfte Auswärts-Pleite in Folge und sogar die neunte im zehnten Spiel. Daran änderten auch 18 Punkte und 11 Rebounds von Chris Kaman nichts.

Bei den Kings überzeugte ausnahmsweise mal die Defense. Obwohl sie nur 37 Prozent aus dem Feld trafen, reichte die beste Defensiv-Leistung der Saison aus, um den 15. Heimsieg zu landen. Nur 92 Punkte, so wenige hatten die Kings in dieser Saison noch nie zugelassen.

Die weiteren Spiele der Nacht:

Atlanta Hawks (37-21) - Milwaukee Bucks (30-29) 106:102 OT

Topscorer: Johnson (24), Smith (22), Horford (17) - Salmons (32), Stackhouse (20)

Toprebounder: Smith (15), Horford (10) - Bogut (9), Salmons, Ilyasova (8)

Oklahoma City Thunder (35-23) - Toronto Raptors (31-27) 119:99

Topscorer: Durant (29), Green (20) - Bargnani, Weems (beide 14)

Toprebounder: Ibaka (10), Durant, Green (beide 6) - Johnson (11), DeRozan (7)

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