Montag, 15.03.2010

NBA-Schlaglichter

Hot and cold

Die Bobcats, Bucks, Thunder und Blazers sind in letzter Zeit richtig heiß gelaufen, die Raptors dagegen mal überhaupt nicht. Die Cavs dominieren derweil erneut die Celtics.

Stephen Jackson und die Bobcats haben in dieser Saison schon viele Top-Teams geschlagen
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Stephen Jackson und die Bobcats haben in dieser Saison schon viele Top-Teams geschlagen

Cleveland Cavaliers (52-15) - Boston Celtics (41-24) 104:93

Geht man nach den Eindrücken der Regular Season spricht wenig dafür, dass Boston in den Playoffs Cleveland gefährden kann. Die Cavaliers hatten die Celtics zum wiederholten Male im Griff.

LeBron James drehte in der zweiten Hälfte mit 24 Punkten auf und verbuchte insgesamt 30 Zähler, 8 Rebounds, 7 Assists, 3 Blocks und 2 Steals. Anderson Varejao kam von der Bank und lieferte neben der gewohnten Unmenge an Energie 17 Punkte und 10 Rebounds.

"Ein Spieler hat das Spiel komplett dominiert - und das war Varejao", sagte Celtics-Coach Doc Rivers. Bei Boston traf Ray Allen (20 Punkte) am besten.

Milwaukee Bucks (36-29) - Indiana Pacers (21-45) 98:94

Die Bucks machten es im letzten Viertel spannender als nötig, aber was zählt, ist das Ergebnis: der sechste Sieg in Folge. Milwaukee bleibt heiß und ist vom fünften Rang in der Eastern Conference nicht mehr wegzubekommen.

Gegen die Pacers zeigte Jerry Stackhouse mit 20 Punkten in 24 Minuten, was für ein wertvoller Spieler er noch sein kann. Andrew Bogut steuerte 17 Zähler und 12 Rebounds zum Erfolg bei. Danny Granger erzielte 29 Punkte für die Pacers.

Orlando Magic (47-21) - Charlotte Bobcats (34-31) 89:96

Ebenso heiß wie die Bucks sind die Bobcats, die in Orlando auch ihr sechstes Spiel in Serie gewannen und damit den Franchise-Rekord einstellten. Und wie beeindruckend sie das schafften!

Ohne den am Knöchel verletzten Gerald Wallace entschied Charlotte das Spiel mit einem späten 12:3-Run und zeigte deutlich, was für ein unangenehmer Gegner sie in den Playoffs sein werden. Stephen Jackson war mit 28 Punkten, 6 Rebounds und 6 Assists mal wieder der beste Mann auf dem Platz.

Dwight Howard lieferte 27 Punkte und 16 Rebounds für Orlando. "Wir haben überhaupt nichts gut gemacht", war Magic-Coach Stan Van Gundy sauer.

Oklahoma City Thunder (41-24) - Utah Jazz (42-24) 119:111

Nicht nur Milwaukee und Charlotte sind aktuell "in the zone", auch die Thunder eilen von Sieg zu Sieg. Gegen Utah feierte Oklahoma City den fünften Erfolg nacheinander und rückte damit ganz dicht an die Jazz heran.

35 Punkte von Kevin Durant, 30 Punkte und 11 Assists von Russell Westbrook, als Team eine Wurfquote von über 60 Prozent - viel besser kann man kaum Basketball spielen.

Die Thunder profitierten allerdings auch davon, dass Utah ohne die verletzten Mehmet Okur, Andrei Kirilenko und Ronnie Price antreten musste. Wesley Matthews (29 Punkte) und Deron Williams (27 Punkte, 14 Assists) hielten zwar gut dagegen, aber zum Sieg reichte es eben nicht.

NBA: Die besten Spieler aller Zeiten
Scottie Pippen wurde in die Hall of Fame aufgenommen - und Michael Jordan himself hielt die Rede
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Der Größte überhaupt? Michael Air Jordan (r.) gewann zwischen 1991 und 1998 sechs NBA-Titel mit den Chicago Bulls. 2009 wurde er in die Hall of Fame aufgenommen
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Point Guard Earvin Magic Johnson (l.) feierte mit den Los Angeles Lakers in den 80er-Jahren fünf Meistertitel. Er wurde außerdem neun Mal ins All-NBA First Team gewählt
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Center Hakeem Olajuwon (M.) erzielte als einer von acht Spielern über 20.000 Punkte in der NBA. 1994 und 1995 wurde er Champion mit den Houston Rockets
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Eine lebende Legende: Center Bill Russell gewann mit den Boston Celtics elf Meisterschaften und hält damit bis heute den Rekord
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John Stockton (l.) ist einer der besten Passgeber aller Zeiten. In Seiner Karriere brachte er es in 1.504 Partien auf überragende 15.806 Assists
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Jerry West sagte über ihn: "Er war einer der spektakulärsten Shooter, die der Basketball je gesehen hat". Elgin Baylor (#22) stand zwischen 1959-69 zehn Mal im All-NBA First Team
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Er spielte zwischen 1981 und 1994 für die Detroit Pistons und wurde als Anführer der "Bad Boys" zwei Mal Champion: Isiah Thomas (r.)
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Pistol Pete Maravich (#44) war ein herausragender Distanzschütze. Er spielte von 1970-80 für die Atlanta Hawks und wurde 1987 in die Hall of Fame aufgenommen
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Shaquille O'Neal (l.) und Kobe Bryant gewannen nicht nur drei Meisterschaften zusammen: 2009 teilten sie sich auch den MVP-Titel beim All-Star-Game in Phoenix
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Center Wilt Chamberlain (#13) war in seiner Zeit kaum zu stoppen. Er erzielte in seiner Karriere im Schnitt überragende 30,1 Punkte und wurde zwei Mal Champion
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Spektakuläre Dunkings waren sein Markenzeichen: Dominique Wilkins. The Human Highlight Film erzielte über 25.000 Punkte und ist Mitglied der Hall of Fame
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Er gewann nie eine Meisterschaft, trotzdem ist Karl Malone einer der größten Spieler aller Zeiten: Mit 36.928 Punkten liegt er in der ewigen Scorer-Liste der NBA auf Rang zwei
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Ist nicht nur in New York eine Legende: Patrick Ewing (#33). Sein Trikot wurde retired, seine Nummer wird bei den Knicks also nie mehr vergeben
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Shooting Guard George Gervin (#44) in Aktion. Der Iceman war stolze vier Mal Topscorer einer NBA-Saison. Er spielte für die San Antonio Spurs und Chicago Bulls
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Larry Bird spielte 13 Jahre lang für Boston in der NBA und war einer der großen Stars in den 80er-Jahren. Insgesamt gewann er mit den Celtics drei Meistertitel
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The Twin Towers, Tim Duncan (l.) und David Robinson, bildeten für die San Antonio Spurs mehrere Jahre ein Traumduo unter den Brettern der Liga
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Moses Malone war zwischen 1974 und 1995 (!) erst in der ABA, später in der NBA aktiv und gehört mit insgesamt 27.409 Punkten zu den erfolgreichsten Spielern überhaupt
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Seiner Silhouette ist das heutige NBA-Logo nachempfunden: Jerry West (r.) wurde nie MVP, trotzdem ist er einer der besten Shooting Guards aller Zeiten
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Was für eine Ästhetik: Oscar Robertson (#1) schaffte 61/62 etwas Einmaliges. Er schloss die Saison mit einem durchschnittlich zweifachen Punktewert in drei stat. Kategorien ab
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Clyde Drexler (r.) erreichte als 24. Spieler der Liga-Geschichte die 20.000-Punkte-Marke. Insgesamt zehn Mal nahm der Guard an einem All-Star-Game teil
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Small Forward Scottie Pippen (r.) lief in den 90er-Jahren zu großer Form auf. An der Seite von Michael Jordan wurde er sechsfacher Meister mit den Chicago Bulls
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Defensivspezialist Kevin McHale spielte zwischen 1980 und 1993 für die Boston Celtics. Zusammen mit Larry Bird holte er drei Titel, seit 1999 ist er ein Hall-of-Famer
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Portland Trail Blazers (41-28) - Toronto Raptors (32-33) 109:98

Auch die Blazers arbeiten an einer ganz anständigen Siegesserie. Gegen Toronto landete Portland dank einer exzellenten Teamleistung den vierten Sieg in Serie.

LaMarcus Aldridge und Nicolas Batum waren mit jeweils 22 Punkten die Topscorer, Brandon Roy kam auf 20 Zähler, und auch die beiden anderen Starter Marcus Camby (12 und 6) und Andre Miller (13 und 7) spielten sehr ordentlich.

In die ganz andere Richtung geht es bei den Raptors. Nach der fünften Pleite in Folge, der neunten in den letzten zehn Spielen, gerät der Playoff-Einzug immer mehr in Gefahr. Toronto liegt zwar noch auf Rang acht, aber auch nur, weil Chicago (7 Niederlagen in Serie) aktuell noch mieser ist. Nur Chris Bosh (28 Punkte) alleine genügt eben einfach nicht.

Die weiteren Spiele aus der Nacht:

Miami Heat (35-32) - Philadelphia 76ers (23-43) 104:91

Topscorer: Dwyane Wade (38), James Jones (14) - Jason Kapono (17), Andre Iguodala (15)

Toprebounder: Udonis Haslem (12), Jermaine O'Neal (8) - Elton Brand (10), Samuel Dalembert (9)

Phoenix Suns (41-26) - New Orleans Hornets (32-35) 120:106

Topscorer: Amare Stoudemire (36), Jason Richardson (20) - Marcus Thornton (28), David West (24)

Toprebounder: Amare Stoudemire (12), Grant Hill (7) - Emeka Okafor (12), David West (7)

Sacramento Kings (23-44) - Minnesota Timberwolves (14-53) 114:100

Topscorer: Tyreke Evans (29), Donte Greene (19) - Al Jefferson (22), Wayne Ellington (15)

Toprebounder: Tyreke Evans (9), Donte Greene (8) - Al Jefferson (10). Ryan Hollins (7)

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