Donnerstag, 25.02.2010

NBA-Schlaglichter

Batman, Superman, Ginobiliman

Es war die Aktion des Tages: Manu Ginobili hat mit einem unglaublichen Block Kevin Durant und die Thunder nachhaltig geschockt. Die Chancen der Mavs auf eine Drew-Gooden-Rückkehr sind deutlich gesunken, Dwight Howard bricht einen Shaq-Rekord.

Kommt ein Argentinier geflogen: Manu Ginobili blockt Kevin Durant
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Kommt ein Argentinier geflogen: Manu Ginobili blockt Kevin Durant

San Antonio Spurs (32-23) - Oklahoma City Thunder (33-23) 95:87

Das nennt man einen "Game-Changer". Eine Aktion, die den Verlauf einer gesamten Partie nachhaltig verändert. Beim Heimspiel der Spurs gegen die formstarken Thunder stand es Spitz auf Knopf.

San Antonio lag drei Minuten vor dem Ende mit nur einem Punkt vorne, als Oklahoma Citys MVP-Kandidat Kevin Durant einen Tempo-Gegenstoß mit einem krachenden Dunk krönen wollte. Doch von der Seite kam der nicht wirklich als Sprungwunder bekannte Manu Ginobili angeflogen und blockte Durant auf spektakuläre Weise.

Der Block im Video bei ESPN!

Von diesem Schock sollten sich Durant wie auch die Thunder nicht mehr erholen. Erstmals nach 29 Spielen erzielte Durant weniger als 25 Punkte (nämlich 21), zum zweiten Mal nach einer Serie von neun Siegen verlor OKC eine Partie.

"Das war ein großartiger Block, das muss man ihm lassen", sagte Durant, der immerhin 12 Rebounds  abgriff. Ginobili, mit 26 Punkten und 9 Rebounds auch so schon der beste Spieler der Spurs, bekam ebenfalls Lob von Gäste-Coach Scott Brooks: "Das war unglaublich. Das muss ein Superheld gewesen sein."

Gar nicht so super war hingegen die Leistung des angeschlagenen Spurs-Spielmachers Tony Parker (4 Punkte in 26 Minuten). Flop-Zugang Richard Jefferson, mittlerweile aus der Starting Five rotiert, lieferte lediglich 9 Zähler.

Los Angeles Clipperrs (23-33) - Detroit Pistons (21-35) 97:91

Die Hoffnung von Dallas, dass die Clippers den Ex-Maverick Drew Gooden aus dem Vertrag entlassen, damit dieser wieder nach Texas zurückkehren kann, ist ein offenes Geheimnis.

Nur: Warum sollte L.A. den Mavs den Gefallen tun? Denn Gooden zeigte bei seinem ersten Starting-Five-Einsatz gegen Detroit eine bärenstarke Vorstellung (20 Punkte, 13 Rebounds) und war mit Chris Kaman (21 Punkte, 15 Rebounds) der Garant für den dritten Erfolg hintereinander.

Bei Detroit erwischte Ben Gordon einen rabenschwarzen Abend (0 Punkte) und selbst Topscorer Rip Hamilton (21) erging es nicht viel besser. 7 Sekunden vor dem Ende vergab er 3 Freiwürfe (!) in Serie. Hätte er alle getroffen, wäre Detroit auf 94:95 herangekommen.

Toronto Raptors (31-25) - Portland Trail Blazers (34-26) 87:101

Warum groß herumreden, wenn die Sache so klar ist: "Wir konnten Andre Miller und Brandon Roy nicht stoppen. Sie waren einfach besser als wir", sagte Raptors-Coach Jay Triano.

Im Klartext: Miller lieferte 18 Zähler, 7 Rebounds sowie 10 Assists bei 0 Turnover, Backcourt-Kollege Roy schenkte Toronto 20 Punkte ein. Die Raptors wiederum hatten in Hedo Turkoglu (24) den besten Scorer.

Chicago Bulls (30-27) - Indiana Pacers (19-38) 120:110

Neue Spieler, neues Glück: Die Bulls haben sich in der Trading-Phase zwar nicht wirklich verstärkt, vom Namen her ist der Kader vielleicht sogar schwächer geworden - dennoch läuft es plötzlich wieder. Der Erfolg gegen Indiana war der 5. Sieg in den letzen 6 Spielen.

Stark: Luol Deng (31 Punkte) und Derrick Rose (23), der mit 9 Rebounds und 8 Assists ein Triple-Double knapp verpasste. Für Indiana, das 6 der letzten 7 Partien verlor, überzeugten Brandon Rush (21) sowie Danny Granger (20).

Houston Rockets (28-28) - Orlando Magic (39-19) 92:110

Dass Shaquille O'Neal es nicht wirklich gut findet, dass Dwight Howard den Spitznamen "Superman" übernommen hat, ist bekannt. Nun hat Howard seinem Center-Superstar-Vorgänger bei den Magic erneut etwas weggenommen: Mit dem 19. Double-Double in Folge brach Howard den Franchise-Rekord - gehalten von Shaq.

"Ich dachte schon, dass der Tag verflucht ist, weil ich schnell zwei Fouls hatte", sagte Howard  (30 Punkte, 16 Rebounds). "Aber ich blieb aggressiv."

Auf Seiten der Rockets war Aaron Brooks der Eifrigste (24 Punkte). Zugang Kevin Martin hingegen enttäuschte (5 von 14 für 19 Punkte).

Die Cheerleader der NBA
Sie heizen die Stimmung in den NBA-Hallen an: die Cheerleader
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Die weiteren Spiele aus der Nacht:

Atlanta Hawks (36-20) - Minnesota Timberwolves (14-45) 98:92

Topscorer: Josh Smith (27), Joe Johnson (21) - Kevin Love (19), Ryan Hollins (18)

Top-Rebounder: Al Horford (13), Josh Smith (10) - Kevin Love (12), Ryan Gomes, Al Jefferson, Ryan Hollins (alle 4)

Washington Wizards (20-35) - Memphis Grizzlies (29-28) 94:99

Topscorer: Andray Blatche (24), Al Thornton (16) - Zach Randolph (22), Rudy Gay, Marc Gasol (beide 20)

Top-Rebounder: Al Thornton (11), James Singleton (10) - Zach Randolph (9), Hamed Haddadi (8)

Milwaukee Bucks (28-28) - New Orleans Hornets (30-28) 115:95

Topscorer: Andrew Bogut (26), John Salmons (18) -

Top-Rebounder: Andrew Bogut (13), Luc Richard Mbah a Moute (10) -

Utah Jazz (37-20) - Charlotte Bobcats (27-29) 102:93

Topscorer: Carlos Boozer (33), Deron Williams (20) - Gerald Wallace (27), Tyrus Thomas (20)

Top-Rebounder: Carlos Boozer (16), Mehmet Okur (9) - Gerald Wallace (8), Boris Diaw, Stephen Jackson, Raymond Felton (alle 5)

Phoenix Suns (36-23) - Philadelphia 76ers (22-35)  106:95

Topscorer: Jason Richardson (24), Amare Stoudemire (22) - Andre Iguodala (20), Lou Williams (19)

Top-Rebounder: Robin Lopez (10), Jared Dudley, Grant Hill, Jason Richardson (alle 5) - Rodney Carney (8), Samuel Dalembert (7)

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