NBA-Schlaglichter

Kevin Durant for MVP?

Von SPOX
Mittwoch, 03.02.2010 | 09:27 Uhr
Thunder-Superstar Kevin Durant macht im Schnitt vier Punkte mehr als letzte Saison
© Getty
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Kevin Durant setzt seine bärenstarke Saison mit der nächsten Glanzleistung fort. Die Cavaliers sind generell nicht zu stoppen, die Nets natürlich schon, und die Clippers feiern die Rückkehr von Super-Kaman.

Cleveland Cavaliers (39-11) - Memphis Grizzlies (26-22) 105:89

Die Cavs sind momentan einfach nicht zu stoppen. Gegen Memphis feierte Cleveland den neunten Sieg in Folge, ihre letzten vier Spiele haben die Cavs mit durchschnittlich 19 Punkten Vorsprung gewonnen. Auch gegen die Grizzlies, die einen Tag nach ihrem emotionalen Sieg gegen die Lakers müde wirkten, war das Spiel praktisch schon nach dem ersten Viertel (28:16) gelaufen.

In Abwesenheit der verletzten Guards Mo Williams und Delonte West macht einfach LeBron James selbst das Spiel. Gegen die Grizzlies kam der Superstar auf 22 Punkte und 15 Assists - es war das fünfte Mal in den letzten sechs Spielen, dass er mindestens 10 Assists lieferte.

James sorgte außerdem für das Highlight des Abends, als er Ende der ersten Hälfte wie einst Michael Jordan 1991 in den NBA-Finals in der Luft stand und sich den Ball von der rechten auf die linke Hand legte, bevor er den Layup vollendete. "So gut war es nicht. Aber trotzdem danke", war James' Kommentar. Ein starker Shaquille O'Neal kam in nur 21 Minuten auf 13 Punkte, 13 Rebounds und 4 Blocks. Rudy Gay war mit nur 15 Punkten Topscorer bei Memphis.

Orlando Magic (33-16) - Milwaukee Bucks (21-26) 99:82

Der Januar war nicht der Monat des Vince Carter. Seine Wurfquote: 28 Prozent. Gegen die Bucks machte Carter jetzt sein bestes Spiel seit langer Zeit. Mit 17 Punkten, 10 Rebounds und 7 Assists verpasste er nur knapp ein Triple Double.

Interessant: Carters Ex-Coach bei den Nets, Lawrence Frank, ist seit kurzem bei den Magic als Berater tätig. Magic-Coach Stan Van Gundy sagt zwar, dass die Einbeziehung Franks nichts mit Carters Krise zu tun hatte, aber wer weiß... Neben Carter überzeugte bei Orlando, das auf die verletzten Jameer Nelson und Mickael Pietrus verzichten musste, Dwight Howard mit 22 Punkten, 11 Rebounds und 5 Blocks.

Bei den Bucks, die nach drei Siegen in Folge wieder eine Niederlage einstecken mussten, trafen Luke Ridnour und Charlie Bell mit jeweils 13 Zählern am besten. Brandon Jennings (2 Punkte, 1/7 aus dem Feld) spielte ganz schwach.

New Jersey Nets (4-43) - Detroit Pistons (16-31) 93:97

Nach ihrem Sieg gegen die Clippers haben die Nets jetzt drei exzellente Chancen auf weitere Erfolge nicht genutzt. Gegen Washington, Philadelphia und nun auch Detroit setzte es knappe Heimniederlagen.

Die Pistons beendeten dank Richard Hamilton (22 Punkte, 7 Assists) und Rodney Stuckey (21 Punkte, 8 Assists) und eines 10:2-Runs am Ende des Spiels ihre Niederlagenserie von fünf Spielen. Bei den Nets lieferten Brook Lopez (27 Punkte) und Devin Harris (24 Punkte, 14 Assists) gute Spiele ab, aber es brachte eben wieder mal gar nichts.

Für die Nets stehen als nächstes vier Auswärtsspiele, unter anderem in Boston und Cleveland auf dem Programm. Wenn man sich ihren Spielplan anschaut, kann man sich tatsächlich gut vorstellen, dass sie einen neuen NBA-Negativrekord aufstellen werden. Wie sollen diese Nets noch sechs Spiele gewinnen?

Chicago Bulls (23-23) - Los Angeles Clippers (21-27) 82:90

Was Chris Kaman doch für einen Unterschied macht! Ohne den am Sprunggelenk verletzten Center waren die Clippers zuletzt regelmäßig böse unter die Räder gekommen. Nun kehrte Kaman zurück - und schon feierte L.A. einen sehr respektablen Auswärtssieg in Chicago.

Kaman lieferte 21 Punkte, 11 Rebounds und 3 Assists und war damit gemeinsam mit Eric Gordon (24 Zähler) der bestimmende Mann bei den Clippers.

Für die Bulls, die so einen beeindruckenden West-Coast-Trip absolviert hatten, war es dagegen ein Rückfall in alte Zeiten. Chicago leistete sich 19 Ballverluste und Derrick Rose (16 Zähler, 7/20 aus dem Feld) war weit entfernt von der überragenden Form der letzten Wochen.

Oklahoma City Thunder (27-21) - Atlanta Hawks (30-17) 106:99

Kevin Durant Superstar. Beim Sieg gegen die Hawks lieferte Durant 33 Punkte und 11 Rebounds. Was folgte, waren laute "MVP, MVP"-Sprechchöre. Man muss sich wirklich mal überlegen, was Durant so leistet.

In den letzten 22 Spielen hat er 19 Mal mindestens 30 Punkte gemacht. Seit 22 Spielen hat er in jedem Spiel mindestens 25 Punkte erzielt - so eine Serie hatte zuletzt Allen Iverson vor neun Jahren hingelegt. Durant (29,69) fehlten nur 3 Punkte, um in der Scorerliste an Carmelo Anthony (29,74) vorbeizuziehen und sich auf Rang eins zu schieben.

Bei den Hawks konnte auch ein überragender Joe Johnson (37 Punkte) die dritte Niederlage in den letzten vier Spielen nicht verhindern.

Die weiteren Spiele der Nacht:

Indiana Pacers (17-32) - Toronto Raptors (26-23) 130:115

Topscorer: Danny Granger (23), Troy Murphy (20) - Chris Bosh (35), Andrea Bargnani (34)

Top-Rebounder: Troy Murphy (14), Roy Hibbert (9) - Chris Bosh (15), Amir Johnson (7)

Houston Rockets (26-22) - Golden State Warriors (13-34) 119:97

Topscorer: Aaron Brooks, Carl Landry (beide 24) - Monta Ellis (34), Stephen Curry (14)

Top-Rebounder: Chuck Hayes (13), Luis Scola, Aaron Brooks (beide 8) - Andris Biedrins (8), Ronny Turiaf, Coby Karl (beide 7)

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