NBA-Schlaglichter

Shaq durchbricht Schallmauer

Von SPOX
Mittwoch, 20.01.2010 | 09:32 Uhr
Shaquille O'Neal (r.) spielte für die Magic, Lakers, Heat, Suns und Cavaliers
© Getty
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Großer Tag für Shaquille O'Neal. Beim Sieg seiner Cleveland Cavaliers gegen die Toronto Raptors durchbrach er eine Schallmauer. Ähnliches gelang Dwyane Wade in Miami. LeBron James schrammte am Triple-Double vorbei.

Cleveland Cavaliers (32-11) - Toronto Raptors (21-21) 108:100

Es war ein ganz banaler Korbleger, mit dem Shaquille O'Neal (16 Punkte, 5 Rebounds) schon in der ersten Minute des Spiels NBA-Geschichte schrieb. Denn mit diesen zwei Punkten machte er sich zum erst fünften Spieler der Historie, der die Schallmauer von 28.000 Punkten durchbrochen hat. Vor ihm schafften das nur Kareem Abdul-Jabbar (38.387), Karl Malone (36.928), Michael Jordan (32.292) und Wilt Chamberlain (31.419).

"Ich bin glücklich, dass ich die Nummer fünf in dieser Liste bin. Das ist ein großer Meilenstein. Es liegen große Namen vor, aber auch hinter mir", sagte O'Neal und scherzte: "Ich habe so um die 5000 Freiwürfe in meiner Karriere verworfen. Wenn ich davon wenigstens die Hälfte getroffen hätte, dann wäre ich jetzt schon bei 30.000 Punkten angelangt."

Wie man viele Punkte und noch mehr schafft, zeigte ihm beim Sieg gegen die Raptors wieder einmal LeBron James. Er ist zwar noch weit von Shaq's 28.000 Punkten entfernt, aber an diesem Abend war er mit 28 Zählern, 11 Assists und 9 Rebounds deutlich stärker. Das Triple-Double verpasste er nur, weil er in der letzten Minute einen Ball beim Rebound fallen ließ.

Neben James, der kurioser Weise die Statistiken seines Teams in allen Rubriken (Punkte, Rebounds, Assists, Steals, Blocks) anführte, überzeugte Mo Williams mit 22 Punkten und 10 Assists. Bei Toronto war Chris Bosh mit 21 Punkten und 10 Rebounds Topscorer.

Miami Heat (21-19) - Indiana Pacers (14-27) 113:83

Ähnlich wie Shaq, nur zwei Nummern kleiner, machte es Dwyane Wade. Er durchbrach beim klaren Sieg seiner Heat das Schallmäuerchen von 11.000 Punkten. Viel wichtiger war ihm aber, dass er beim Wurf seinen Rhythmus gefunden hat. "Ich habe beim Wurf im Moment ein sehr gutes Gefühl", sagte Wade. "Mein erster Wurf war sogar ein Dreier. Das mache ich normalerweise nie."

Am Ende sprangen 32 Punkte für Wade heraus. Neben ihm überzeugte wieder einmal Michael Beasley mit 21 Punkten und 10 Rebounds. Topscorer der Pacers war Brandon Rush (17 Punkte, 10 Rebounds).

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