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NBA-Schlaglichter

Die Wes Matthews Band

Von SPOX
Dienstag, 01.12.2009 | 08:22 Uhr
Matthews (r.) verdrängte überraschend Russen-Star Kirilenko (l.) aus der ersten Fünf
© Getty
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Identitätskrise vorbei? Utah spielt wieder Jazz-Basketball - auch dank Nobody Wes Matthews. Außerdem: Warrior Monta Ellis erzielt nebenbei 45 Punkte und in Milwaukee gibt's die Wunderheilung des Andrew Bogut.

Utah Jazz (10-7) - Memphis Grizzlies (6-12) 120:93

Jahr ein, Jahr aus hatten sich die Jazz darüber definiert, hart und effektiv Basketball zu spielen. Ohne Star-Allüren und Skandale. Aber selbst in der mormonischen Abgeschiedenheit schien der Ego-Virus Einzug gehalten zu haben, oder wie war sonst der enttäuschende Saisonstart zu erklären?

Wie auch immer: Die Jazz haben offenbar ihre Identitätskrise überwunden und spielen seit drei Spielen (alles Siege) wieder so, wie man es gewöhnt war. "Defensiv machen wir einen großartigen Job, offensiv passen wir den Ball immer zum freien Mann und treffen um die 60 Prozent der Würfe. So gewinnt man", sagte Ronnie Brewer, mit 25 Punkten vor Carlos Boozer (24 Punkte, 15 Rebounds) Utahs Topscorer.

Maskottchen für den Aufschwung ist Rookie Wes Matthews. Ungedraftet, von fast allen Teams verschmäht, ergatterte er sich dank harter Arbeit erst einen Vertrag, dann einen Kaderplatz und zuletzt sogar einen Job in der ersten Fünf. Gegen Memphis traf er 6 von 7 Würfen für den Karriere-Bestwert von 17 Punkten.

Bei Memphis die Besten: Starting-Five-Debütant Sam Young (17 Punkte) sowie O.J. Mayo, dem aber das traurige Kunststück gelang, trotz 20 Zählern eine Plus/Minus-Bilanz von -34 zu haben.

Golden State Warriors (6-10) - Indiana Pacers (6-9) 126:107

Das Spiel im Stakkato-Stil: Monta Ellis. Mitte vierten Viertels bereits ausgefoult. Dennoch 45 Punkte für Golden State. 15 von 27. Karriere-Rekord. Anthony Morrow und C.J. Watson. Beide 18 Punkte.

Pacers. 6. Pleite in 7 Spielen. Fünftbeste Field-Goal-Defense der NBA porös. 25 Turnover. Einbruch in zweiter Hälfte. Positiv: Mike Dunleavy. Zweites Spiel nach Comeback. 22 Punkte.

Milwaukee Bucks (9-7) - Chicago Bulls (6-9) 99:97

Fast alle Religionen widmen sich Wunderheilungen. Wie wäre es mit der NBA als Fallstudie? Eigentlich sollte Bucks-Center Andrew Bogut vier Wochen ausfallen, doch nach sechs Spielen Pause stand der Australier schon wieder auf dem Parkett - und führte Milwaukee mit 22 Punkten und 15 Rebounds zum ersten Sieg nach vier Niederlagen in Serie.

Das Point-Guard-Duell des amtierenden Rookie of the Year Derrick Rose (19 Punkte) gegen den designierten Rookie of the Year Brandon Jennings (15) ging rein statistisch mehr oder weniger unentschieden aus.

Nur, dass am Ende Rose doch der große Verlierer war. Denn beim letzten Angriff der Bulls hatte er den Ball. Rose zieht zum Korb, doch statt selbst abzuschließen, passt er ängstlich zurück auf Brad Miller. Dessen Mitteldistanzwurf trifft nur den Ring. Statt Overtime setzte es die bereits 9. Pleite.

Bulls-Coach Vinny Del Negro, der in John Salmons den eifrigsten Punktesammler hatte (23), verteidigte zwar den Spielzug, dennoch bleibt ein fader Beigeschmack.

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