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Die Cleveland Indians haben eine Serie von 22 Siegen in Serie hingelegt. Das ist zwar kein neuer Rekord, aber die längste Serie seit 1916! SPOX hat dazu die wichtigsten Fakten zusammen getragen
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Zum All-Time-Rekord von 26 Siegen (New York Giants 1916) hat es nicht gereicht, aber 22 Siege in Folge sind die zweitlängste Serie in der Geschichte der MLB und die längste in der American League!
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Selbstredend ist die 22-Siege-Serie ein neuer Franchise-Rekord für die Indians. Zuvor gelangen ihnen "nur" 14 Siege in Folge. Das gelang ihnen allerdings nun schon im zweiten Jahr in Folge - nur 2 andere Teams schafften dies!
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Cleveland begann den September 15-0 - so furios waren zuvor nur zwei andere Teams in einen Kalendermonat gestartet. die Twins (Juni) 1991 und die Royals (September) 1977
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Das Run-Verhältnis der Indians über die 22 Siege hinweg war 142:37! Sie scorten sechsmal zweistellig und pitchten sieben Shutouts.
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Pure Dominanz: Cleveland lag nach 191 von 199 vollen Innings nicht zurück. Bevor dann die Pleite gegen KC kam erhöhten sie die Zahl noch auf 196 von 204 Innings.
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Das Run-Verhältnis von +105 ist das beste über 22 Spiele in der Franchise-Geschichte. Zum Vergleich: Als sie 2016 14 Spiele am Stück gewannen, hatten sie eine Run-Differenz von +55!
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Mehr noch: Seit 1900 haben nur drei Teams über 22 Spiele eine bessere Run-Differenz aufgelegt: Die 1939er Yankees (+132), die 1933er Senators (+114) und die 1904er Giants (+108)
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Die Siegesserie katapultierte die Indians indes in direkte Schlagdistanz zu den Houston Astros im Kampf um den Top-Seed in den American-League-Playoffs. Lagen sie einst 14 Spiele hinter den Texanern, sind es jetzt noch 2 1/2!
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Auf die Indians-Rotation war Verlass. Die Starter erlaubten ganze 27 Earned Runs über 137 2/3 Innings währen der Serie. Das bedeutete einen 1.77 ERA und 19 Siege für die Starter
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Besonders krachen ließen es Corey Kluber (5 ER in 32 IP) und Carlos Carrasco (2 ER in 29 IP) und sammelten zusammen 69 Strikeouts bei nur 3 Walks!
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Stichwort Kluber: Der lässt daheim ganze 1.93 Runs im Schnitt zu. Hält er diese Pace, wäre er der erste Indians-Starter seit Sam McDowll (1.79) 1968 mit einem ERA unter 2 zuhause (mind. 100 IP)
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Auch der Bullpen brillierte: Die Reliever ließen ganze 8 Earned Runs in 61 1/3 Innings zu (1.17 ERA), darunter nur zwei Homeruns und 11 Walks bei 61 Strikeouts. Und: Super-Reliever Andrew Miller pitchte währenddessen verletzungsbedingt nur ein Inning!
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Die sieben Shutouts in den 22 Spielen waren mehr als 13 der anderen 29 Teams in der gesamten Saison geschafften haben. Die Nationals, die die NL East schon gewonnen haben, stehen erst bei fünf
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Frühstarter: Die Indians erzielten in 19 der 22 Siege jeweils den ersten Run des Spiels und hatten eine Run-Differenz von 69:14 in den ersten drei Innings der Spiele
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Long Balls spielten auch eine große Rolle: Die 41 über die 22 Spiele waren die meisten, die jemals ein Team innerhalb einer längeren Siegesserie geschlagen hatte
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Francisco Lindor war besonders heiß während der Serie. Er hatte eine Slash-Line von .360/.427/.767 mit neun Homeruns. Damit steht er bei 30 Homeruns in der Saison im Alter von 23 Jahren. Kein Shortstop seit Alex Rodriguez '99 schlug 30 Homers in dem Alter
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Ebenfalls on Fire: Second Baseman Jose Ramirez! Er schlug .423/.462/.944 mit neun Homeruns. Insgesamt hatte er nun 21 Extra-Basehits seit die Serie begann - und nur 10 Singles!
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Unterm Strich schlug das Lineup der Indians in den 22 Siegen .306 mit einer .551 Slugging Percentage. Das sind alles Bestwert in der MLB