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NBA-Schlaglichter

New York in Playoff-Laune

Von Philipp Dornhegge
Donnerstag, 12.03.2009 | 06:52 Uhr
Mit einem derzeit überragenden Nate Robinson gewinnen die New York Knicks nun auch auswärts
© Getty
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Die New York Knicks sind heiß auf die Playoffs und gewinnen schon wieder. Derweil gehen die Boston Celtics am Stock. Gegen die Miami Heat musste der Champion auf Kevin Garnett, Rajon Rondo und Glen Davis verzichten und konnte diese Ausfälle nicht kompensieren. Auf den anderen Plätzen der NBA konnten sich die Dallas Mavericks über Niederlagen der direkten Konkurrenz freuen.

"Wir haben schon nicht mehr daran geglaubt, jetzt haben wir zumindest wieder ein bisschen Hoffnung", erklärte Knicks-Coach Mike D'Antoni nach dem 116:111-Overtime-Sieg bei den Detroit Pistons.

Die New York Knicks liegen jetzt im Osten auf dem drittletzten Platz. Aber nur auf den ersten Blick schaut New Yorks Lage düster aus. Drei Siege in Folge, und die Knicks hätten die gleiche Bilanz wie die achtplatzierten Milwaukee Bucks.

Zweiter Auswärtssieg in Folge

"Dieser Sieg war ganz wichtig", freute sich Larry Hughes (22), der gemeinsam mit Nate Robinson (30) und David Lee (16 und 18 Rebounds) erneut ein starkes Spiel ablieferte.

New York feierte erst den neunten Auswärtssieg, dafür aber immerhin den zweiten in Folge. "Und diesmal gegen ein richtig gutes Team", ergänzte D'Antoni.

Bei den Pistons erzielten neben Antonio McDyess (21 Punkte, 22 Rebounds, erstes 20-20-Spiel seit acht Jahren) drei weitere Spieler über 20 Punkte.

Atlanta Hawks (37-28) - Utah Jazz (41-24) 100:93: Die Hawks scheinen dafür zuständig zu sein, lange Siegesserien zu beenden. Nachdem sie vor einigen Wochen den Cavaliers nach elf Siegen die erste Niederlage beibrachten, waren diesmal die Utah Jazz fällig. Zwölf Siege in Serie brachten die Männer aus dem Mormonenstaat mit in die Philips Arena, doch im letzten Viertel ging ihnen die Luft aus.

"Damit haben wir allen gezeigt, dass die Hawks ernst zu nehmen sind", zeigte sich Forward Josh Smith erfreut. "Utah hat eine Topmannschaft. Wir haben gegen die Besten im Westen gespielt und sie geschlagen." Mit 31 Punkten und 9 Rebounds hatte Joe Johnson entscheidenden Anteil an Atlantas Sieg.

Houston Rockets (42-24) - L.A. Lakers (51-13) 96:102: Im letzten Viertel wurde aus der Partie zweier Topteams ein reines 1-on-1-Duell. Ron Artest, einer der besten Verteidiger der Liga, forderte Kobe Bryant heraus. Und der Forward der Rockets musste schmerzlich feststellen, dass das keine gute Idee ist. Kobe Bryant erzielte 18 seiner 37 Punkte im Schlussabschnitt und drehte so ein zeitweise verloren geglaubtes Spiel. "Heute war es nun wirklich kein echter Kampf. Ich hab ihm doch den Hintern versohlt", gab Bryant in aller Bescheidenheit zu Protokoll. "Wir haben uns schon viele Duelle geliefert, in denen er gut aussah, aber heute war ich der Bessere."

Damit auch jeder verstand, wie unstoppable Bryant an diesem Abend war, packte der amtierende MVP sogar den fast in Vergessenheit geratenen Mutombo-Finger aus. Artest konnte über die Provokation herzlich lachen: "Sowas gehört dazu. Wir wollen die Leute doch unterhalten, da darf ein bisschen Trash-Talk nunmal nicht fehlen."

Denver Nuggets (41-25) - Oklahoma City Thunder (18-47) 112:99: Denver hat einen neuen Star! Sein Name: Renaldo Balkman! Der meist nur sporadisch eingesetzte Forward rutschte überraschend in die Starting Five und machte das beste aus seinen Möglichkeiten: 14 Punkte und 14 Rebounds standen am Ende zu Buche.

"Er ist einer von diesen Spielern, die ihrem Team so viel mehr bringen als gute Stats", war der gegnerische Coach Scott Brooks begeistert von Balkman. Erstunlich, aber wahr: Mit Balkman in der Startaufstellung haben die Nuggets sechs von sieben Spielen gewonnen.

Miami Heat (35-29) - Boston Celtics (49-16) 107:99: Nein, wir fordern nicht schon wieder den MVP-Titel für Dwyane Wade.

Es weiß doch mittlerweile eh jeder, dass Flash derzeit der beste Spieler der Welt ist. Schon wieder führte Wade (32 Punkte, 7 Assists, 4 Steals) sein Team quasi im Alleingang zum Sieg. Miami hat fünf der letzten sieben Spiele gewonnen.

Boston dagegen geht am Stock. Ohne Kevin Garnett und Rajon Rondo ist der Champion nur noch die Hälfte wert. Stephon Marbury (0 Punkte, 0 von 6 aus dem Feld) konnte seine Chance in der Starting Five erneut nicht nutzen.

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