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NBA

March Madness in der Air Force One

Von SPOX
Die Tipps des Präsidenten: Barack Obama mit ESPN-Reporter und dem "Presidential Bracket"
© ESPN

Wenn am Donnerstag die March Madness beginnt, hat die Basketball-Finalrunde der US-Colleges die Sportbegeisterten der Vereinigten Staaten fest im Griff. Auch der oberste US-Amerikaner fiebert mit. Präsident Barack Obama informiert sich während des März-Wahnsinns nicht nur im Weißen Haus über den Wettkampf der Fakultäten - sondern auch an Bord des Präsidenten-Flugzeugs Air Force One. Für den Fernsehsender "ESPN" hat er die Spiele schon mal durchgetippt und sich auf einen Sieger festgelegt.

Eines der ersten Versprechen des frisch gewählten 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten ging an seine beiden Töchter. Als Barack Obama sich am Ende der langen Wahlnacht im November seinen Anhängern präsentierte, eröffnete er Sasha und Malia, dass ein Hund mit der Familie ins Weiße Haus ziehen würde.

Doch auch sich selbst erfüllte der 47-Jährige in der Folge einen Herzenswunsch: Im Weißen Haus wird ein Basketball-Court installiert werden.

Sport-Fan Obama beim NATO-Gipfel

Keine Frage: der mächtigste Mann der Welt ist ein großer Sport-Fan. Dumm nur, dass er ausgerechnet in der heißen Phase der March Madness (in Deutschland live auf "ESPN America" zu verfolgen), dem in den USA meist beachteten Sportereignis nach dem Super Bowl, beim NATO-Gipfel in Europa gebraucht wird.

"Ich werde zwar nicht in der Lage sein, mir ein Spiel in voller Länge komplett anzusehen, aber ich werde die Ergebnisse verfolgen", sagte Barack Obama in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sportsender "ESPN".

Pay-TV an Bord der Air Force One

Nicht umsonst hat er trotz erheblicher Sicherheitsbedenken seiner Berater unerbittlich darum gekämpft, sein geliebtes BlackBerry-Smartphone behalten zu dürfen. Schließlich ist er damit nicht nur in der Lage, E-Mails seiner Familie abzurufen - sondern auch News und Zwischenstände der March Madness.

An Bord der Präsidenten-Maschine kann Amerikas oberster Basketball-Fan indes getrost auf sein Mobiltelefon verzichten. Er hat dafür gesorgt, dass es in der Luft Live-Bilder aus den Sporthallen der Heimat geben wird: "Wir haben Pay-TV an Bord der Air Force One."

"Macht mich nicht lächerlich"

Selbst auf Tipps hat sich Obama bereits festgelegt. Im Halbfinale sieht er Louisville, Memphis, Pittsburgh und North Carolina.

Die University of North Carolina (Team-Spitzname: Tar Heels, "Teer Fersen") ist für ihn der Top-Favorit auf den Gesamtsieg.

Alle Tipps von Obama

Damit sich sein Tipp am Ende möglichst bewahrheitet, wandte sich der Oberbefehlshaber der US-Armee höchstpersönlich an das Team: "An alle Tar Heels, die das hier mitbekommen: Im vergangenen Jahr habt ihr mich im Stich gelassen. Bitte macht mich dieses Jahr nicht vor der ganzen Nation lächerlich. Ich zähle auf euch."

Im März dreht Sport-Amerika eben gerne mal ein bisschen durch.

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