NFL - AFC-Divisional-Playoffs: Steelers vs. Chargers

Big Ben stoppt die Chargers

Von Daniel Paczulla
Montag, 12.01.2009 | 02:01 Uhr
San Diegos Darren Sproles sucht eine Lücke in der Defense der Pittsburgh Steelers
© Getty
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Die Pittsburgh Steelers haben im AFC-Divisional-Playoff-Game die San Diego Chargers mit 35:24 besiegt. Im AFC-Championship-Spiel empfangen sie am kommenden Sonntag die Baltimore Ravens.

Die Frage, ob Ben Roethlisberger seine Gehirnerschütterung von vor zwei Wochen auskuriert hat, beantwortete der QB im dritten Viertel. Mit dem Kopf voraus blockte der 26-Jährige einen Verteidiger für WR Santonio Holmes. Big Ben war wieder voll da.

Allerdings brauchte er fast zwei Viertel, um bei Schneefall und minus fünf Grad im Heinz Field auf Betriebstemperatur zu kommen. Doch dann war Roethlisberger (17/26, 181 Yds, 1 TD) nicht zu stoppen und führte die Pittsburgh Steelers zum 35:24-Sieg über die San Diego Chargers im AFC-Divisional-Playoff-Spiel.

Parker war nicht zu halten

Der Knackpunkt im Spiel für Roethlisberger ereignete sich 45 Sekunden vor der Halbzeit. Mit seinem ersten erfolgreichen langen Pass über 41 Yards auf WR Hines Ward (70 Yds) platzte der Knoten bei Big Ben.

Wenig später erzielte RB Willie Parker einen 3-Yd-TD-Pass zur 14:10-Pausenführung für die Steelers. Bis dahin standen nur 48-Yards auf Roethlisbergers Konto. Danach warf er für weitere 133 Yards.

Der andere wichtige Schlüssel im Spiel der Steelers war Parker (146 Yds, 2 TDs), der eine überragende Leistung ablieferte. Zudem überzeugte die Defensive in den entscheidenden Momenten. Im dritten Viertel ließ sie kein Yard Raumgewinn zu und verbuchte eine Interception.

So wurde Anfang des letzten Spielviertels die Partie durch einen 1-Yd-TD-Run von RB Gary Russell zum 28:10 entschieden.

Chargers-Laufspiel schwach

Der Blackout der Chargers im dritten und Anfang des letzten Viertels kostete sie das Spiel. Denn in der ersten Hälfte hielten sie mit. Die Defensive stand bis dahin gut und die Offensive sorgte mit dem Passspiel für viel Betrieb.

QB Philip Rivers (21/35, 308 Yds, 3 TDs, 1 INT) zeigte eine gute Partie und leistete sich nur einen Fehler. Bester Passempfänger war RB Darren Sproles (92 Yds, 1 TD). Allerdings war das Laufspiel überhaupt kein Faktor in San Diegos Spiel.

Diesmal konnte Sproles (11 Rushes, 15 Yards) den verletzungsbedingten Ausfall von Star-RB LaDainian Tomlinson (Leiste) im Laufspiel nicht kompensieren.

Dennoch stellte Sproles einen NFL-Rekord auf. Er erzielte insgesamt 274 Yards. Zusammen mit seinen 328 Yards gegen Indy macht das 602 Yards in zwei Playoff-Spielen - einmalig.

Steelers mit misslungenem Fake-Versuch

Mit einem Big Play setzten die Chargers auch das erste Highlight der Partie. Rivers warf einen 41-Yd-TD-Pass auf WR Vincent Jackson (49 Yds, 1 TD) zur 7:0-Führung. Die Antwort der Steelers folgte fünf Minuten später. Holmes erzielte einen 67-Yd-Punt-Return-TD zum 7:7.

Danach passierte lange Zeit nichts. Erst ein misslungener Fake-Versuch rüttelte die Fans wieder wach. Beim vierten Versuch ging der Snap der Steelers nicht zum Punter, sondern zu FS Ryan Clark.

Doch die Verteidigung der Chargers stoppte Clark, bevor er das First Down erreichte. San Diego kam an Pittsburghs 44-Yd-Line in Ballbesitz und erzielte ein 42-Yd-FG durch Nate Keading zur 10:7-Führung.

Die totale Dominanz

Es folgte der Knackpunkt des Spiels mit dem Roethlisberger-Pass auf Ward und dem TD-Run von Parker - 14:10. Denn was im dritten Viertel ablief, war die totale Dominanz der Steelers.

Pittsburghs Offense stand fast das komplette Viertel auf dem Feld. Einen fast achtminütigen Drive schloss Roethlisberger mit einem 8-Yd-TD-Pass auf TE Heath Miller (37 Yds, 1 TD) zum 21:10 ab.

Die Gäste zeigten sich nicht geschockt. Sproles lief einen Kick-Return 63 Yards zurück. Doch es folgte eine unglückliche Interception von Rivers. Seinen Pass blockte DE Brett Keisel ab, und der Ball fiel LB Larry Foote in die Arme. 17 Sekunden dauerte es, dann war San Diegos Offense wieder an der Seitenlinie.

Die Steelers schlugen daraus aber zunächst kein Kapital mehr und mussten punten. Daraus entwickelte sich eine kuriose Szene. Der Punt von Mitch Berger fiel auf den Helm von FS Eric Weddle und CB William Gay sicherte Pittsburgh das Ei. Jedoch stoppte die Chargers-Defensive die Steelers an der eigenen Goal Line.

Steelers empfangen Ravens

Für die Entscheidung sorgte Pittsburgh 12:51 Minunten vor dem Ende. Roethlisberger warf einen Ball in die Endzone auf Nate Washington. Der WR fing zwar nicht das Ei, wurde aber von Weddle behindert. Die Schiedsrichter entschieden auf Pass Interference. Und Russell erlief einen 1-Yd-TD zum 28:10.

Die Chargers verkürzten zwar noch einmal durch einen 4-Yd-TD-Pass von Rivers auf Legedu Naanee. Die aufkeimende Hoffnung der Gäste erstickte jedoch Parker mit einem 16-Yd-TD-Run zum 35:17.

Den Schlusspunkt setzte San Diego mit einem 62-Yd-TD-Pass von Rivers auf Sproles zum 24:35. Durch den Erfolg zogen die Steelers in das AFC-Championship-Game ein. Dort empfangen sie am kommenden Wochenende die Baltimore Ravens.

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