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James' Triple-Double sichert Cavs-Sieg

Von Philipp Dornhegge
Samstag, 03.01.2009 | 09:40 Uhr
Punkte, Rebounds, Assists - Gegen die Chicago Bulls zeigte Lebron James sein ganzes Können
© Getty
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Superstar Lebron James hält seine Cleveland Cavaliers weiter auf Kurs. Beim ungefährdeten 117:92 gegen die Chicago Bulls machte King James sein erstes Triple-Double der Saison. Die Los Angeles Lakers und Boston Celtics fahren ebenfalls lockere Siege ein.

James sammelte 16 Punkte, 11 Assists und 10 Rebounds. Insgeasmt war es das 18. Triple-Double seiner Karriere. Der Brasilianer Anderson Varejao stellte mit 26 Punkten eine persönliche Bestleistung auf.

Fünf weitere Spieler punkteten zweistellig für die Cavs und machten damit den Ausfall von Center Zydrunas Ilgauskas wett. Der Litauer wird dem Team mit einem Knöchelbruch noch eine Weile fehlen.

Cavaliers zu Hause ungeschlagen

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Schon im ersten Viertel baute Cleveland eine 15-Punkte-Führung auf, die zu keinem Zeitpunkt gefährdet war. Die Bulls enttäuschten auf ganzer Linie, einzig Shooting Guard Ben Gordon erreichte mit 22 Zählern Normalform. Rookie-Point-Guard Derrick Rose kam nur auf magere 3 Pünktchen.

Die Cavaliers bleiben damit auch im 17. Heimspiel ungeschlagen und halten mit einer 27-5-Bilanz Anschluss an die Boston Celtics. Die Bulls (14-19) liegen im Osten auf dem neunten Platz.

Los Angeles Lakers (26-5) - Utah Jazz (19-15) 113:100: Superstar Kobe Bryant erzielte 40 Punkte für die Lakers und Pau Gasol steuerte 21 Zähler bei, mit denen er die Schallmauer von 10.000 Karrierepunkten durchbrach.

Entscheidend für den Sieg gegen die Jazz war jedoch ein anderer Spieler: Forward Trevor Ariza sammelte in der Schlussphase innerhalb von 104 Sekunden zwei Steals und sieben Punkte. Jazz-Coach Jerry Sloan: "Wir haben es ihm aber auch zu leicht gemacht. Ich glaube, die zwei Steals hätte ich auch geholt." Die Lakers bleiben damit das beste Team im Westen, Utah liegt auf Platz neun.

Boston Celtics (29-5) - Washington Wizards (6-25) 108:83: "Endlich wieder zu Hause", werden sich die Spieler der Celtics gedacht haben. Beim Auswärtstrip im Westen verlor der Vorjahreschampion zuletzt drei von vier Spielen. Zum Glück sind die Celtics daheim nahezu unbesiegbar, wie ihre 18-1-Bilanz verrät.

Gegen die unfassbar schwachen Wizards hätte es aber wohl auch bei einem Auswärtsspiel gereicht. Paul Pierce war mit 26 Punkten der Topscorer der Partie. Boston bleibt mit dem Erfolg die stärkste Mannschaft im Osten, die Wizards die schlechteste.

New Jersey Nets (16-17) - Atlanta Hawks (21-11) 93:91 n.V.: Die New Jersey Nets scheinen diese knappen Spiele zu lieben. Kein Wunder, wenn man einen Spieler wie Vince Carter in seinen Reihen hat. Nachdem die Nets einen 20-Punkte-Rückstand aufgeholt hatten, lagen sie in der Overtime Sekunden vor dem Ende trotzdem wieder zurück.

Doch dann kam Carter an den Ball. Von zwei Metern hinter der Dreierlinie traf der All-Star und verwandelte mit der Schlusssirene zum Sieg. "Der wahnsinnigste Wurf, den ich je gesehen habe", meinte anschließend Teamkollege Devin Harris, der mit 26 Punkten und 11 Assists ebenfalls entscheidenenden Anteil am Sieg hatte. Die Nets haben damit alle drei Overtime-Spiele in diesem Jahr gewonnen.

Orlando Magic (26-7) - Miami Heat (17-14) 86:76: Nach drei Vierteln hatte Miamis Star Dwyane Wade bereits 33 Punkte auf dem Konto, die Heat konnten auf einen Auswärtssieg im Florida-Derby hoffen. Doch Orlando schaffte es tatsächlich, den sonst unaufhaltsamen Wade auszubremsen. Der 26-Jährige erzielte im letzten Viertel keinen einzigen Zähler mehr, und kein anderer Spieler war in der Lage, in die Bresche zu springen.

Dwight Howard führte die Magic mit 15 Punkten und 15 Rebounds zum Sieg, dem zehnten in Folge gegen den Rivalen. Orlandos dritter Platz in der Eastern Conference ist für den Moment zementiert, die Magic haben in der Tabelle sowohl nach oben als auch nach unten viel Luft.

Oklahoma City Thunder (4-30) - Denver Nuggets (22-12) 120:122: Spiele der Oklahoma City Thunder reißen im Normalfall kaum jemanden von den Sitzen. Das könnte sich jedoch bald ändern. Trotz ihrer katastrophalen Bilanz wirkt das junge Team so langsam wie eine echte NBA-Mannschaft. Die Nuggets mussten zumindest bis zur Schlusssirene bangen, bevor sie den 22. Saisonsieg in der Tasche hatten.

Knapp drei Sekunden vor dem Ende hatte Oklahomas Kevin Durant (33 Punkte) noch einen Dreier zum 120:119 versenkt, die Heimfans träumten bereits vom fünften Saisonsieg.

Doch sie hatten die Rechnung ohne Carmelo Anthony (31) gemacht, der seinerseits einen Dreier traf und damit im letzten Moment eine Blamage verhinderte.

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