Blazers zeigen Nervenstärke

Portland gewinnt Krimi gegen Houston

Von SPOX
Freitag, 07.11.2008 | 08:40 Uhr
Portlands Brandon Roy (M.) besiegte die Rockets mit dem Buzzer
© Getty
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Die Portland Trail Blazers haben in der Nacht zum Freitag ihren zweiten Sieg in der noch jungen NBA-Saison gefeiert. Gegen die Houston Rockets setzte sich das Team von Nate McMillan mit 101:99 nach Verlängerung durch. In einem weiteren Spiel gewannen die Orlando Magic 98:88 gegen die Philadelphia 76ers.

Für Portland, das das jüngste Team der NBA stellt, hielt der knüppelharte Spielplan mit den Houston Rockets den nächsten Hochkaräter bereit.

Bislang hatten es die Blazers mit den Lakers, Phoenix, San Antonio und Utah zu tun gehabt. Bilanz: 1-3. Zu allem Überfluss hatte sich auch noch Supercenter Greg Oden gleich beim Auftaktmatch in Los Angeles verletzt und fällt seitdem aus.

Jetzt sieht die Tabellenlage schon wieder rosiger aus, denn angetrieben vom überragenden LaMarcus Aldridge (27 Punkte, 9 Rebounds, 3 Blocks) bewiesen die Blazers in einer unglaublich engen Partie nicht nur gute Nerven, sondern auch den nötigen Killerinstinkt. Held der turbulenten Schlusssekunden war aber nicht Aldridge, sondern dessen Teamkollege Brandon Roy.

1,9 Sekunden Wahnsinn

In den letzten 1,9 Sekunden überschlugen sich die Ereignisse. Erst traf Roy mit einem spektakulären Turnaround-Jumper zum 98:96 für Gastgeber Portland. Doch sorgte Rockets-Center Yao Ming kurz darauf trotz Foulspiels für den Ausgleich und mit dem fälligen Freiwurf für die Gästeführung. 

Auf der Uhr standen noch 0,8 Sekunden. Portland nahm eine Auszeit und der letzte Einwurf des Spiels ging an Roy, der aus fast zehn Metern eine wilde Bogenlampe zum Endstand in den Rockets-Korb setzte. Roy beendete die Partie mit 17 Punkten. Bester Scorer bei Houston war Tracy McGrady mit 30 Zählern.

Howard in Foulproblemen

Im zweiten Spiel der Nacht feierten die Orlando Magic mit einem 98:88 über die Philadelphia 76ers ihren dritten Sieg in Folge.

Ausschlaggebend waren drei Faktoren:

1. Der Rest der Magic sprang für Superstar Dwight Howard, der aufgrund von Foulproblemen weniger Spielzeit als üblich erhielt, beherzt in die Bresche. Jameer Nelson kam auf 16 Punkte und 9 Assists. Hedo Turkoglu und Rashard Lewis verbuchten je 20 Zähler.

2. Die Verteidigung gegen den gefährlichsten Sixer, Elton Brand, war ausgezeichnet. Der zweifache All Star kam nicht über 6 Punkte hinaus.

3. Philadelphia schoss nicht mal 38 Prozent aus dem Feld, da nützte es auch nichts, dass die Sixers mit 54:46 Rebounds die Bretter dominierten.

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