NBA-Schlaglichter

LeBron James: "Barkley ist dumm!"

Von SPOX
Samstag, 29.11.2008 | 08:19 Uhr
LeBron James war einmal mehr der überragende Akteur der Cleveland Cavaliers
© Getty
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LeBron James führt die Cavs von Sieg zu Sieg, aber es gibt Ärger mit Charles Barkley. Ray Allen und Dwyane Wade sind heiß wie Frittenfett, Tony Parker ist zurück, und Chris Bosh steckt im Fahrstuhl fest.

Für die Cleveland Cavaliers läuft es weiterhin optimal. Mit einem ungefährdeten 112:97-Erfolg gegen die Golden State Warriors bauten die Cavs ihren starken Saisonstart (13-3) aus und blieben zu Hause ungeschlagen (9-0).

LeBron James, der aufgrund der Dominanz der Cavaliers beim Sieg gegen Oklahoma City nur 17 Minuten auf dem Parkett stehen musste, hatte erneut einen gemütlichen Abend.

Ende des dritten Viertels konnte er sich wieder früh auf die Bank verabschieden. Das Spiel war gewonnen. James kam am Ende auf 23 Punkte, 7 Rebounds und 8 Assists. Zydrunas Ilgauskas steuerte 21 Zähler bei. Bei den Warriors, die ihre fünfte Niederlage in Serie kassierten, war Bankspieler C.J. Watson mit 17 Punkten der beste Werfer.

Barkley greift James an

Die Story des Abends war weniger das Spiel, sondern der Streit, der sich zwischen James und Charles Barkley entwickelt hat. Barkley hatte James in seiner Rolle als TV-Experte scharf kritisiert und ihm mangelnden Respekt vorgeworfen. "Wenn ich James wäre, würde ich die Klappe halten", so Barkley, der sich aufregt, dass James öffentlich über seinen Free-Agent-Status in zwei Jahren redet.

Die Antwort von James ließ nicht lange auf sich warten: "Barkley ist dumm! Mehr habe ich dazu nicht zu sagen." Reicht ja auch.

Boston Celtics - Philadelphia 76ers 102:78: Alle, die geglaubt hatten, Philadelphia könnte in dieser Saison im Osten eine sehr gute Rolle spielen, sollten das noch einmal überdenken. Bis jetzt deutet nicht viel darauf hin. Das Talent ist da, aber vor allem offensiv hat sich das Team noch überhaupt nicht gefunden. So hatte man gegen die perfekt laufende Celtics-Maschine keine Chance. Siebter Sieg in Serie für Boston. Ray Allen erzielte 23 Punkte. Der Shooting Guard hat 13 seiner letzten 19 Dreierversuche getroffen und ist heiß wie Frittenfett...

Phoenix Suns - Miami Heat 92:107: Zum ersten Mal seit dem Blockbuster-Shaq-Marion-Trade standen sich beide Teams gegenüber. Weder O'Neal (12 Punkte) noch Marion (10 Punkte) waren ein großer Faktor. Entscheidend waren viel mehr zwei Dinge: Die Suns mussten auf den am Oberschenkel verletzten Steve Nash verzichten. Nicht zu kompensieren. Und bei den Heat drehte Dwyane Wade mit 43 Zählern groß auf. Miamis Super-Rookie Michael Beasley stand zum ersten Mal nicht in der Startformation. Er kam von der Bank und machte 0 Punkte. Aber wer so einen Wade hat, gewinnt trotzdem.

San Antonio Spurs - Memphis Grizzlies 109:98: Warnung an die Liga, die Spurs sind komplett! Nach Manu Ginobili kehrte nun auch Tony Parker aufs Feld zurück. Der Franzose kam wie Ginobili von der Bank und erzielte in 16 Minuten Spielzeit 15 Punkte und 7 Assists. Ginobili kam auf 14 Zähler, Tim Duncan auf 11 Punkte und 12 Rebounds. Zu den Grizzlies gibt es nicht viel zu sagen. Rudy Gay (26 Punkte) und Rookie O.J. Mayo (32 Punkte) bewiesen einmal mehr, was sie drauf haben. Aber es reicht halt nicht.

Portland Trail Blazers - New Orleans Hornets 101:86: Brandon Roy (25 Punkte, 10 Assists) gewann das Duell mit Chris Paul (16 Punkte, 6 Assists) und führte die Trail Blazers zum Sieg im Spitzenspiel gegen die Hornets. Bei Portland war Greg Oden (1 Punkt) in der Offensive nicht existent. Wie gut sind die Trail Blazers erst, wenn der Rookie-Center voll in der NBA angekommen ist?

Detroit Pistons - Milwaukee Bucks 107:97: Allen Iverson hat sich für sein verpasstes Training entschuldigt und auf dem Platz die Antwort gegeben. Gegen die Bucks kam A.I. von der Bank und war mit 17 Zählern dennoch Topscorer der Pistons. "Ich habe mein Team im Stich gelassen und wollte heute unbedingt gut spielen", so Iverson. Hat er gemacht, alles wieder gut in Detroit.

Toronto Raptors - Atlanta Hawks 93:88: Raptors-Star Chris Bosh kam weniger als eine Stunde vor Tipoff in der Halle an, nachdem er und zwei andere Personen in seiner Wohnanlage im Fahrstuhl steckengeblieben waren. "Ich habe mich hingesetzt und über das Leben nachgedacht", so Bosh. Er habe auch versucht, die Tür mit Gewalt zu öffnen, es klappte aber nicht. Dafür klappte im Spiel gegen die Hawks fast alles: 30 Punkte, 10 Rebounds, 7 Assists für den Steckengebliebenen.

Die Ergebnisse aus der vergangenen Nacht

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