Olympia

Olympia 2018: "Ein Spektakel": DOSB von Mannschaftsleistung begeistert

SID
Dirk Schimmelpfennig ist vom Erfolg der Deutschen bei Olympia begeistert.

Der Deutsche Olympische Sportbund hat einen Tag vor der Abschlussfeier der Winterspiele in Pyeongchang ein äußerst positives Fazit gezogen.

"Das Team D hat aus diesen Olympischen Spielen ein Spektakel gemacht", sagte Chef de Mission Dirk Schimmelpfennig: "Wir gehören wieder zu den führenden Wintersportnationen und haben die Nationalhymne so häufig gehört wie nie zuvor."

Für DOSB-Präsident Alfons Hörmann waren die Olympiasiege der Nordischen Kombinierer in der Staffel und des Eiskunstlaufpaares Aljona Savchenko und Bruno Massot sowie der Final-Einzug der Eishockey-Mannschaft die "wirklich einzigartigen Erfolge" der Spiele.

Erwartungen deutlich übertroffen

Die deutsche Mannschaft hat bislang 13 Gold-, acht Silber- und sieben Bronzemedaillen gewonnen. Am Sonntag winkt im Viererbob (ab 9.30 Uhr OZ/17.30 Uhr MEZ) weiteres Edelmetall, die Eishockeymannschaft hat durch ihren sensationellen Einzug ins Endspiel gegen Russland (13.10 Uhr OZ/5.10 Uhr MEZ) Silber sicher.

Der Goldrekord von 1998 in Nagano und 2002 in Salt Lake City (zwölf Olympiasiege) war bereits mit dem Triumph der Kombinierer am vergangenen Donnerstag verbessert worden. Die magere Bilanz von Sotschi 2014 (insgesamt 19 Medaillen) ist Geschichte.

"Wir haben 19 Medaillen plus x als Ziel ausgegeben - das x ist jetzt ist jetzt relativ groß", sagte Schimmelpfennig. Die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker ergänzte: "Ich bin auch der Überzeugung, dass wir eine Fair-Play-Medaille für das Team D erhalten würden. Die Mannschaft verkörpert alles, was man sich von einem Team wünscht. Es war ein perfektes Auftreten."

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