Mittwoch, 05.03.2014

Verunglückte russische Skicrosserin

Ärzte: Komissarowa bleibt gelähmt

Die bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi schwer verunglückte Skicrosserin Maria Komissarowa wird von der Taille abwärts gelähmt bleiben. Das erklärte der russische Freestyle-Verband FFR am Mittwoch mit Berufung auf die Ärzte der behandelnden Klinik in München.

Sotschi zeigte: Skicross ist eine riskante Sportart
© getty
Sotschi zeigte: Skicross ist eine riskante Sportart

"Aufgrund der Schwere der Verletzung wird sich die Wirbelsäule nicht wieder erholen", hieß es in einem Statement. Komissarowa hatte dies bereits in der Vorwoche via Instagram mitgeteilt.

Die 23-jährige Russin hatte am 15. Februar bei einem Trainingssturz einen Bruch des zwölften Brustwirbels erlitten. Komissarowa war unmittelbar danach in einer Klinik in Krasnaja Poljana notoperiert und dann später in eine Spezialklinkik nach München geflogen worden, wo sie noch mehrfach operiert wurde.

Skicross gehört zu den gefährlichsten olympischen Sportarten. Vier Fahrer absolvieren gleichzeitig eine mit Hindernissen bestückte Abfahrt, Zusammenstöße, mitunter während der teils waghalsigen Sprünge, sind keine Seltenheit.


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