Freitag, 14.02.2014

Eisschnellläuferin kritisiert Sotschi

Wolf: Kein Olympia-Flair

Deutschlands beste Eissprinterin Jenny Wolf hat die Stimmung bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi kritisiert. "Wenn man das olympische Dorf verlässt, bekommt man von der besonderen Stimmung nichts mehr mit", sagte die 35-Jährige.

Die Leistungen von Jenny Wolf in Sotschi waren eher mäßig
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Die Leistungen von Jenny Wolf in Sotschi waren eher mäßig

"Im Vergleich zu Salt Lake City, Turin oder Vancouver ist hier in der Stadt wirklich nicht viel los", sagte Wolf nach ihrem letzten Rennen bei Winterspielen. Die sportliche Bilanz der früheren Weltrekordlerin und fünfmaligen Weltmeisterin fiel bescheiden aus. Über 500 m belegte sie Platz sechs, über 1000 m kam sie auf den 25. Rang.

Wolf, seit Jahren Deutschlands einzige Top-Sprinterin, wird ihre erfolgreiche Karriere nach diesem Winter beenden. "Ich laufe noch die Weltcups in Inzell und Heerenveen. Dann ist Schluss", sagte Wolf, die noch ein sportliches Ziel verfolgt: "Ich würde gern meinen 50. Weltcupsieg über 500 m einfahren." Derzeit liegt die Germanistin aus Berlin bei 49 Triumphen.

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