Freitag, 12.02.2010

Olympia-Legende will Gold als Trainer

Mister Miracle braucht dieses Mal kein Wunder

30 Jahre nach dem Miracle on Ice will einer der Helden wieder Olympia-Geschichte schreiben: Damals war Mark Johnson als Spieler maßgeblich beteiligt, heute will er als Trainer Gold holen.

Die Geschichte von Mark Johnson (l.) und Co. kam 2004 als "Das Wunder von Lake Placid" ins Kino
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Die Geschichte von Mark Johnson (l.) und Co. kam 2004 als "Das Wunder von Lake Placid" ins Kino

Als Spieler hat sich Mark Johnson mit seinen zwei Treffern beim sagenumwobenen 4:3-Sieg der amerikanischen College-Boys 1980 in Lake Placid gegen die Eishockey-Übermacht Sowjetunion bereits unsterblich gemacht.

In Vancouver peilt er als Trainer des Frauen-Teams der USA sein zweites Gold an. Helfen soll dabei die Erinnerung an die nach wie vor größte Sensation in der amerikanischen Sportgeschichte.

"Unser damaliger Coup hat mich gelehrt, dass man immer gewinnen kann, wenn man es sich vornimmt und alles dafür tut. Das ist es, was ich meiner Mannschaft mit auf den Weg gebe", sagt Johnson.

"Völlig andere Ausgangslage"

Doch anders als in Lake Placid benötigt Mister Miracle dieses Mal kein Wunder: Die US-Girls sind neben Gastgeber Kanada, der zum Auftakt am Samstag gegen die Slowakei antritt, die großen Gold-Favoriten.

"Die Ausgangslage ist eine völlig andere. Damals hatten sich nicht einmal Phantasten vorstellen können, dass wir die Russen schlagen würden. Und kurze Zeit später sitzen wir im Weißen Haus und frühstücken mit dem Präsidenten", sagt der 52-Jährige, der mit seinen beiden Ausgleichstreffern zum 2:2 und 3:3 großen Anteil am Sensationssieg über die russischen Staats-Amateure am 22. Februar 1980 hatte, der Grundstein für den Olympiasieg war.

Die Chancen auf einen zweiten Triumph für Johnson, dessen Team am Sonntag gegen China ins Turnier startet, stehen gut. Alles andere als ein Endspiel zwischen dem Weltranglistenersten USA und Kanada am 25. Februar wäre eine große Überraschung.

Vor vier Jahren in Turin triumphierte zwar Kanada, doch bei den zwei vergangenen Weltmeisterschaften behielt jeweils der Erzrivale aus dem Nachbarland die Oberhand.

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"Das wird heiß"

"Ein Finale zwischen beiden Teams ist das, was sich alle wünschen. Das wird heiß", sagt Johnson. Doch so aggressiv wie bei den Männern wird selbst das hitzige Duell zwischen den beiden Rivalen nicht sein.

Denn bei den Frauen sind Bodychecks verboten und werden mindestens mit einer Zweiminutenstrafe geahndet. "Dadurch sind Eltern nicht so besorgt, wenn sie ihre Töchter zum Eishockey schicken", erklärt US-Verteidigerin Angela Ruggiero: 'Ich persönlich würde es lieben, checken zu dürfen."

Die deutsche Nationalmannschaft, die in Turin noch mit Platz fünf überrascht hatte, ist nicht am Start. Das Team von Bundestrainer Peter Kathan konnte sich nicht für die Spiele qualifizieren.

Trumpfkarte Heimvorteil: Die Garage kocht

Die Sportstätten der Olympischen Winterspiele 2010
Hier findet am 12. Februar die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver statt. 59.841 Zuschauer können das Spektakel im BC Place Stadium bewundern
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Hier findet am 12. Februar die Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver statt. 59.841 Zuschauer können das Spektakel im BC Place Stadium bewundern
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Zudem wird das Stadion, in dem sonst Football-Spiele stattfinden, auch Ort der Siegerehrungen und der Schlussfeierlichkeiten sein
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Zudem wird das Stadion, in dem sonst Football-Spiele stattfinden, auch Ort der Siegerehrungen und der Schlussfeierlichkeiten sein
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Bei Nacht bietet das BC Place Stadium, am Nordufer des Meeresarmes False Creek gelegen, einen spektakulären Anblick
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Das Pacific Coliseum in Vancouver wird Austragungsort der Eiskunstlaufwettbewerbe sein. 16.281 Zuschauer fasst die 1967 gebaute Arena
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Das Pacific Coliseum in Vancouver wird Austragungsort der Eiskunstlaufwettbewerbe sein. 16.281 Zuschauer fasst die 1967 gebaute Arena
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Innenansicht des Pacific Coliseums. Im Medaillenspiegel beim Olympischen Eiskunstlauf stehen übrigens die Russen unangefochten an erster Stelle (Insgesamt 49 Medaillen)
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Innenansicht des Pacific Coliseums. Im Medaillenspiegel beim Olympischen Eiskunstlauf stehen übrigens die Russen unangefochten an erster Stelle (Insgesamt 49 Medaillen)
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Im Olympic Oval in Richmond (südlich von Vancouver) gehen die Eisschnellläufer an den Start. Das Stadion hat eine Kapazität von 8.000 Zuschauern
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Im Olympic Oval in Richmond (südlich von Vancouver) gehen die Eisschnellläufer an den Start. Das Stadion hat eine Kapazität von 8.000 Zuschauern
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Die UBC Thunderbird Arena in Vancouver ist eine von zwei Hallen, in denen die Eishockey-Partien stattfinden werden
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Die UBC Thunderbird Arena in Vancouver ist eine von zwei Hallen, in denen die Eishockey-Partien stattfinden werden
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In der Thunderbird Arena wird Gastgeber Kanada auf Medaillen hoffen können. Schließlich ist Eishockey die Königsdisziplin Kanadas
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In der Thunderbird Arena wird Gastgeber Kanada auf Medaillen hoffen können. Schließlich ist Eishockey die Königsdisziplin Kanadas
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Zweiter Austragungsort für Eishockey-Spiele ist der Canada Hockey Place in Vancouver. 18.630 Zuschauer können hier ihre Teams anfeuern
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Die kanadischen Eishockey-Herren konnten bereits sieben mal Gold holen, nur die Russen sind da erfolgreicher (acht Goldmedaillen)
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Die kanadischen Eishockey-Herren konnten bereits sieben mal Gold holen, nur die Russen sind da erfolgreicher (acht Goldmedaillen)
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Innenansicht des Vancouver Olympic Centres. 6.000 Zuschauer können der Jagd auf die Medaillen im Curling beiwohnen
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Whistler Creekside ist der Austragungsort für die alpinen Skiwettbewerbe. Es gehört zum Skigebiet Whistler Blackcomb - dem größten Skibereich in Nordamerika
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Die Skisprungschanzen im Whistler Olympic Park. Sowohl die Skispringer als auch die Kombinierer werden hier auf Medaillenjagd gehen
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Die Skisprungschanzen im Whistler Olympic Park. Sowohl die Skispringer als auch die Kombinierer werden hier auf Medaillenjagd gehen
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Ein Teil der Loipe im Whistler Olympic Park. Hier werden Biathleten, Langläufer und Kombinierer um Medaillen kämpfen. Allen voran hoffentlich die Deutschen
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Ein Teil der Loipe im Whistler Olympic Park. Hier werden Biathleten, Langläufer und Kombinierer um Medaillen kämpfen. Allen voran hoffentlich die Deutschen
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Der Schießstand im Whistler Olympic Park. Hier heißt es Ruhe bewahren für Andrea Henkel und Co.
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Der Schießstand im Whistler Olympic Park. Hier heißt es Ruhe bewahren für Andrea Henkel und Co.
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Am Cypress Mountain in West Vancouver werden die Freestyle-Skifahrer und Snowboarder ihr Bestes geben
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Am Cypress Mountain in West Vancouver werden die Freestyle-Skifahrer und Snowboarder ihr Bestes geben
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Die deutsche Bob-Pilotin Sandra Kiriasis und die Anschieberin Patricia Polifka im Whistler Sliding Centre. Hier werden die Wettbewerbe im Bob, Rodeln und Skeleton ausgefochten
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Das Wahrzeichen der Olympischen Winterspiele: Ein Inuksuk aus Stein auf dem Whistler Mountain. Diese Figur ist auch Teil des Logos der Olympischen Winterspiele in Vancouver
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