Weltverband diskutiert Unterwasser-Videobeweis

SID
Mittwoch, 08.08.2012 | 20:47 Uhr
Sieg, Weltrekord - aber mit Regelverstoß: Cameron van der Burgh
© Getty

Der Schwimm-Weltverband (FINA) erwägt einen Unterwasser-Videobeweis bei künftigen Wettbewerben. Entsprechende Pläne bestätigte Cornel Marculescu, Generaldirektor des Verbands, der Nachrichtenagentur "AP" am Mittwoch.

Die Diskussion sei aufgekommen, weil der Südafrikaner Cameron van der Burgh bei seinem Olympiasieg über 100 Meter Brust in London nach dem Start mehrere Delphin-Beinschläge gemacht habe. Erlaubt ist laut Regelwerk allerdings nur einer.

Der 24 Jahre alte Goldmedaillen-Gewinner, der mit 58,46 Sekunden zudem einen neuen Weltrekord aufstelle, hatte den Verstoß selbst zugegeben. Auch auf den Fernsehbildern war der mehrfache Delphin-Beinschlag eindeutig zu sehen gewesen. Den Unparteiischen am Beckenrand standen diese Bilder bei der Bewertung der richtigen Technik jedoch bisher nicht zur Verfügung.

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