Montag, 14.07.2008

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Radcliffe hofft auf Olympia-Start

London - Die britische Marathon-Weltrekordlerin Paula Radcliffe hat die Hoffnung auf einen Start bei den Olympischen Spielen in Peking noch nicht aufgegeben.

Leichtathletik, Olympia, Radcliffe
© DPA

"Ich trainiere weiter - aber es stimmt, es ist ein Rennen gegen die Zeit", sagte die 34-Jährige in London nach einem Treffen mit Vertretern des britischen Leichtathletikverbandes und Tests im Britischen Olympischen Medizininstitut.

Bei Radcliffe war im Mai ein Ermüdungsbruch im Oberschenkel diagnostiziert worden. Sie musste daraufhin ihre Teilnahme am London-Marathon absagen. Radcliffe hatte bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen nach der Hälfte der Marathonstrecke aufgeben müssen und war auch über 10.000 Meter gescheitert.

Olympia nur wenn Form stimmt

Radcliffe, die nach der Geburt ihrer Tochter im vergangenen Herbst zum zweiten Mal nach 2004 beim New-York-Marathon siegte, absolviert derzeit ein Höhentraining in den Pyrenäen. Trotz Zweifel an ihrer Fitness wird derzeit mit ihrer Nominierung für die britischen Olympia-Kader gerechnet.

Ob sie am 17. August zum olympischen Marathonlauf antritt, könnte sich womöglich erst am Vorabend entscheiden. "Ihr Ziel ist Peking, aber sie wird nur laufen, wenn sie sich sicher ist, dass sie die Form hat, um gut abzuschneiden", sagte ihr Manager, Sian Masterton, dem britischen Sender "BBC".


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