Dienstag, 01.07.2008

US-Trials

Clay zieht mit Hingsen gleich

Eugene - Bryan Clay hat bei den US-Meisterschaften der Leichtathleten mit 8.832 Punkten für das beste Zehnkampf-Ergebnis seit Roman Sebrles Olympiasieg 2004 in Athen gesorgt.

US-Trials, Clay, Leichtathletik
© DPA

Der Weltmeister von 2005 gewann in Eugene/Oregon überlegen und mit persönlicher Bestleistung seinen insgesamt dritten US-Titel. Punktemäßig zog Clay mit dem deutschen Rekordhalter Jürgen Hingsen gleich.

Nur vier "Könige der Athleten" stehen in der Ewigen Bestenliste noch vor ihm - darunter Weltrekordhalter Sebrle aus Tschechien mit 9026 Zählern.

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Viel Luft nach oben

Seit 16 Jahren hat kein Landsmann von Clay ( im Bild) mehr ein solches Ergebnis erzielt. "Ich habe so viel Luft nach oben, da kann noch einiges verbessert werden", meinte der US-Meister nach dem 1500-Meter-Lauf gelassen.

"Ich wollte hier jedem zeigen, dass ich ein zäher Wettkämpfer bin", sagte der Olympia-Zweite von 2004. Dahinter wurde Tray Hardee (8534) Zweiter. Tom Pappas, Weltmeister von 2003, wurde mit 8511 Punkten Dritter und qualifizierte sich als erster Amerikaner zum dritten Mal für die Olympischen Spiele in Peking.

Lagat holt den Titel

"Ich bin so froh, es geschafft zu haben. Alles, was ich in meiner Karriere noch erreichen will, sind vernünftige Olympische Spiele. In Sydney wurde ich nur Fünfter, in Athen musste ich verletzt nach dem Stabhochsprung aufgeben. Wenn ich jetzt in Peking eine Medaille gewinnen würde, wäre ich restlos zufrieden", meinte der 31-Jährige.

Über die 5.000 Meter holte sich erwartungsgemäß Weltmeister Bernard Lagat den Titel. Der gebürtige Kenianer gewann in 13:27,47 Minuten und startet somit erstmals für die USA bei Olympia.

In Sydney und Athen hatte er für sein Heimatland Kenia über die 1500 Meter bereits Bronze und Silber gewonnen. Keine Probleme hatte auch Jeremy Wariner: Der Olympiasieger und Weltmeister qualifizierte sich in 44,66 Sekunden als Halbfinal-Schnellster für den 400-Meter-Endlauf.

LaShawn Merritt, der Wariner noch beim ISTAF in Berlin knapp bezwungen hatte, lief mit 44,76 Sekunden die zweitbeste Zeit.

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