Sieg für Schlierenzauer

Deutsche Skispringer rehabilitieren sich

SID
Samstag, 06.10.2007 | 18:08 Uhr
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Klingenthal - Mit einem versöhnlichen, aber keineswegs befriedigenden Abschneiden haben die deutschen Skispringer den Sommer-Grand-Prix beendet. Beim Finale in Klingenthal kam der Oberstdorfer Georg Späth als bester Deutscher auf Platz elf.

Mit ihm hatten vier weitere Athleten von Bundestrainer Peter Rohwein das Finale der 30 Besten erreicht und sich damit für das katastrophale Ergebnis von Oberhof am vergangenen Mittwoch rehabilitiert. Den Sieg in Klingenthal sicherte sich Mannschaftsweltmeister Gregor Schlierenzauer.

Der Österreicher Schlierenzauer kam nach 137 Metern im letzten Durchgang auf den Mattenschanzenrekord von 143,5 Meter und verwies mit 285,4 Punkten den überraschend starken Russen Pawel Karelin (275,1/140,5+134) und Vierschanzentournee-Sieger Anders Jacobsen (Norwegen/273,3/136+137,5) auf die Plätze. Als Gesamtsieger stand seit Oberhof der österreichische Olympiasieger Thomas Morgenstern fest.

Späth optimistisch für den Winter 

Vor 13 600 begeisterten Zuschauern in der Vogtland Arena wurden auch die Probleme der deutschen Springer sichtbar. Späth konnte zwar stabil springen, allerdings lässt er nach wie vor eine aggressive Flughaltung vermissen. Dadurch verliert er die zur Spitze fehlenden Meter.

"Es war aber ein ordentlicher Wettkampf. Vor allem freut mich die Stabilität. Für den Winter bin ich nach diesem Sommer-Grand-Prix optimistisch", sagte Späth, für den Weiten von 132,5 und 133 Meter zu Buche standen.

Schmitt testet Material 

Martin Schmitt aus Furtwangen sucht für den Winter noch nach dem optimalen Material. Deshalb hatte er Oberhof ausgelassen und in Klingenthal ausführlich getestet.

"Dadurch habe ich vielleicht etwas den Rhythmus verloren", meinte der viermalige Weltmeister, der auf 131,5 und 132,5 Meter kam. "Aber eigentlich waren die Wettkampfsprünge gar nicht so schlecht. Es fehlte noch etwas Unterstützung vom Ski", sagte Schmitt.

Der Berchtesgadener Michael Neumayer befindet sich nach seinem Kreuzbandriss noch nicht wieder in Topform, konnte als 15. aber wieder überzeugen. Der ehemalige Kombinierer Christian Ulmer (Wiesensteig) und Nachwuchsmann Erik Simon (Aue) erreichten als 25. und 30. in der Endabrechnung wenigstens das Finale.

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