Wintersport

Hirn-OP: Holmlund mit leichten Fortschritten

SID
Anna Holmlund hatte bei einem Sturz Hirnblutungen erlitten

Die schwedische Skicrosserin Anna Holmlund macht nach ihrem Trainingssturz im Dezember leichte gesundheitliche Fortschritte. Wie der schwedische Skicrossverband am Montag mitteilte, habe sich der Zustand der 29-Jährigen verbessert und sie sei auf die Normalstation verlegt worden. Außerdem komme Holmlund wieder ohne Beatmungsgerät aus.

Nach Angaben von Mannschaftsarzt Jakob Swanberg sei sie zwar noch nicht wieder bei Bewusstsein, doch konnten "keine neuen Blutungen oder anderweitige Verschlechterungen festgestellt werden".

Vor dem Weltcup im italienischen Innichen war Holmlund im Training hart mit dem Kopf aufgeschlagen. Nach dem Unfall wurden in einer ersten Diagnose Hirnblutungen festgestellt. Später wurde laut Swanberg eine Schwellung des Gehirns diagnostiziert, zudem habe Holmlund massive Gesichtsverletzungen erlitten. Zur Operation war sie in die neurologische Abteilung des Stockholmer Karolinska Hospitals eingeliefert worden.

Anna Holmlund ist Top-Star der Skicross-Szene. Bei 67 Starts im Weltcup stand sie 33-mal auf dem "Stockerl", 19 Rennen gewann sie, darunter auch eines in diesem Winter. Bei der WM 2011 war sie Dritte, in Sotschi 2014 holte sie Olympia-Bronze. Sie gewann zweimal den Gesamtweltcup.

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