Montag, 25.01.2016

Trotz seiner Oberschenkelverletzung

Friedrich darf auf WM-Teilnahme hoffen

Weltmeister Francesco Friedrich darf trotz seiner Oberschenkelverletzung weiter auf die Teilnahme an der WM in gut zwei Wochen hoffen. Das ergab die Kernspin-Untersuchung am Montag in München. Wie Teamarzt Dr. Christian Schneider mitteilte, hat sich Friedrich am Freitag beim Weltcup im kanadischen Whistler einen Muskelfaserriss im Adduktor des rechten Oberschenkels zugezogen.

Francesco Friedrich darf trotz Oberschenkelverletzung Hoffnungen auf die WM-Teilnahme hoffen
© getty
Francesco Friedrich darf trotz Oberschenkelverletzung Hoffnungen auf die WM-Teilnahme hoffen

Eine Teilnahme an den Titelkämpfen in Igls/Österreich ist dennoch möglich.

"Ich setze alles daran, es wird schon werden", sagte Friedrich. Die Verletzung sei in Kanada gleich gut behandelt worden, nun wird der 25-Jährige seine Reha eine Woche lang in der sächsischen Heimat fortsetzen. Am kommenden Montag soll die Situation neu bewertet und zunächst über eine Teilnahme an der WM-Generalprobe beim Weltcup in St. Moritz (6./7. Februar) entschieden werden.

Das erste offizielle WM-Training der Männer auf der Bahn in Igls ist für den 9. Februar angesetzt, die Medaillenrennen im Zweierbob steigen am 13. und 14. Februar. Die Titelkämpfe enden mit der Vierer-Entscheidung am 21. Februar.

Friedrich hatte die Saison mit fünf Siegen in fünf Weltcuprennen im Zweier und Vierer begonnen und sich damit zum Topfavoriten aufgeschwungen. Bei den jüngsten Übersee-Weltcups tat Friedrich sich schwerer, gerade auf der Bahn in Igls ist der Schnellstarter jedoch einer der ersten Goldanwärter im Zweier. Im kleinen Schlitten winkt Friedrich der dritte WM-Titel in Folge nach 2013 (St. Moritz) und 2015 (Winterberg).


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