Savchenko/Massot bangen um Zukunft

SID
Samstag, 29.11.2014 | 18:04 Uhr
Aljona Savchenko wartet mit ihrem Partner Bruno Massot weiter auf eine Entscheidung
© getty
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Aljona Savchenko und ihr neuer Partner Bruno Massot warten weiter auf ein Einlenken des französischen Verbandes, damit die Eiskunstläufer gemeinsam für Deutschland starten können. "Der letzte Brief kam vor zwei Tagen. Sie sagen, dass es mir nicht erlaubt ist, an Shows oder Wettkämpfen teilzunehmen, bis sie zustimmen", sagte der 25-jährige Franzose am Rande eines Termins der Deutschen Sporthilfe in Wiesbaden, bei dem die Eisläufer öffentlich mit Kindern trainierten.

"Momentan müssen wir warten, wir wissen nicht, wann wir starten dürfen. Das ist hart, aber wir haben keine andere Wahl", erklärte Massot, der momentan keinen persönlichen Kontakt zum Verband hat.

Savchenko will nach der Trennung von ihrem langjährigen Partner Robin Szolkowy, an dessen Seite sie fünfmal den WM-, viermal den EM-Titel und zweimal Olympia-Bronze holte, mit Massot noch einmal durchstarten. "Wir haben uns gleich von Anfang gut verstanden. Mit der Zeit wird es besser und besser. Wir hoffen jetzt, dass der französische Verband ihn so schnell wie möglich freigibt und wir das auch vor Publikum zeigen können", sagte die 30-Jährige.

Duo trainiert in Oberstdorf

Seit einigen Wochen trainieren Savchenko und Massot nicht mehr in Chemnitz, sondern in Oberstdorf: "Wir wären in Chemnitz ohne Trainer gewesen. Und das geht auf diesem Niveau nicht. In Oberstdorf haben wir jetzt einen Trainer und viel Unterstützung. Wir sind froh, wie es jetzt läuft."

Das Warten auf die Freigabe strapaziert allerdings die Nerven, "denn man verdient kein Geld. Von irgendetwas muss man ja leben", sagte Savchenko: "Es ist traurig, dass man den Menschen nicht sieht, der für Deutschland und mit dieser Partnerin laufen will. Aber unser Ziel ist Olympia - und es macht trotzdem Spaß."

Kilius drückt die Daumen

Auch Marika Kilius, in den fünfziger und sechziger Jahren mit Hans-Jürgen Bäumler zweimalige Paarlauf-Weltmeisterin, sechsmalige Europameisterin und zweimalige Olympia-Zweite, drückt Savchenko die Daumen für den Neuanfang.

"Ich spreche aus Erfahrung. Ich musste damals mit meinem ersten Partner meine Karriere eigentlich schon beenden. Und nachher war es viel erfolgreicher. Deshalb wünsche ich ihr, dass es auch so funktioniert", sagte Kilius.

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