"Es hat sich leider nichts bewegt"

Hüfner erneuert Kritik an BSD

SID
Montag, 20.10.2014 | 17:03 Uhr
Tatjana Hüfner hat ihre Kritik am deutschen Verband nochmal erneuert
© getty
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Die Olympia-Zweite Tatjana Hüfner hat ihre Vorwürfe über ungleiche Voraussetzungen innerhalb des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) erneuert. "Es hat sich leider nichts bewegt. Das ist schade", sagte die 31 Jahre alte Rodlerin vom BRC 05 Friedrichroda der "Thüringischen Landeszeitung".

Die Olympia-Siegerin von 2010 hatte bereits nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Winterspielen im Februar 2014 in Sotschi die vermeintliche Ungleichbehandlung der Stützpunkte im thüringischen Oberhof und im bayerischen Berchtesgaden angeprangert.

Im Sommer installierte der BSD nun die Stelle des Cheftechnikers in Oberhof und besetzte sie mit Ex-Rodler Robert Eschrich. Der 29-Jährige folgt auf Wolfgang Scholz (65) aus Oberwiesenthal, der in den Ruhestand tritt. Eschrich sei "als deutscher Cheftechniker ja auch für die anderen Stützpunkte wie zum Beispiel Winterberg oder Altenberg mitverantwortlich und wird viel unterwegs sein", sagte Hüfner dazu allerdings: "Ich glaube nicht, dass ein Georg Hackl überall in Deutschland unterwegs sein wird." Der dreifache Olympiasieger Hackl arbeitet in Berchtesgaden als Techniktrainer.

Weitere Krtik an Stützpunkten

Auch ansonsten sieht Hüfner in der personellen Besetzung der Stützpunkte in Thüringen und Bayern Anlass zur Kritik. "In der Weltcupmannschaft sind schätzungsweise sieben bis acht Oberhofer Athleten. Jan Eichhorn ist als einziger Oberhofer Trainer im Weltcupteam. Die Berchtesgadener Rodel-Kollegen sind zu viert, haben da aber einen Athletiktrainer Patric Leitner und einen Techniker Georg Hackl", sagte Hüfner: "Hinzu kommt, dass das Begleitpersonal wie Physiotherapeut, Arzt und Biomechaniker auch aus Berchtesgaden kommt. Das schafft aus meiner Sicht ein sehr, sehr hohes Ungleichgewicht."

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