Wintersport

Deutsche verfehlen Podest deutlich

SID
Samstag, 23.03.2013 | 15:07 Uhr
Moritz Geisreiter zeigte sich trotz Rang zehn dennoch zufrieden mit seiner Leistung
© getty

Langstrecken-Spezialist Moritz Geisreiter ist bei der Einzelstrecken-WM der Eisschnellläufer in Sotschi über 10.000 m deutlich an den Medaillenrängen vorbeigelaufen. Die deutschen Damen enttäuschten ebenfalls.

Der 25-Jährige aus Inzell landete in 13:29,20 Minuten auf den zehnten Rang und lag damit noch hinter Marco Weber (München/13:24,20), der als Siebter überraschend bester Deutscher wurde. Auch der Erfurter Patrick Beckert (13:26,79) setzte sich auf dem achten Platz noch vor den gesundheitlich angeschlagenen Geisreiter, der im Vorjahr auf den vierten Rang gerast war.

Edelmetall machten derweil drei überragende Niederländer unter sich aus. Zum Sieg quälte sich dabei mit Bahnrekord Jorrit Bergsma (12:57,69), der im direkten Duell den Vorjahressieger Bob de Jong (13:00,26) in Schach hielt. Zwischen das Duo schob sich 5000 m-Weltmeister Sven Kramer (12:59,71).

"Vor ein paar Monaten habe ich mich noch ganz vorne gesehen. Danach musste ich mit ansehen, wie mir die Felle davonschwimmen. Deshalb bin ich mit dem zehnten Platz zufrieden und sehr erleichtert", sagte Geisreiter.

Auch deutsche Damen enttäuschen

Zuvor hatten auch die deutschen Frauen über 1000 m die Podestplatzierungen deutlich verpasst. Die Berlinerin Monique Angermüller belegte als beste Athletin der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) in 1:17,51 Minuten den zwölften Rang, verpasste nach Platz zehn über 1500 m aber ihre zweite Top-10-Platzierung an der Schwarzmeerküste.

Den WM-Titel gewann etwas überraschend mit Bahnrekord Olga Fatkulina. In 1:15,44 Minuten verwies die 23-jährige Russin die niederländische Ausnahmeathletin Ireen Wüst (1:15,71), die in Sotschi bereits zwei Goldmedaillen gewonnen hatte, auf den zweiten Platz. Bronze ging an Brittany Bowe (USA/1:15,87). Die Erfurterin Judith Hesse landete in 1:18,00 Minuten auf dem 15. Platz, Gabriele Hirschbichler (Inzell/1:18,51) musste sich mit dem 17. Rang zufrieden geben.

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