Riesenslalom in St. Moritz

Rebensburg um Wimpernschlag an Sieg vorbei

SID
Sonntag, 09.12.2012 | 18:38 Uhr
Tina Maze gewann ganz knapp vor der deutschen Viktoria Rebensburg in St. Moritz
© Getty
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Nur acht Hundertstel fehlten Viktoria Rebensburg zum neunten Weltcup-Sieg - was die Olympiasiegerin nur kurz aufregte. Zum Abschluss des Wochenendes in St. Moritz sorgte sie für das deutsche Highlight. Maria Höfl-Riesch fand ihr Ergebnis "okay".

Viktoria Rebensburg ging in die Knie und stieß einen kurzen Fluch aus. Nur ein Wimpernschlag fehlte der Olympiasiegerin in St. Moritz hinter Tina Maze zu ihrem neunten Weltcup-Sieg - was auch Maria Höfl-Riesch mächtig aufregte. "Ich ärgere mich fast noch mehr über die acht Hundertstel Rückstand von der Vicky als über mein Resultat", sagte die Partenkirchenerin, die am Sonntag Neunte wurde. "Sie war so knapp dran."

Beim Sieg ihrer Dauerrivalin Lindsey Vonn im Super-G am Samstag kam die 28-Jährige auf Platz fünf und musste die Heimreise ohne den erstrebten Podestplatz antreten. Dafür sorgte Rebensburg für das deutsche Highlight. "Natürlich habe ich mich kurz geärgert, aber dafür bin ich Rennfahrerin", sagte die Kreutherin, die Laufbestzeit im Finale fuhr. "Vicky hat einen deutlichen Schritt gemacht, der zweite Durchgang war erste Sahne", resümierte Alpin-Direktor Wolfgang Maier.

"Ich taste mich halt langsam ran"

Auch im Riesentorlauf lag Höfl-Riesch hingegen ein gutes Stück hinter der Spitze. "Für mich ist es okay. Natürlich sind die Ziele andere, ich taste mich halt langsam ran", sagte die Doppel-Olympiasiegerin, die im Super-G allerdings mit böigem Wind zu kämpfen hatte. Bei den widrigen Bedingungen konnte Rebensburg als Sechste wie auch Veronique Hronek auf Platz zwölf und Lena Dürr als 13. überzeugen.

Nach dem ersten Riesenslalom-Lauf lag Rebensburg auf Rang drei und schob sich im Finale zunächst an die Spitze. Die derzeitige Ausnahmestellung von Maze, die am Besten mit der Materialreform zurechtkommt, erkannte aber auch die Olympiasiegerin neidlos an.

Rebensburg will wieder angreifen

"Natürlich ist sie gut drauf, hat Super-Ergebnisse eingefahren. Dann kommt man irgendwann auf eine Welle und es geht fast wie von allein", meinte Rebensburg. In der Disziplinwertung gibt sie sich auch nach dem dritten Riesenslalomsieg von Maze nicht geschlagen. "Ich habe die Kugel zweimal gewonnen, ich denke, dass ich da wieder angreifen kann."

Der Kampf um den Gesamtweltcup zwischen Vonn, die im Riesenslalom nur 27. wurde, und Maze wird nicht nur auf der Piste verbissen geführt. Nach dem Super-G-Sieg der Amerikanerin legte der slowenische Verband Protest wegen unsportlichen Verhaltens ein - Vonn soll bei der Zieldurchfahrt Maze vermeintlich wüst beschimpft haben.

Konflikt zwischen Maze und Vonn

Renndirektor Atle Skaardal lehnte den Einspruch jedoch ab und rügte den Vorstoß ohne Beweise. Als sie über die Linie gefahren sei, habe sie "That's fucking right" geschrien, erklärte Vonn. "Das bin ich, so bin ich. Es hatte absolut nichts mit Tina zu tun. Es kümmert mich nicht, wer Zweiter, Dritter oder Vierter ist. Hoffentlich schaut sie sich das auf Video an und realisiert, dass sie einen Fehler gemacht hat." Das gegnerische Lager hatte zunächst behauptet, sie habe "Fuck you, Maze" gerufen.

Nach dem ersten Riesenslalom-Durchgang schlossen die beiden Kontrahentinnen am Sonntag wieder Frieden. Während Maze in der Box der Führenden stand, diskutierte sie intensiv mit Vonn - am Ende klatschten sie etwas unterkühlt miteinander ab. Sie hätten keinen Streit gehabt, es sei alles geklärt, betonte Maze anschließend. "Ich fühle mich schlecht, weil ich falsch lag."

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