Steuer: "Risiko ist zu groß"

Savchenko/Szolkowy sagen EM ab

SID
Mittwoch, 25.01.2012 | 14:30 Uhr
Aljona Savchenko (l.) und Robin Szolkowy (r.) müssen die EM absagen
© Getty
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Zum ersten Mal in ihrer langjährigen Karriere müssen die aktuellen Paarlaufweltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy einen internationalen Eiskunstlauf-Wettbewerb absagen.

Kurz vor dem Kurzprogramm der Europameisterschaft im britischen Sheffield am Mittwoch kapitulierten die Chemnitzer wegen eines nicht ausgeheilten Muskelfaserrisses im linken Oberschenkel von Aljona Savchenko.

"Beim letzten Training am Vormittag ist die Verletzung am Oberschenkel von Savchenko wieder aufgebrochen und daher müssen sie absagen. Ohne die Paarlaufpirouette, den Wurflutz und die Schrittpassage ist das Paar nicht konkurrenzfähig", bestätigte die Vizepräsidentin der DEU, Elke Treitz.

WM Ende März hat Vorrang

"Wir haben die Paarlaufpirouette bisher bewusst zurückgehalten, weil Aljona sie wegen der Schmerzen nicht trainieren konnte. Aber einmal mussten wir sie versuchen, und dabei hat sich eine Verschlechterung ergeben. Jeder hat gesehen, dass wir angereist sind, trainiert haben und laufen wollten, aber es geht einfach nicht", sagte Trainer Ingo Steuer in Sheffield.

"Das Risiko ist zu groß, dass wir weitere und noch schlimmere Verletzungen in Kauf nehmen müssen. Wir werden uns nach der Ausheilung intensiv auf die WM im März vorbereiten. Das ist das Wichtigste."

Am 19. Januar hatte sich die 28-Jährige bei einem Trainingssturz einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen, konnte danach keine Hebungen und Würfe landen. Seit diesem Sommer üben die viermaligen Europameister und dreimaligen Weltmeister die Höchstschwierigkeit dreifacher Wurfaxel.

Bislang trug Savchenko nur Blutergüsse von den Stürzen davon, nun aber forderte das harte Training für den Traum vom Olympiagold 2014 in Sotschi eine schwerere Verletzung als Tribut.

Eine Woche Trainingspause wahrscheinlich

Mannschaftsarzt Dr. Stefan Pfrengle bilanzierte: "Die Verschlechterung muss man schnell behandeln. Aljona bleibt deshalb in Sheffield und wird von mir und unserem Physiotherapeuten intensiv betreut. Aus medizinischer Sicht kann sie in fünf bis sieben Tagen wieder mit dem Training auf dem Eis beginnen, wenn die Schmerzen bis dahin abgeklungen sind."

Ob Savchenko/Szolkowy nun auch auf die lukrativen Showauftritte in zehn Tagen in der Schweiz verzichten müssen, blieb zunächst unklar. "Die Schaulaufen und das Thema einer möglichen Sperre spielten bei unseren Gesprächen gar keine Rolle", sagte Ingo Steuer.

Nach einer EM-Absage aus medizinischen Gründen könnte dem Paar eine Sperre durch den Weltverband ISU drohen, wenn sie anschließend an Showveranstaltungen teilnehmen. Pfrengles Attest, dass Savchenko in einer Woche wieder auf das Eis darf, deutet darauf hin, dass sie dies dennoch versuchen wollen.

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