Maier gewinnt Super-G in Lake Louise

SID
Sonntag, 30.11.2008 | 21:37 Uhr
Hermann Maier raste in Lake Louise zu seinem 54. Weltcup-Sieg
© Getty
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Hermann Maier hat im Super-G seinen 54. Weltcup-Sieg errungen. Im kanadischen Lake Louis raste der Österreicher der Konkurrenz in 1:29.84 Minuten davon.

Drei Jahre hat es gedauert, bis Hermann Maier seinen 54. Weltcup-Sieg feiern konnte.

Eine Woche vor seinem 36. Geburtstag gewann der "Herminator" aus Österreich jetzt beim Super-G im kanadischen Lake Louise etwas überraschend und zugleich mit großem Vorsprung in 1:29,84 Minuten vor John Kucera aus Kanada (0,59 Sekunden zurück) und Didier Cuche aus der Schweiz (0,68). Bester Deutscher war Peter Strodl (Partenkirchen) auf Rang 28.

Miller verliert Ski

"Es ist unvorstellbar für mich", sagte Maier, der mit einer Rückenverletzung ins Rennen gegangen war. Den bis dahin letzten Sieg hatte er bei der Abfahrt am 28. Januar 2006 in Garmisch gefeiert. Nur Bode Miller (USA) war schneller als Maier - allerdings nur bis zur Zwischenzeit, dann verlor der Gesamtweltcupsieger einen Ski.

"Es ist einfach wunderschön. Da weiß man, warum man den Sommer über trainiert", ergänzte Maier. Wegen einer Rückenverletzung, die er Mitte Oktober erlitten hatte, wollte er zunächst gar nicht zu den Rennen nach Nordamerika reisen.

Trotz eines Querrisses an der Bandscheibe flog er dann doch nach Kanada, sagte aber scherzhaft: "Ich brauche schon vom Bett bis zum Frühstück ein Stunde."

Maier am Samstag 17.

Am Samstag hatte Maier bei der Abfahrt angesichts extrem wechselnden äußeren Bedingungen immerhin Rang 17 belegt.

Der vom Wetter stark begünstigte Peter Fill aus Italien holte dabei seinen ersten Sieg im Weltcup. Er gewann vor dem Schweizer Carlo Janka, der mit Startnummer 65 ebenfalls von ausgezeichneten Verhältnissen profitierte, und dem Schweden Hans Olsson.

Angesichts guter Bedingungen bei ihren jeweiligen Fahrten sicherten sich überraschend auch drei Deutsche Weltcup-Punkte.

Die Brüder Peter und Andreas Strodl (beide Partenkirchen) sowie Stephan Keppler (Ebingen) belegten die Ränge 22, 26 und 27.

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